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Karlsruhe Schüsse auf Kindergarten: Polizei stellt Softair-Waffen sicher

Beim Putzen in einem Kindergarten hat eine Reinigungskraft am Montagabend Schüsse festgestellt, die wohl aus einer gegenüberliegenden Wohnung abgefeuert wurden. Die Polizei durchsuchte die Räume daraufhin.

Gegen 19 Uhr vernahm eine Reinigungskraft in einem Kindergarten in der Karlsruher Südweststadt Schüsse. "In der doppelverglasten Fensterscheibe im Obergeschoss des Kindergartens, fielen der Reinigungskraft zunächst stecknadelgroße Einschusslöcher auf", berichtet die Polizei in einer Mitteilung an die Presse am Dienstag. Weiter heißt es: "Beim Blick nach draußen, entdeckte sie zwei Köpfe, welche sich in einer gegenüberliegenden Wohnung hinter dem Balkongeländer versteckten. Daraufhin alarmierte die 52-Jährige die Polizei."

Diese rückte an und umstellte das verdächtige Anwesen. Daraufhin seien drei Tatverdächtigen im Alter zwischen 18 und 23 Jahren freiwillige aus dem Haus gekommen und hätten einer Hausdurchsuchung zugestimmt. Die Drei leben dort offenbar in einer Wohngemeinschaft, zusammen mit einem weiteren Bewohner, den die Polizei in der Wohnung antraf.

"Als er von der Polizei den Grund der Durchsuchung des Hauses erfuhr, händigte er den Beamten drei mutmaßliche Softair-Waffen aus. Die einzelnen Zimmer der Wohngemeinschaft waren nicht verschlossen, so dass er in die Räumlichkeiten seiner Mitbewohner gelangen konnte", berichtet die Polizei weiter. Die Waffen wurde sichergestellt und die Tatverdächtigen wurden vernommen. Weitere Ermittlungen laufen derzeit, weshalb die Polizei auch weiter Hinweise unter 0721/939-4411 entgegen nimmt.

 

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Kommentare (14)
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  •   schmidmi
    (1124 Beiträge)

    15.05.2018 19:51 Uhr
    So etwas
    gehört strenger bestraft als der alberne Klau eines Handys durch einen Nichtdeutschen. Die Biodeutschen sollten ja wissen, dass sich das hier nicht gehört.
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  •   maehdrescher
    (915 Beiträge)

    16.05.2018 12:15 Uhr
    Soso
    Und die Nicht-Biodeutschen müssen das nicht wissen? Kennen Sie irgend ein Land auf dieser Welt, in dem es üblich und rechtens ist, Kindergärten zu beschießen?
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  •   hajmo
    (4035 Beiträge)

    16.05.2018 08:55 Uhr
    Hä?
    Deinem Beitrag entnehme ich, dass Nichtdeutsche auch nicht wissen, dass der alberne Klau eines Handys sich hier nicht gehört.
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  •   betablocker
    (3335 Beiträge)

    15.05.2018 14:06 Uhr
    Nehmen wir
    mal an, dass die Schussentfernung zehn Meter betragen haben könnte, vielleicht etwas mehr, vielleicht auch etwas weniger. Und da hinterlassen Softairwaffen Spuren auf Fensterscheiben? Also ich bitte da mal um Aufklärung ob das sein kann.
    Für mich hört sich das eher nach 'Hardairwaffe' (zu deutsch: Luftpistole) an.
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  •   EmilyHobhouse
    (1421 Beiträge)

    15.05.2018 14:02 Uhr
    Gesangverein
    Es scheint also ob diese Schandtat keinenFlüchtlingen in die Schuhe geschoben werden kann und schon schweigt der rechte Gesangverein. Softairwaffen gehören ganz einfach verboten.
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  •   hajmo
    (4035 Beiträge)

    16.05.2018 08:56 Uhr
    Softairwaffen gehören ganz einfach verboten
    Und doofe Beiträge auch!
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  •   diwd
    (960 Beiträge)

    15.05.2018 22:01 Uhr
    Glaskugel?
    Aus dem Artikel entnehme ich nur >Die Drei leben dort offenbar in einer Wohngemeinschaft, zusammen mit einem weiteren Bewohner, den die Polizei in der Wohnung antraf.<
    Fragen Sie mal Ihre Glaskugel ob das etwa eine Wohngemeinschaft ist welche von... ich trau mich's ja schon gar nicht mehr zu schreiben, was ich denke.
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  •   MaryCarefree
    (463 Beiträge)

    15.05.2018 19:36 Uhr
    Diese Straftat ist wirklich dem rechten Spektrum zuzuordnen.
    Und das Softair- Waffenverbot finde ich super toll.
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  •   maehdrescher
    (915 Beiträge)

    16.05.2018 12:13 Uhr
    Überhaupt wäre es sinnvoll
    einfach alle Straftaten mit ungeklärtem Hintergrund immer dem rechten Spektrum zuzuordnen. Das hilft gewissen Leuten, ihre schrägen Theorien zu begründen.
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  •   art5gg
    (483 Beiträge)

    16.05.2018 12:29 Uhr
    Das wird auch teilweise wirklich so gemacht!
    Hakenkreuzschmierereien, antisemitistische Aktionen: Alles in die "Rächte" Schublade!
    In Berlin gibt es auch die Anweisung an die Staatsanwaltschaft, bei erkennbar linke Straftaten nicht weiter zu ermitteln.
    Deshalb ist ja auch die Panik so groß, wenn judenfeindliche Aktionen offensichtlich von einem gewissen anderen Spektrum ausgehen: Das verhagelt die ganze Statistik mit der rechten Gefahr.
    Dann wird es auch schwieriger, Gelder für den "Kampf gegen Rechts!" zu begründen, von dem gewisse Kreise gut und gerne leben!
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