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Karlsruhe Sattelzug kippt um: 17 Kilometer Stau nach Unfall nahe MiRO

Ein Unfall, an dem zwei Sattelzüge und zwei Pkw beteiligt waren, hat am Mittwochmorgen den Verkehr in Karlsruhe erheblich behindert. Nach dem Unfall in der Raffineriestraße staute es sich zeitweise auf einer Strecke von rund 16 Kilometern.

"Der 40-jährige Fahrer eines mit  Holzhackschnitzel beladenen Sattelzuges war kurz vor 5 Uhr an der Abfahrt Raffineriestraße, aus Richtung Karlsruhe kommend, von der B10 abgefahren", schildert die Polizei in ihrem Pressebericht den Vorgang. In einer Sattelkurve kippte der Sattelzug auf die linke Seite. Die Beamten gehen davon aus, dass der Fahrer an dieser Stelle mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs war. 

Ein entgegenkommender Sattelzug, der von einem 53-Jährigen gelenkt wurde, stieß mit dem auf der Fahrbahn liegenden Auflieger zusammen. Die beiden Sattelzüge blockierten alle Fahrstreifen. Zudem verteilten sich die Holzhackschnitzel über die Fahrbahnen, wodurch zwei Fahrzeuge beschädigt wurden. Die beiden Fahrer der Sattelzüge wurden leicht verletzt.

Der Schaden wird von der Polizei auf zirka 200.000 Euro geschätzt. Zur Unfallaufnahme, Bergung der Fahrzeuge und Reinigung der Fahrbahnen waren die Zufahrten bis gegen 9.15 Uhr voll gesperrt. Bis zur  Aufhebung der Sperrung gegen 12.30 Uhr war ein Fahrstreifen befahrbar. Die Bergemaßnahmen wurden durch das THW und die  Werksfeuerwehr MiRO unterstützt. Der Verkehr staute sich in Richtung  Rheinbrücke auf bis zu drei Kilometern, in Richtung Karlsruhe auf bis zu 16 Kilometern Länge.

Aktualisierung, 7.55 Uhr: 

In einer Adhoc-Meldung informiert die Karlsruher Polizei über den Unfall auf Höhe der Raffineriestraße. Nach Aussage der Beamten ereignete sich der Unfall gegen 5 Uhr. Offenbar war ein mit Holzhackschnitzeln beladener Lkw aus noch ungeklärter Ursache umgekippt, ein weiterer Lkw ist laut Polizei dann aufgefahren. Die Beamten sprechen von zwei Leichtverletzten. Die Bergungsmaßnahmen dauern weiter an. 

Meldung um 7.40 Uhr: 

Achtung Autofahrer: In der Raffineriestraße ist es zu einem Unfall gekommen. Zwei Lkw sind nach ersten Informationen an dem Unfall beteiligt. Es staut sich auf einer Länge von rund zehn Kilometern.Aktuell ist ein Fahrstreifen auf der Unfallstrecke gesperrt.

Autofahrer sollten vorsichtig sein, das Stauende liegt in einer Kurve. Die Zufahrt zur Raffinerie ist derzeit blockiert und kann daher nicht angefahren werden. Lkws mit diesem Ziel werden gebeten, rechtzeitig einen Halteplatz zu suchen. Gegen 8 Uhr soll nach aktuellen Informationen die Sperrung voraussichtlich wieder aufgehoben werden.

Alle Informationen zu Ihrer Strecke finden Sie im Staumelder bei ka-news.

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Kommentare (13)
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  •   alpinium
    (5481 Beiträge)

    05.10.2017 11:07 Uhr
    Der Unfall hat gezeigt
    an der richtigen Stelle, und das war die richtige, sind beide Brücken zu. Kommt das ein paar mal vor, werden die CDU-Brücken-Fans nach Brücke Nr. 3 schreien. Also besser jetzt Konzept ändern, Brückenneubau und die Pförtner beseitigen. Ganz einfach, nur nicht für die CDU-Betonfraktion.
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  •   Mammut
    (560 Beiträge)

    05.10.2017 12:25 Uhr
    Der Unfall hat gezeigt...
    ...dass mit einer direkten Verbindung von B9 über die neue Brücke zur B36 (und sinnvoller noch zur A5 bei Hagsfeld) auch in diesem Fall der Rhein überwindbar gewesen wäre.
    Mit der Brücke macht der Bund Druck und kann langfristig die Blockierer in Karlsruhe ausbremsesen.
    Mit den Hindernissen auf badischer Seite (B36-Anbindung, Nordtangente, Pförtner) gehts wohl erst weiter, wenn die Fachkräfte für Blockierung, Verhinderung & Problemvermehrung in Karlsruhe nach Anatolien entsorgt werden oder den goldenen Handschlag bekommen.
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  •   alpinium
    (5481 Beiträge)

    05.10.2017 12:47 Uhr
    Der Bund kann keinen großen Druck machen,
    da die Nordtangente nicht im Bundesverkehrswegeplan enthalten ist und somit ein rein kommunales Projekt ist. Außerdem zeigen medizinische Gutachten, dass durch den hohen Verkehrslärm die Anwohner verstärkt an Herzkreislauf-Erkrankungen leiden werden, siehe dazu passend die gestrige Doku im ZDF. Sämtliche kleinen Käffer rund um Karlsruhe wollen den Verkehr aus den Orten raus haben, wegen der verminderten Lebensqualität, und Karlsruhe soll ihn sich rein holen, wohl für eine "verbesserte Lebensqualität". Wohl kaum!
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  •   Laetschebachschorsch
    (2819 Beiträge)

    05.10.2017 09:56 Uhr
    Und das soll...
    ... die Zufahrt zur 2. Rheinbrücke, die mit Sicherheit dringend erforderlich ist, werden? Und auf der anderen Rheinseite ist das Werksgelände von Daimler. Diese Planung und das eingelegte Rechtsmittel können doch nur bewirken, dass die 2. Brücke so oder nur mit Jahren Verzögerung gebaut wird. Warum erfolgt keine Streckenführung nördlich der Raffinerie und Neureut oder in Höhe Forchheim? Dann hätten auch die Gegner der 2. Brücke in Karlsruhe ihre Ruhe, weil nicht mehr die Stadt, sondern der Landkreis gefragt ist. Gute Strecke wäre auch: BAB Karlsruhe Nord, um Hagsfeld Süd, Haid-u.-Neu-Str., L604 nach Eggenstein ausbauen, dort über den Rhein, Anbindung an B9 und ggf. weiter an BAB 65. Altrhein-Gewässer können geschont werden - siehe Querung Germersheim. Diese Strecke, oder ähnlich, würde aber wohl zuviel zumuten, auch wenn sie sinnvoll wäre.
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    04.10.2017 21:55 Uhr
    die unvähigkeit
    der lkw fahrer haben den ganzen stau verursacht ,wen man die einfahrt nicht reinkommt dan bleibt man halt stehen,und fährt nicht weiter um geeigneten parkplatz zu suchen ne man blockiert alles ,ich würde die alle zur Rechenschaft ziehen aber richtig .........
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  •   bergdoerfler
    (1553 Beiträge)

    04.10.2017 17:53 Uhr
    es war doch Dieselersatz für die
    Raffinerie oder?
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  •   stoersender
    (924 Beiträge)

    04.10.2017 16:56 Uhr
    LKW
    Es fällt ohnehin auf, dass die LKW oft mit völlig unangepasster Geschwindigkeit unterwegs sind. Sogar die Tanklastzüge von und zur Raffinerie. Man kann ja dankbar sein, dass hier nur Holz geladen war.
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  •   haku
    (3794 Beiträge)

    04.10.2017 16:30 Uhr
    Und wieso gibt es 17km Stau...
    ...wenn auf der Raffineriestraße ein Sack^H^H^H^HSattelzug umstürzt?
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  •   Greif
    (1416 Beiträge)

    04.10.2017 16:44 Uhr
    Weil
    die verkehrliche Leistungsfähigkeit und der Verkehrsfluss auf der Südtangente ausschließlich von der Rheinbrücke abhängen! Mit einer zweiten Rheinbrücke hätte es diesen Stau also gar nicht geben können!

    (Hinweis: Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten!)
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  •   Waterman
    (5855 Beiträge)

    04.10.2017 14:52 Uhr
    "In einer Sattelkurve kippte der Sattelzug..."
    Logisch; wo sonst?
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