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Karlsruhe Rotlicht übersehen: Autofahrer erfasst Radfahrerin in Weststadt

Eine Unterschenkelfraktur sowie Prellungen und Schürfungen hat eine 24 Jahre alte Radfahrerin am Donnerstag gegen 16.30 Uhr bei einem Unfall in der Kaiserallee erlitten. Wie die Polizei in einem Pressebericht mitteilt, passierte der Unfall in der Weststadt, nachdem ein Autofahrer das für ihn geltende Rotlicht übersah.

Die junge Frau hatte nach den Angaben der Polizei an der mit einer Bedarfsampel ausgestatteten Fußgängerfurt beim Helmholtz-Gymnasium die Fahrbahn bei Grün überqueren wollen, als ein stadtauswärts fahrender Autofahrer das für ihn geltende Rotlicht übersah und die Radlerin erfasste. "Die Verletzte kam mit einem Rettungswagen zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus;" berichtet die Polizei am Freitag.
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Kommentare (14)
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  •   Freigeist1
    (454 Beiträge)

    11.08.2017 13:33 Uhr
    "Übersehen" ...? @Ka-News, bitte streicht dieses Unwort
    im Zusammenhang mit Verkehrsverstößen (selbst wenn es in Polizeiberichten steht - Ihr seid nicht zum Abschreiben unpassender Worthülsen verpflichtet!). Es implementiert, dass der Verursacher/Begeher eines Verstoßes dies aus Unachtsamkeit gemacht hat. Das ist eine der Möglichkeiten, andere sind z.B.: zwecks Zeitgewinns, wg. gewohnheitsmäßiger Verstöße wenn man sich unbeobachtet fühlt (ist weit verbreitet), wg. Handynutzung (solche geschieht schon bewusst), wg. Sehproblemen, wg. Überforderung, wg. Nicht-Eignung als motorisierter Verkehrsteilnehmer bzw. aus Mischungen dieser Gründe.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    11.08.2017 16:30 Uhr
    Übersehen
    hat eben grundsätzlich etwas Entschuldigendes.
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  •   Ein_Gravierend
    (110 Beiträge)

    11.08.2017 17:30 Uhr
    Klar
    Das geht ja auch gar nicht. Hängt den/die Schuldigen.
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  •   Ozeiger
    (1459 Beiträge)

    11.08.2017 17:54 Uhr
    Schwätzer
    ...
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  •   Ein_Gravierend
    (110 Beiträge)

    11.08.2017 16:14 Uhr
    blabla
    Alles Gründe, die nichts am Tatbestand des Übersehens ändern, sondern dazu führen. Meine Güte, nur weil sie sich nicht im Zaum halten können wenn sie so etwas lesen, braucht man nicht die Arbeit von ka-news anfeinden aufgrund so eines Blödsinns.
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  •   Freigeist1
    (454 Beiträge)

    11.08.2017 18:00 Uhr
    ...selten so gelacht - "Tatbestand des Übersehens"
    Bist Du Juritist, oder was? Wenn Dich einer "übersieht" und umnietet siehst Du das anders, schätze ich (wenn dann noch möglich).
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  •   Route66
    (859 Beiträge)

    11.08.2017 14:01 Uhr
    Genau so etwas
    wollte ich auch gerade schreiben. Nur noch aufs Smartphone während der Fahrt schauen oder bewusstes drüberbrettern. Das ist einfach ein Fakt. Kann man jeden Tag beobachten. Zum k.....
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  •   andip
    (8307 Beiträge)

    11.08.2017 12:00 Uhr
    Tja
    Ein Wunder das so etwas nicht öfters passiert.
    Die Fussgängerampeln in der Kaiserallee werden immer wieder gerne missachtet.
    Auch ich wurde als Fussgänger schon mal da fast erwischt, weil sich ein Idiot nicht um das Rotlicht scherte.
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  •   Balou
    (101 Beiträge)

    11.08.2017 12:09 Uhr
    Die Frage
    ist, fuhr Sie als Fahrradfahrerin über die Fußgängerampel (was Sie nicht darf), oder schob Sie Ihr Fahrrad. Dann hat Sie Mitschuld.
    An dieser Stelle fahren nämlich genug Fahrradfahrer ohne Absteigen über die Fußgängerampel!

    Was natürlich nicht den Autofahrer entschuldigt, der über rot gefahren ist.
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  •   NeoTiger
    (427 Beiträge)

    11.08.2017 16:32 Uhr
    Es geht hier um eine Ampel
    ... und nicht um einen Zebrastreifen. Für die Mitschuld (die nur für die Schadensregulierung relevant ist) ist die Frage zu beantworten ob der Radfahrer durch sein Verhalten den Unfallschaden mitverursacht hat. Hier überwiegt aber ziemlich eindeutig das Fehlverhalten des Überfahrens einer roten Ampel.

    Desweiteren ist das Befahren eines Fußgängerüberweges mit dem Rad nicht regelwidrig, solange der Radfahrer legal, z.B. über einen die Fahrbahn begleitenden Radweg, erreichen konnte. Eine Pflicht vom Rad abzubsteigen besteht übrigens selbst beim Zebrastreifen nicht - lediglich das Vorrecht gegenüber Fahrzeugen genießt man dann nicht.
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