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Karlsruhe Sanierung der Rheinbrücke Maxau: Ein Ergebnis der Probeplatte steht noch aus - hält der Zeitplan trotzdem?

Schon mehrfach wurde der Beginn der Sanierungsarbeiten an der Rheinbrücke Maxau verschoben. Der Grund waren die Testergebnisse der Betonplatten. Nun sollen die Arbeiten Ende Oktober beginnen. Doch ob das auch der Fall sein wird?

Es scheint eine unendliche Geschichte zu sein, die Sache mit der Sanierung der Rheinbrücke. Schon mehrmals wurde der Beginn der Bauarbeiten an der wichtigen Querung zwischen Karlsruhe und der Pfalz verschoben, weil die Probeplatten des hochfesten Betons nicht das gewünschte Ergebnis lieferten. Nachdem Ende September eine weitere Probeplatte gegossen wurde, sieht jetzt alles ganz gut aus. Die ersten Untersuchungen an dem Super-Beton verliefen laut Regierungspräsidium (RP) gut. Doch was heißt das nun für den Zeitplan der Sanierung? 

Die Nachfrage beim RP bringt nicht wirklich viel Erkenntnisse: "Die letzten Testergebnisse der Probeplatte sind noch nicht da, da geht es um die Zugfestigkeit des Betons", so ein Sprecher des RP gegenüber ka-news. Erst wenn diese Ergebnisse vorliegen, könne man mehr sagen. "Vielleicht liegen die Werte bis Ende dieser Woche vor. Wir werden dann aber kommunizieren, wie es weitergeht!" 

Heißt also: Es kann Ende Oktober losgehen - muss es aber offensichtlich nicht. 

 

Hinweis: Das folgende Widget ist für die Bauphase der geplanten Ertüchtigung vorgesehen. Bei der derzeitigen Einbettung in diese Seite handelt es sich um eine Testphase. (Quelle: RP Karlsruhe)
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  •   kommentar4711
    (2998 Beiträge)

    24.10.2018 14:25 Uhr
    Antwort auf "Anwohner"
    Ja, und Sie erklären dann Siemens, S&G und all den anderen Betrieben warum ihre Mitarbeiter nicht mehr zur Arbeit kommen können?

    Schneller über Germersheim?? Von Knielingen nach Kandel über Germersheim sind selbst ohne Stau um die 50 Minuten, und wenn dann alle fahren wird der Verkehr auf der B36 komplett zusammen brechen.

    Die 2. Brücke wurde ja in den letzten Jahren vor allem von denen torpediert, die jetzt die ständigen Staus voll abbekommen. Von daher: Wenn es mich nicht selbst so betreffen würde, dann würde ich mich sehr darüber amüsieren. So ärgert mich nun die Ignoranz und Kurzsichtigkeit meiner Nachbarn wegen denen ich nun leiden muss.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    24.10.2018 16:36 Uhr
    Das stimmt.
    Die Zu- und Abfahrten der Germersheimer Brücke können sicher mehr aufnehmen, aber man muss halt erstmal hinkommen. Zu den Stosszeiten staut sich der Verkehr Richtung KA von Leo bis nach Graben-Neudorf zurück und in Gegenrichtung geht abends auch nicht viel. Wenn da jetzt nochmal 30-50% Brückenumfahrer dazukämen bräche das auch völlig zusammen.
    Zur Schliessung: Im Prinzip müsste man morgens die Abfahrt Knielingen schliessen und abends die Auffahrt. Damit wären die Knielinger Pendler selbst nicht betroffen.
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  •   kommentar4711
    (2998 Beiträge)

    24.10.2018 19:15 Uhr
    Antwort auf "Das stimmt."
    Die Pendler die in Knielingen wohnen wären nicht betroffen. Aber all jene, die nach Knielingen pendeln müssen schon. Und das sind nicht wenige.
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  •   Vollbürger
    (126 Beiträge)

    23.10.2018 12:35 Uhr
    Das Ganze
    Das Ganze ist eine übles Beispiel für unsere Dilettanten an der Macht. Als Bürger kommt man sich mehr wie nur veräppelt vor.

    Eine Ehre hat da wohl keiner der Beteiligten, wie auch, von ganz oben wird ja vorgemacht wie man sowas macht...

    Nunja, da wird man dann schnell vom Voll- zum Wutbürger, der sich dann am Wahlabend revanchiert.
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  •   glaubnetalles
    (399 Beiträge)

    23.10.2018 14:59 Uhr
    Nächstes Jahr
    die kommunale Elite austauschen!
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  •   lynx1984
    (3392 Beiträge)

    23.10.2018 11:47 Uhr
    Immer wieder die eigene Ankündigung torpediert
    Das Ergebnis sollte schon längst fest stehen. Tut es mal wieder nicht - oder es ist nicht kommunikationsfähig!

    Das Chaos geht weiter:
    1. Knielingen läuft Sturm gegen den Dauerstau im Wohngebiet - absolut verständlich.
    2. Daimler, Miro und Co. wissen nicht wie die Waren und Mitarbeiter kommen oder abtransportiert werden sollen. Erst recht durch den niedrigen Pegelstand im Rhein.
    3. ÖPNV sollte ausgebaut werden. Allerdings derzeit mehr Ausfälle als Zusatzfahrten tw. mit Zugersatzverkehr-Bussen über die Rheinbrücke traurig
    4. BW & RLP kommunizieren unterschiedliche Daten zum Beginn der Baustelle und den Sperrungen. Klar Leitungen von Stuttgart nach Montabaur sind halt lang und kompliziert.
    5. Wörther Parkhaus am Bahnhof ist chronisch zu.
    6. Maximiliansau will Schranken gegen Stauumfahrer aufstellen
    7. Tägliches Verkehschaos in ganz Karlsruhe. A5 dicht. Südtangente dicht. Alle Umfahrungen deutlich verzögert wie z.B. L605, B36 usw.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    23.10.2018 19:51 Uhr
    8.
    Beide Rheinfähren wegen Niedrigwasser zur Zeit ausser Betrieb.
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  •   Rheinbrueckendemonstrant
    (226 Beiträge)

    23.10.2018 14:02 Uhr
    28 Tage sind 28 Tage
    Nur, weil jeden 2. Tag ein anderes Medium beim RP Karlsruhe anfragt, werden 28 Tage nicht kürzer. Am 27.9. wurde die Probeplatte betoniert. Die Bundesanstalt für das Straßenwesen fordert eine finale Kernbohrung und eine Prüfung der Zugfestigkeit, deren Wert mindestens 105 kN/mm² ergeben muss, 28 Tage nach der Betonierung. Das ist der 25.10. - ein Ergebnis des untersuchten Bohrkerns liefert dann am 26.10. die Entscheidungsgrundlage.
    Das sind witzigerweise Fakten, die seit 2015 bestehen (nach dem Pilotprojekt Beimerstetten) und bei der man nur - ausgehend vom Betoniertag - die passenden Daten einsetzen muss.
    Aber das RP Karlsruhe kann nicht mal das....
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  •   kommentar4711
    (2998 Beiträge)

    23.10.2018 18:19 Uhr
    Antwort auf "28 Tage sind 28 Tage"
    Jetzt aber mal dumm gefragt: Die Platte soll auf der Brücke an einem einzigen Wochenende aushärten. Warum kann man den Test dann bei der Probeplatte erst nach 28 Tagen machen? Das ist doch was faul.
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  •   mueck
    (12094 Beiträge)

    23.10.2018 21:01 Uhr
    !
    ... weil die 28 Tage genormt sind.
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