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Karlsruhe Sanierung der Rheinbrücke Maxau: Ein Ergebnis der Probeplatte steht noch aus - hält der Zeitplan trotzdem?

Schon mehrfach wurde der Beginn der Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke Maxau verschoben. Der Grund waren die Testergebnisse der Betonplatten. Nun sollen die Arbeiten Ende Oktober beginnen. Doch ob das auch der Fall sein wird?

Es scheint eine unendliche Geschichte zu sein, die Sache mit der Sanierung der Rheinbrücke. Schon mehrmals wurde der Beginn der Bauarbeiten an der wichtigen Querung zwischen Karlsruhe und der Pfalz verschoben, weil die Probeplatten des hochfesten Betons nicht das gewünschte Ergebnis lieferten. Nachdem Ende September eine weitere Probeplatte gegossen wurde, sieht jetzt alles ganz gut aus. Die ersten Untersuchungen an dem Super-Beton verliefen laut Regierungspräsidium (RP) gut. Doch was heißt das nun für den Zeitplan der Sanierung? 

Die Nachfrage beim RP bringt nicht wirklich viel Erkenntnisse: "Die letzten Testergebnisse der Probeplatte sind noch nicht da, da geht es um die Zugfestigkeit des Betons", so ein Sprecher des RP gegenüber ka-news. Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, könne man mehr sagen. "Vielleicht liegen die Werte bis Ende dieser Woche vor. Wir werden dann aber kommunizieren, wie es weitergeht!" 

Heißt also: Es kann Ende Oktober losgehen - muss es aber offensichtlich nicht. 

 

Hinweis: Das folgende Widget ist für die Bauphase der geplanten Ertüchtigung vorgesehen. Bei der derzeitigen Einbettung in diese Seite handelt es sich um eine Testphase. (Quelle: RP Karlsruhe)
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  •   kommentar4711
    (2998 Beiträge)

    23.10.2018 21:02 Uhr
    Antwort auf "!"
    Das ändert aber nichts daran, dass man die 28 Tage auf der Brücke nicht hat.
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  •   mueck
    (12094 Beiträge)

    24.10.2018 15:22 Uhr
    !
    Natürlich hat man da die 28 Tage, Beton gießen, 28 Tage lang was anderes basteln und dann normgerecht messen ...
    Dass die Norm die MESSUNG nach 28 Tagen vorgibt, heißt ja nicht, dass der Beton 27,98 Tage lang wegbröckeln täte und erst nach 28,02 Tagen stabil ist.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    24.10.2018 16:11 Uhr
    Doch,
    das ist wie das MHD vom Joghurt. Wenn da 24.10.2018 draufsteht kippt er am 25.10. um 0001 Uhr um. grinsen
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  •   mueck
    (12094 Beiträge)

    24.10.2018 21:32 Uhr
    !
    Dann stell den Jogurt halt stabiler in den Kühlschrank, dass er nicht sofort umkippt, wenn Du um 0:01 an den Kühlschrank gehst und Dir 'n Bier rausholst! zwinkern
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (226 Beiträge)

    23.10.2018 19:18 Uhr
    Gut erkannt!
    Genau da setzt auch die Kritik anderer Betonhersteller an: bei den Brücken in den Niederlanden würde stets vorher eine neue Brücke (oder ein Tunnel) nebendran gebaut und dann unter mehrmonatiger Sperrung die alte Brücke saniert.
    Nur bei der Moerdijk Brücke war das mit dem seitlichen Befahren so. Die Fahrbahn war dann so uneben, dass sie einige Monate später abgefräst werden musste. Was nur möglich war, weil 9 cm aufgebracht worden waren.
    Auf der RB Maxau wären es nur 6,5, nach letztem Bericht nur 6cm.
    Dass wären nur 1,5-2 cm Überdeckung über dem Bewehrungsstahl.
    Auch unser Aktionsbündnis greift das regelmäßig auf.
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  •   glaubnetalles
    (399 Beiträge)

    23.10.2018 14:55 Uhr
    Wow
    105 KN/mm² also 10500 Kp/mm² bzw. Kg/mm² Respekt.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (226 Beiträge)

    23.10.2018 15:04 Uhr
    Danke
    Natürlich muss es 105 N/mm² heißen. Danke.
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  •   M.S.
    (380 Beiträge)

    23.10.2018 12:36 Uhr
    Schranken
    sollte man in Knielingen auch aufstellen um die Stauumfahrer aus den Nebenstrassen fern zu halten.
    Ich wohne dort nicht, muss auch nicht da lang fahren, finde es aber unmöglich dass die Anwohner einfach im Regen stehen gelassen werden!
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  •   kommentar4711
    (2998 Beiträge)

    23.10.2018 18:20 Uhr
    Antwort auf "Schranken"
    Geht nicht so einfach, weil da eben auch viele Mitarbeiter, Besucher und Kunden, z. B. von Siemens oder S&G, durch müssen. Daher ist eine solche Schrankenlösung dort nicht praktikabel.
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  •   glaubnetalles
    (399 Beiträge)

    23.10.2018 14:58 Uhr
    Das nützt nix,
    bei Stau kommen auch die Knielinger nicht nach Hause.
    Dank kommunal-politischer Verantwortungslosigkeit.
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