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Karlsruhe Ridesharing in Karlsruhe: Pilotbetrieb erfolgreich abgeschlossen

Wie kommen wir in der Fächerstadt in Zukunft von A nach B? Mit dem Auto? Bus und Bahn? Oder wird Ridesharing die Mobilitätskonzepte ergänzen? Um das zu testen, gab es in Karlsruhe einen dreitägigen Pilotbetrieb. Mit mehr als 1.000 Nutzern fällt das Fazit sehr positiv aus.

Die diesjährige Messe IT-Trans war für moovel eine erfolgreiche Fachmesse und -konferenz. Während der Messetage hat das Mobilitätsunternehmen zusammen mit dem Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) den on-demand Ridesharing Service getestet. Über die App der KVV konnten Nutzer die Kleinbusse buchen. Wenn mehrere eine ähnliche Strecke nutzen wollten, sammelte ein Algorithmus die Anfragen und das Shuttle konnte geteilt werden.

Mehr als 1.000 Fahrgäste haben in den drei Tagen den Service in Anspruch genommen. Das teilt der KVV in einem Bericht an die Presse mit. Mit dem Ridesharing-Angebot wurden auch hier neue Wege der Mobilität beschritten. "Der Pilotbetrieb hat gezeigt, dass solch ein on-demand Shuttle eine gute und flexible Ergänzung zu unserem leistungsstarken ÖPNV-Angebot sein kann, weil es sich stark an den individuellen Bedürfnissen der Nutzer ausrichtet", zeigt sich KVV-Geschäftsführer Alexander Pischon zufrieden mit dem Verlauf der Testphase.

Erkenntnisse aus der Testphase

Vor allem in den Morgenstunden und am Abend war das Shuttle gut gebucht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Doch Karlsruhe ist wegen der vielen Baustellen eine besondere Teststadt: "Wir haben während des Betriebs hier beispielsweise gelernt, dass wir unser Echtzeit-Routing auch bei vielen Baustellen weiter optimieren können. Wir werden unseren Algorithmus entsprechend anpassen", ergänzt moovel die Pressemitteilung. 

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"Ridesharing" in Karlsruhe: Mobilität der Zukunft mit Tücken und noch ohne Nutzer

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Kommentare (4)
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  •   Toleranz
    (199 Beiträge)

    23.03.2018 09:22 Uhr
    Bezahlbarer oder kostenloser ÖPNV wäre wohl einfacher
    Nix gegen neues Dinge ausprobieren, aber insgesamt drücken sich alle in der Stadftverwaltung um ganz klare Versorgungsaufträge der Bevölkerung. Erstens könnben nur Leute mit einer APP das nutzen (was mit den älteren Menschen?) , was mit denen die kein Smartphone haben (kostet auch Geld)? -- Die KVV sollte man ordentlich entmistet werden und nicht dauernd mit privaten Konzernen geschmust werden. Doch die Politik in KA ist sowas von gefangen in der Weltmetropolen-Illusion, dass sie auf biegen und brechen, Hirn und gesunden Menschenverstand ausschalten. - Im Übrigen hatte die Stadt KA durch unsinnige SDtrassenverlegungen, hunderte von PKW Parkplatzen reduziert und dabei die eigenen Studien nicht gelesen, denn 91% der KA Besucher kommen mit dem Auto nach KA. - I sog dazu als alteingesessner KA´ler nur: Pfusch.
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  •   107
    (304 Beiträge)

    23.03.2018 06:48 Uhr
    Daimler macht seine Kohle in China
    Der hiesige Markt ist lediglich ein Alibimarkt um auch weiterhin an die Subventionstöpfe zu kommen.
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  •   Malerdoerfler
    (4652 Beiträge)

    22.03.2018 20:18 Uhr
    Aber es ist ein sehr interessanter Ansatz.......
    ....sollte weiter verfolgt werden.
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  •   Woisfaschdalles
    (36 Beiträge)

    22.03.2018 17:21 Uhr
    Viel vor, nix dahinter
    Für was gibt es da noch Taxis? Die Moovel-Fahrer sind weder ausgebildet, noch ortskundig.
    Wer bezahlt am Schluss die Zeche? Die Stadt Karlsruhe wird sich sicherlich Gedanken darüber machen. Unser OB macht ja gerne neue Sachen, wo er in der Zeitung auf einem Bild glänzen kann. Dennoch wird damit der freischaffende öffentliche Personennahverkehr (Taxi) über kurz oder lang sterben. Wenn das gewollt ist! Was macht die Oma, die im 3. Stock abgeholt werden und zum Arzt gefahren werden muss?
    Und die Mutter von Moovel (Daimler) interessiert es wohl nicht, die treuen Kunden (Taxiunternehmer) über kurz oder lang gänzlich zu verkraulen.
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