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Karlsruhe Schlägerei am Karlsruher Hauptbahnhof: Bundespolizei nimmt Verdächtigen fest

Nach einer körperlichen Auseinandersetzung im Hauptbahnhof Karlsruhe, in deren Verlauf ein 30-Jähriger angegriffen wurde, konnte nur kurze Zeit später ein 31-Jähriger festgenommen werden.

Ersten Ermittlungen der Bundespolizei zufolge, war am vergangenen Freitag gegen 18.30 Uhr eine körperliche Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen auf Gleis 9 gemeldet worden. "Nach Eintreffen einer Streife der Bundespolizei konnte der 30-jährige Geschädigte kurzzeitig bewusstlos und mit Verletzungen im Bauch- und Kopfbereich angetroffen werden," so die Bundespolizei.

Laut Polizei ergaben erste Befragungen, dass zwei Männer den 30-Jährigen unmittelbar mit Schlägen und Fußtritten angriffen und dann die Flucht gesucht hatten. Der Verletzte wurde nach Polizeiangaben mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert. "Durch Zeugen vor Ort konnte in Erfahrung gebracht werden, dass sich der Geschädigte sowie die zwei Tatverdächtigen aus einer Asylbewerbereinrichtung in Ottersweier kennen, wo es bereits am Vormittag zu Streitigkeiten kam," berichtet die Polizei weiter.

Nach Kontaktaufnahme mit dem Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Karlsruhe konnte noch in der Nacht einer der Tatverdächtigen durch Beamte der Bundespolizeiinspektion Offenburg sowie mehreren Streifen des Polizeireviers Bühl in der Asylbewerberunterkunft festgenommen werden. "An seiner Kleidung fanden sich noch die Spuren in Folge einer Auseinandersetzung," so die Polizei.

Ein Antrag der Staatsanwaltschaft auf Anordnung der Untersuchungshaft wurde vom zuständigen Richter mangels Fluchtgefahr abgelehnt. Die Fahndungsmaßnahmen nach dem zweiten Tatverdächtigen dauern laut Polizei noch an. Zeugen werden gebeten sich mit der Bundespolizeiinspektion Karlsruhe unter der Telefonnummer 0721-12016-0 in Verbindung zu setzen.

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Kommentare (19)
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  •   Laetschebachschorsch
    (2819 Beiträge)

    23.10.2017 18:36 Uhr
    Fluchtgefahr besteht bestimmt nicht, aber nur
    wenn diese Personen sofort in Abschiebehaft genommen werden und dann innerhalb von längstens eine Woche dort hin gebracht werden wo sie herkommen. Aber dazu müsste dieser "ehrenwerte Richter" ja erst einmal daran denken sein seine sichere Vergütung, die letztlich von allen Arbeitnehmern und Steuerzahlern erarbeitet wird, zu verdienen. So einer müsste sofort eine Dienstaufsichtsbeschwerde mit dem eventuellen Ergebnis der Entfernung aus dem Dienst am Hals haben, denn mindestens ein anderer Jurist, nämlich der Staatsanwalt, so Fluchtgefahr.
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  •   Normalbuerger
    (166 Beiträge)

    18.10.2017 12:53 Uhr
    es ist nur noch
    zum Kotzen
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  •   ALFPFIN
    (5676 Beiträge)

    17.10.2017 11:51 Uhr
    Jetzt
    könnte man ja zynisch sagen, solange sie sich gegenseitig verklopfen .....
    Wenn sich da der Richter mal nicht irrt, man kann auch innerhalb unseres Landes "fliehen", in ein anderes Aufnahmelager, mit anderem Namen und sonstigen Angaben und schon sind sie abgetaucht. Bei unseren unzulänglichen Überprüfungsmöglichkeiten bzw. nicht sehr gründlich und qualifizierten Überprüfungen, die auch Länder übergreifend funktionieren, kann man sich ja ziemlich unsichtbar machen.
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  •   Crackerjack
    (1418 Beiträge)

    17.10.2017 17:44 Uhr
    Wenn der Typ nun wirklich abhaut
    Wird der Richter dann fuer seine Schnitzer verantwortlich gemacht? Natuerlich nicht!
    Wenn Arbeitnehmer in ihrer Stellung Schnitzer machen fliegen sie raus
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  •   Fizzy_Bubblech
    (386 Beiträge)

    17.10.2017 19:38 Uhr
    Jep, das wärs.
    Nach der ersten Abmahnung das Asylrecht fristlos kündigen. Da wären VERDIi und Konsorten mit im Boot und alle Asylbetriebsräte außen vor.
    Wenn Dublin schon nicht mehr greift,...
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  •   schmidmi
    (462 Beiträge)

    17.10.2017 11:55 Uhr
    Streitigkeiten
    Gibt es nun mal überall, insbesondere dort, wo Menschen unter nicht ganz optimalen Bedingungen zusammenleben müssen. Wozu die ganze Aufregung?
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  •   maehdrescher
    (610 Beiträge)

    17.10.2017 13:11 Uhr
    So, so.
    Da wird ja schon wieder relativiert und verharmlost. Gibt es so was wie ein Grundrecht auf Schlägerei oder wie muss man Ihre Äußerung verstehen?

    Wozu die Aufregung? Kann ich Ihnen sagen. Weil jemand, der gewalttätig ist, eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt. Und weil ich keine Lust habe, mich am Hauptbahnhof oder sonstwo in der Stadt verprügeln zu lassen.
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  •   schmidmi
    (462 Beiträge)

    17.10.2017 18:43 Uhr
    Na dann mal viel Spaß
    nach dieser Säuberung werden in KA aber viele Wohnungen frei grinsen
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  •   betablocker
    (729 Beiträge)

    17.10.2017 12:30 Uhr
    Ich glaube nicht,
    dass die im Hauptbahnhof leben. Genausowenig wie die Syrer und Afghanen in Pforzheimer Parks wohnen. Und es hat auch keiner gesagt, dass die dort rumziehen und andere Leute bedrohen, verschlagen und berauben sollen. Und schon gar nicht in Gesellschaft einheimischer minderjähriger Mädchen.

    Bin ich froh, dass ich keine Kinder hab. Und schon gar keine weiblichen...
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  •   betablocker
    (729 Beiträge)

    17.10.2017 10:30 Uhr
    Fluchtgefahr
    bei einem Asylbewerber auszuschliessen ist in etwa so als würde man einen Fuchs in den Hühnerstall setzen und hoffen, dass die sich schon irgendwie vertragen...
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