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Karlsruhe Schule ohne Rassismus: Anne-Frank-Schule in Karlsruhe wird ausgezeichnet

Die Anne-Frank-Schule in Karlsruhe gehört seit Mittwoch zu einem Netzwerk von über 2.000 Schulen in Deutschland, die das Prädikat "Schule ohne Rassismus" tragen. So werden Schulen ausgezeichnet, die sich nachweislich mit Projekten und einer Selbstverpflichtung gegen die Diskriminierung stellen.

Im Rahmen einer Schülervollversammlung wurde der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule am Mittwoch der Titel "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" verliehen. Nach Angaben der Schule konnte dieser Titel beantragt werden, weil die SMV sich im vergangenen Schuljahr in diesem Bereich engagiert hat.

Als Patin konnte die SMV mit Unterstützung ihrer Verbindungslehrerin Katrin Wahlich Saliha Özcan gewinnen, besser bekannt auch als Youtuberin mit "Sallys Welt". Mit vielen unterschiedlichen Schülerbeiträgen, der Djembengruppe, dem Grundschulchor, der Theatergruppe Sängerinnen und Rappern aus der Klasse 7, zeigte sich die Vielfalt dieser Schule.

Die beiden Schülersprecherinnen der Schule, Franziska und Lara, betonten: "Diese Vielfalt und Andersartigkeit sehen wir als Bereicherung." Die ehemalige Schülersprecherin Rabia Özata freute sich darüber, dass sich der SMV-Einsatz für dieses Projekt gelohnt hat.

Saliha "Sally" Özcan war überwältigt über den großen Zuspruch, den sie durch die Schüler erfahren durfte und überreicht als Patengeschenk einen Scheck über 2000 Euro an den Förderverein der Schule. Das geht aus dem Pressebericht der Schule hervor.

Auch die Integrationsbeauftrage der Stadt Karlsruhe, Meri Uhlig, stellte in ihrem Grußwort die Besonderheit der Anne-Frank-Gemeinschaftsschule heraus und lobte die gelungenen Beiträge der Schülerschaft. Sie betonte die Verantwortung der Schüler, die diese übernommen haben. Denn ein Teil, um den Titel zu erwerben, besteht darin, dass sich mindestens 70 Prozent der Schüler mit ihrer Unterschrift verpflichten, sich gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen.

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Kommentare (197)
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  •   MacGeifer
    (1840 Beiträge)

    10.04.2017 01:19 Uhr
    Rupp, Ignaz, Ocotpus
    +++ Das Posting ist themenfremd+ und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   malerdoerfler
    (5951 Beiträge)

    09.04.2017 23:47 Uhr
    Gemeinschaftsschule
    Wenn ich das nur lese. Klar - man muss auch über diese Schulart mal etwas positives schreiben, aber es gibt sicherlich auch viele rassismusfreie Realschulen und Gymnasien.
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  •   malerdoerfler
    (5951 Beiträge)

    09.04.2017 23:44 Uhr
    Wenn es nur um kulturelle Vielfalt ginge,
    dann müsste fast jede Schule hier in Karlsruhe zu einer SgR erhoben werden.
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  •   Winston_Smith
    (653 Beiträge)

    09.04.2017 23:38 Uhr
    Ein Land (und ein Volk) schaffen sich ab
    Therapien und Klinikaufenthalte würde ich bei so manchInnen hier als das Prozedere der Wahl ansehen.
    Wenn ich tatsächlich mit der Meinung in der Minderheit bin, dann ist es halt so.

    Achso, wärs mir nich so blöd - von wegen Zeitaufwand - würd ich bei der heute-show vom vergangenen Freitag die Stelle raussuchen, an der sich Olli outet.
    Wer Lust hat zu suchen... irgendwo sagt er was Typisches über seine Oma und seinen Opa.
    Hat was mit Nazi zu tun.
    Q.E.D. oder keine weiteren Fragen. Menschen neigen übrigens dazu, dass wenn sie in ihrem familiären Umfeld Fehlverhalten glauben identifiziert zu haben, dieses Verhalte auf alle anderen auch zu generalisieren.
    Der Zweck dahinter ist klar: Es macht die Erkenntnis erträglicher.
    Müsste man sich doch sonst vielleicht Fragen nach der Genetik oder nach über Generationen weitergegebenen Verhaltensmustern stellen - Stichwort (gescheiterte) Sozialisation.
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  •   malerdoerfler
    (5951 Beiträge)

    09.04.2017 22:16 Uhr
    Zana Ramadani
    wäre eine gute Patin!!
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  •   Mammut
    (766 Beiträge)

    09.04.2017 15:09 Uhr
    "Schule ohne Rassismus" hört sich ganz arg nach .....
    ...."Zeichen setzen" an.
    Wer auf sich hält, gibt sich heutzutage der Aktivität des "Zeichen setzens" hin.
    Die Straßenköter tun das übrigens mit großer Begeisterung: An jedem Laternenpfosten und jede Hausecke wird ein (Geruchs-) Zeichen gesetzt.
    In dieser Hinsicht ist ja der Karlsruher Oberbürgermeister bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit sehr aktiv.
    Hauptsache viel Wind (Wo sind die Kameras?), ordentlich Publicity beim Publikum (keine Fragen bitte - wenden Sie sich an das Public-Relations/Propaganda-Office) und ansonsten schnell wieder verschwinden und das nächste Desaster schönreden.

    Demnächst wird die Satire-PARTEI auch ein Zeichen setzen: Mit einer Demo gegen eine weitere Rheinbrücke macht sie deutlich, was die Blockadepolitik der Stadt Karlsruhe in dieser Hinsicht darstellt - eben pure Satire.
    So setzt eben jeder, der was auf sich hält, seine Zeichen. Und wenn es nur darum geht, Inkompetenz, Ahnungslosigkeit und Unfähigkeit zu zeigen.
    Der Blaumilchkanal lässt grüssen!
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  •   Pack
    (294 Beiträge)

    09.04.2017 08:57 Uhr
    Die "Gutmenschen" zeigen Symptome von Rassismus
    Bei den Gutmenschen wird pauschaliert, anders Denkende beschimpft, zur Auswanderung aufgefordert und mit allen Mitteln versucht, die eigene Ideologie und die Vormachtstellung in der Politik zu verteidigen!

    Man kann dies in dieser Diskussion sehr gut beobachten:
    User die differenziert ihre Meinung äußern, ohne Gruppen, Religionen und Ethnien pauschal zu verteufeln, werden als Rassisten diffamiert. Durch diese pauschale Verunglimpfung machen sich die Ankläger tatsächlich selbst zu Rassisten.
    Es gibt Probleme, Tendenzen und Negativentwicklungen in Deutschland, die in manchen Bereichen eine Häufung individueller Verbrechen, die aus gleichen oder ähnlichen Motiven heraus begangen werden.
    Um eine pauschale Verurteilung erst gar nicht aufkommen zu lassen, müssen die Probleme benannt, analysiert und bekämpft werden. Und dies hat nichts mit Bekämpfung von Gruppen, Ethnien oder Religionen zu tun, sondern mit den Extremen einzelner Menschen.
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  •   OtusScopus
    (1602 Beiträge)

    09.04.2017 18:53 Uhr
    Allein der Gebrauch des Begriffs "Gutmensch"
    zeigt, Wes Geistes (oder viel mehr Ungeistes) Kind der Urheber dieses Beitrages ist. Diese selbsternannten Verteidiger einer verqueren Vorstellung des christlichen Abendlandes haben sehr eigentümliche Vorstellungen von Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit und fühlen sich von allen unterdrückt, die ihre Sicht der Welt nicht teilen wollen. Leider geht diesen Leuten jedes Gespür dafür ab, wie armselig und peinlich ihr Verhalten ist.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1301 Beiträge)

    10.04.2017 14:29 Uhr
    Der Begriff Gutmensch etabliert sich immer mehr.
    Das liegt aber auch an der Notwendigkeit gewisse Dinge und Verhaltensweisen genauer zu beschreiben. Wenn jemand seine Ideologie als die alleine seeligmachende und richtige auffasst, diese allen Anderen aufzwingt und dafür dann auch noch zahlen lässt, sich den Anderen ggü. als der moralisch Höherwertige empfindet, Widersprüche arrogant diffamiert, immer das Gute will und immer das Böse schafft, dann sollte man einen Begriff dafür haben. Dazu wurde in den 1990ern der Begriff Gutmensch geschaffen.

    Mao, Stalin, Hitler und Co können eineindeutig auch als Gutmenschen bezeichnet werden. Hitler war IMHO sogar Prototypen des Gutmensch und dabei extremer Rassist. Fügung des Schicksals und so ... Und bei Stalin sieht man schön den Übergang vom Gutmensch zum durchgeknallten Verrückten. Die Zeit war einfach reif für die Etablierung dieses Begriffs. Wir sind aber noch in der Frühphase, in der die Menschen den Begriff sehr ungeübt verwenden und dabei gelegentlich die falschen Treffen.
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  •   Pack
    (294 Beiträge)

    09.04.2017 20:46 Uhr
    Die grundsätzlichen Probleme, die Pegida nennt, sind vorhanden.
    Mir gefällt jedoch die Art und Weise, wie dies dort hetzerisch präsentiert wird überhaupt nicht. Die AfD heißt zwar so, ist aber keine Alternative.

    Ich würde CSU gerne bundesweit sehen. Sehr viele, mit denen ich rede, hätten dann eine akzeptable, für liberal Konservative wählbare Alternative.

    Linkspopulisten, die einen volksverdummenden "Gerechtigkeitswahlkampf" führen, sind für mich genauso inakzeptabel.
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