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s SEK-Einsatz an Europahalle: Filmteam dreht Szene in Karlsruhe

Das Spezialeinsatzkommando (SEK) der Polizei hatte am Mittwoch einen außergewöhnlichen Einsatz: Es war Teil einer Filmproduktion in Karlsruhe. Vor der Europahalle wurde eine Szene für eine neue Fernsehserie gedreht. ka-news hat mit dem Produzenten Alexis Wittgenstein gesprochen.

Das Filmteam ist seit Ende Oktober in der Fächerstadt unterwegs ( ka-news berichtete ) und dreht eine Miniserie mit sechs Episoden je 45 Minuten für ARD und SWR. Die Story handelt von einem "leider völlig inkompetenten Spross eines Zeitungsverlagsimperiums", der überraschend in der Erbfolge aufsteigt und "vollkommen unvorbereitet in die viel zu großen Fußstapfen des Familienpatriarchen steigen muss".

SEK-Team ist echt

Die Filmcrew dreht in Baden-Baden, Freiburg und Karlsruhe. Im Oktober wurden bereits Szenen im Karlsruher Schloss, am Badischen Staatstheater und in der Oststadt gedreht - am Mittwoch ging es an die Europahalle. Die Szene: Der Zeitungsverlag ist aufgrund einer Bombendrohung gesperrt und muss vom Spezialeinsatzkommando  gestürmt werden.

Die Story ist gespielt - das SEK-Team ist echt: "Es sind zirka 20 bis 25 SEK-ler am Set, sowohl aktive als auch ehemalige Polizisten. Die aktiven Beamten sind natürlich vom Dienst freigestellt", so Filmproduzent Alexis Wittgenstein gegenüber ka-news. Er ist Geschäftsführer von Violet Pictures, welche die Miniserie zusammen mit Zeitsprung Pictures produziert. Die Idee stammt von Harald Schmidt, die Hauptrolle spielt Uwe Ochsenknecht.

Karlsruhe kommt als Drehort gut an

Wie lange wird noch in Karlsruhe gedreht? "Heute war der 43. Drehtag - in Karlsruhe stehen noch zehn weitere Drehtage an", antwortet der Produzent. Mit Karlsruhe als Drehort ist man beim Filmteam ganz zufrieden, die Chancen stehen laut Wittgenstein "sehr, sehr gut", dass eine mögliche Fortsetzung der Serie ebenfalls in der Fächerstadt gedreht wird. Auf einer Skala von eins bis zehn erhält Karlsruhe in Sachen Kooperation und Zugänglichkeit bei der Organisation rund um einen Filmdreh eine 7,5 von Produzent Wittgenstein.

Ausgestrahlt wird die neue Serie in der zweiten Jahreshälfte 2018 - "ein genauer Zeitpunkt steht noch nicht fest", so Wittgenstein. Wer sich den Filmdreh aus allernächster Nähe ansehen will, hat die Möglichkeit im Film mitzuwirken.

"Wir suchen noch Komparsen für den 1., 4., 6. und 8. Dezember", sagt Wittgenstein, "vorzugsweise im Alter von 24 bis 40 - natürlich auch gerne junggebliebene Ältere. Unsere Komparsen erhalten neun Euro die Stunde." Interessenten können sich bei der Komparsenagentur Sensation Booking, unter der Mailadresse labaule@sensation-booking.de melden.

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Kommentare (12)
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  •   VielVorNixDahinter
    (181 Beiträge)

    01.12.2017 09:54 Uhr
    Naja
    Harald Schmidts Idee, der Plot und das auf 6 Folgen gestreckt - Gründe genug, beim Sendetermin die Glotze aus zu lassen.
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  •   karlsruher1955
    (1128 Beiträge)

    01.12.2017 05:27 Uhr
    Filmteam dreht Szene in Karlsruhe
    Das ist die Nachricht des Tages.
    Der Ort des Geschehens wird später sicherlich nicht genannt werden, oder ?
    Was muss der Steuerzahler für den Polizei Einsatz bezahlen ?
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  •   andip
    (9301 Beiträge)

    01.12.2017 08:31 Uhr
    Nichts
    Für solche Veranstaltungen gibt es eine Rechnung.
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  •   timo
    (3071 Beiträge)

    01.12.2017 09:48 Uhr
    Oder es wird unter "Übung"
    verbucht. Das SEK dürfte kaum täglich Einsätze haben.
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  •   myopinions
    (924 Beiträge)

    30.11.2017 22:34 Uhr
    ..................9,00 Euro?
    dafür würde ich nicht in der Kälte herumstehen und mir den Arsch abfrieren wollen, um dann nach Aufruf zum x-ten Male von links nach rechts zu spazieren, bis irgendein Wichtigtuer sagt: "Danke, das war's!
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  •   silberahorn
    (9674 Beiträge)

    01.12.2017 03:04 Uhr
    Nach Stunden
    abzurechnen ist aber nicht schlecht. Schon lange her, da war ich einmal in einer Kleinrolle von 7 bis 19 Uhr an einem Set und bekam genaus so viel (damals gab es Tagessätze) wie andere Statisten, die bereits am Vormittag schon gehen konnten, weil ihr Einsatz im Kasten war. Und dann noch die zusätzlichen Fragebögen, weil man damals gar nicht z.B Bezieher von Transferleistung sein durfte, bei denen der Verdienst angerechnet wird.
    Weil die Abrecehnungen nicht vorbei am Finananzamt gehen dürfen (was richtig ist) kann heute sogar verlangt werden, dass man eine Kopie der Lohnsteuerkarte einreicht. Es geht auch um Sozialversicherungsbeiträge (siehe z.B. http://www.castingpartner.de/casting-netzwerk/castinginfos/komparsenabrechnung.html).
    Es gab Zeiten, da konnten Castingagenturen deshalb fast keine Komparsen im arbeitsfähigen Alter bekommen, weil diese zu normalen Arbeitszeiten nämlich an ihrem regulären Arbeitsplatz waren. Nur Frührentner, Studenten, Hausfrauen/männer.
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  •   auchmalsenfdazu
    (3145 Beiträge)

    01.12.2017 11:53 Uhr
    ....
    Zitat von silberahorn ....kann heute sogar verlangt werden, dass man eine Kopie der Lohnsteuerkarte einreicht...


    Dann mal viel Spaß bei der Suche nach deiner Lohnsteuerkarte. Vielleicht findest die von 2012 noch, seit 2013 gibt es ja keine mehr.
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  •   silberahorn
    (9674 Beiträge)

    01.12.2017 12:27 Uhr
    Stand so im bei
    http://www.castingpartner.de/casting-netzwerk/castinginfos/komparsenabrechnung.html
    Folgende Personengruppen müssen IMMER (unabhängig vom Verdienst) eine Kopie der Lohnsteuerkarte 2015 oder eine Lohnsteuerersatzbescheinigung (gibt es beim Finanzamt) einreichen – kann auch später nachgereicht werden: ...

    Betrifft mich nicht.

    Auf jeden Fall werden Daten, die auf dem Komparsenbogen angegeben werden, an die Knappschaft weitergeleitet und dort in einem Zentralregister erfasst. Es geht um die Sozialversicherung.
    Bei ganz kurzen Tätigkeiten gab es früher Ausnahmen, aber ich bin nicht mehr über alle Regeln informiert.

    Der Link beinhaltet auch einen aktuellen Netzwerk-Jobticker.
    Und Mecon Media Concept Ltd. Gagenabrechnungsservice hatte früher auch einmal eine bessere Website.

    Das ist ohenhin keine Branche, die mich jemals noch einmal gewinnen könnte.
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  •   silberahorn
    (9674 Beiträge)

    01.12.2017 03:34 Uhr
    Damals
    war mein Status: lebt von Vermögen. Das war insofern irreführend, weil ich von Vermögen lebte, auf das ich nicht zugreifen konnte. Später schrieb mir der zuständige Dezernent, dass ich rentenversichert gewesen wäre, wenn ich den Darlehensvertrag der Stadt Karlsruhe unterschrieben hätte. Es interessiert ihn nicht, dass aus dem Text des Vertrags hervorging, dass dies nicht der Fall war. Es gibt auch noch eine Antwort in der man lesen kann, dass ich vor Gericht hätte gehen können. Das ist deren Denke. Heute weiß ich, dass ich schon damals bei richtiger Arbeitsweise gar kein Fall für diese Art von Hilfen gewesen wäre.
    Fragebögen habe ich jedenfalls mehr als genug ausgefüllt. Der Tenor war immer so: wenn ich einen Fehler mache gibt es kein Geld, wenn die Ämter Fehler machen zunächst auch nicht.
    Auch wenn es keinen interessiert: zehn Jahre der absoluten Existenzangst. Und es gab mehr als einen Vorfall, bei dem ich ohne private Hilfen auch in Obdachlosigkeit hätte kommen können.
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  •   stefko
    (2008 Beiträge)

    01.12.2017 08:42 Uhr
    Herrjehmine
    Gibt es in Karlsruhe eigentlich keine Parkuhren mehr?
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