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Karlsruhe Rätselhafte Geräusche in Karlsruhe: Was steckt hinter dem Brumm-Geheimnis?

Die Suche nach dem Brummen geht weiter - noch immer ist die Quelle des mysteriösen Geräuschs in der Oststadt unbekannt. Nun soll es sogar schon Bewohner anderer Karlsruher Stadtteile aus dem Schlaf reißen. Zwar enden sämtliche Recherchen im Nichts - doch bereits vor über zehn Jahren tauchte das Brumm-Phänomen erstmals in Baden-Württemberg auf. Viele erstatteten aus Verzweiflung sogar Anzeige gegen Unbekannt.

"Ich höre das Brummen auch in der Weststadt", klagt eine ka-Reporterin im Telefongespräch mit ka-news. Eigenen Angaben zufolge habe sie die ka-news-Berichterstattung aus der vergangenen Woche verfolgt und ist erleichtert, dass auch andere Bürger betroffen sind.

"Ich habe schon bei so vielen Ämtern angerufen, sogar bei der Kasig - doch niemand kann mir weiterhelfen, es ist zum Verzweifeln", so die Karlsruherin weiter, "bei Bekannten hat sogar schon der Balkon vibriert!" Gibt es einen Zusammenhang mit den Baustellen in Karlsruhe? Zwar kann die ka-Reporterin das nicht ausschließen, doch ihre eigenen Recherchen ergaben, dass dem Brummen offenbar ein waschechtes Geheimnis, gar ein rätselhaftes Phänomen zu Grunde liegt.

Brummton-Phänomen ist ein weltweites Rätsel

Das Brummton-Phänomen, auf Englisch "The Hum" genannt, bringt Forscher weltweit zum Verzweifeln. Erstmals, weiß Wikipedia, trat das mysteriöse Geräusch 1989 in New Mexico auf - 2002 fand es dann zum ersten Mal Erwähnung in deutschen Medien. Dabei sorgte das Brummen tatsächlich besonders in Baden-Württemberg für Aufruhr: Offenbar erstatteten sogar rund 200 Menschen Strafanzeige gegen Unbekannt wegen Körperverletzung - der "Täter" konnte bis heute nicht ausgemacht werden.

Sowohl die Recherche des Karlsruher als auch des Stuttgarter Amts für Umweltschutz führten nicht zum Ziel. 2002 veröffentlichte die Landesanstalt für Umweltschutz in Karlsruhe (LfU) das Endergebnis einer Untersuchung, da damals ein ungeklärter Brummton einigen Baden-Württembergern zu schaffen machte. Die LfU kam damals zu keinem eindeutigen Ergebnis, denn die Ursachen schienen nicht in allen Fällen identisch zu sein. Die gemessenen Geräusche, Erschütterungen und Magnetfelder blieben zudem unterhalb geltender Grenzwerte. Es sei daher unmöglich, "den Menschen, die sich an uns gewandt haben, weiter zu helfen", teilte das Umwelt- und Verkehrsministerium vor 13 Jahren mit. 300 Menschen im Südwesten hatten sich über den geheimnisvollen Ton beschwert.

Einen Tinitus oder ähnliche Krankheiten des Gehörgangs schließen die Betroffenen aus - zu viele haben sich bereits zu den seltsamen Tönen in gleicher Art und Weise geäußert. Erfahrungen werden unter anderem im Rahmen der deutschen "Interessengemeinschaft zur Aufklärung des Brummtons" ausgetauscht. "Seit 1996 mehren sich Klagen von betroffenen Bürgern im ganzen Bundesgebiet, die unter einem penetranten Brummton leiden, der sie insbesondere nachts vom Schlafen abhält", so heißt es auf der Internetseite - "bislang gibt es keine Erklärung für diesen Brummton, ebenso wenig wie bekannt ist, warum nur wenige Menschen - dafür aber alle in gleicher Form - dieses Brummen wahrnehmen können."

Vor drei Jahren Suche nach Brummton

Zwischenzeitlich reagierten auch andere Leser auf den ka-news-Artikel. So vermuteten einige von ihnen, dass das Brummen in der Oststadt mit dem Fraunhofer Institut oder der nahgelegenen Hoepfner-Burg zusammenhängen könnte. Beide Unternehmen geben jedoch auf ka-news-Anfrage an, nichts von einem derart penetranten Geräuschs zu wissen. "Auch wir sind ratlos", erklärt eine Sprecherin des Karlsruher Instituts für Technologie, das keinen "Brumm"-Experten beheimatet, der für ein Gespräch zur Verfügung stehen könnte. Ein wenig Licht ins Dunkel bringt das Karlsruher Forschungszentrum für Informatik (FZI): Eine Sprecherin bestätigt den Hinweis, dass es bereits vor etwa drei Jahren Messungen in der Fächerstadt in Hinblick auf ein ominöses Brummgeräusch gegeben habe. Da jedoch keine offiziellen Ergebnisse vorliegen, führten diese offensichtlich ins Leere.

Mittlerweile sind viele verschiedene Thesen über die Ursachen des geheimnisvollen Tons im Umlauf - einige berufen sich auf Quellen technischer Natur: Manche Forenbenutzer vermuten einen Zusammenhang mit Handys und Co., die beim Empfangen von Nachrichten Schallwellen ausstrahlen. Andere vermuten, es könnte mit der regionalen Wetterlage zusammenhängen.

Doch mysteriöse Geräusche plagen aktuell auch die Bewohner des Berliner Stadtteils Wedding: Seit Wochen ist hier regelmäßig ein lauter, nächtlicher Knall zu hören - auch hier ist die Quelle unbekannt. Darüber hinaus meldete sich auf unseren letzten Bericht hin sogar ein Betroffener aus Heilbronn bei ka-news - auch Simon Streicher nimmt seit einiger Zeit ein Brummen in seiner unmittelbaren Umgebung wahr: "Hier tritt dasselbe Phänomen auf: Vor dem Haus nimmt man das Brummen wahr, jedoch ist es im Haus lauter." Einige selbst unternommene Recherchen und Gespräche im Bekanntenkreis haben laut Streicher ergeben, dass der Ton eventuell mit Wasserpumpen in Baustellen in der Nähe zu tun haben könnte. Beweise gibt es dazu allerdings auch hier nicht. Das Brummgeräusch bleibt also auch über Karlsruhes Grenzen hinaus geheimnisvoll.

Mehr zum Brummen in Karlsruhe:

Mysteriöse Geräusche in der Oststadt: Wer hört das Brummen noch?

Der Südwesten brummt

Brummton auf Wikipedia

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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    09.04.2014 23:30 Uhr
    Brummen
    Das mit dem Brummen, könnte ein ganz große, weltweite Sache sein. Vermute es ist eine Reibungsenergie. Erdinneres zu erkalteter Erdkruste. Beobachte dieses Brummen seit vielen Jahren in anderer Form. Meßt doch mal die Brummfrequenz. So leicht wird man da nicht dahinter kommen. Das ist was für Spezialisten.
    H. W.
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    09.04.2014 17:03 Uhr
    google HAARP, Chemtrails und Geoengineering!
    Des Rätsels Lösung ist einfach: HAARP!!!
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  •   Robert1959
    (1931 Beiträge)

    08.04.2014 18:01 Uhr
    Irgendwie muß ja der Tunnel zur Bank fertig werden
    Nichts ist leichter im Baustellenland und mit der Erde schüttet man den Tunnel wieder zu, deshalb brauchen sie ja auch so lange!
    Vielleicht irre mich auch und es ist einfach Bodo!
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    08.04.2014 12:11 Uhr
    Seit kurzem
    auch in Mühlburg!

    Im Nachbarhaus (wir teilen uns die Giebelwand) scheint jemand eine professionelle Wäscherei zu betreiben. Anders ist es kaum zu erklären, dass dort irgendwo an sieben Tagen die Woche täglich mindestens zwei Maschinen laufen.
    Die Maschine ist dann leider auch noch so aufgestellt, dass sie eine beträchtliche Resonanz verursacht.
    Ich werde das untersuchen und dem Treiben ein Ende setzen.
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  • unbekannt
    (3 Beiträge)

    08.04.2014 10:52 Uhr
    Ganz einfach
    Weil die Erdschichten sich bewegen, brummt es. Ganz einfach.
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  •   andi79
    (2767 Beiträge)

    07.04.2014 20:16 Uhr
    die Lösung
    des brummens wurde doch schon vor vielen Jahren in Zak McKracken gelöst (kennts noch wer? grinsen). Aliens die uns verdummen wollen... grinsen.

    http://images.vogel.de/vogelonline/bdb/461800/461825/4.jpg
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  • unbekannt
    (2134 Beiträge)

    07.04.2014 21:32 Uhr
    Kenne leider nur den Fannachfolger
    falls man jemand reinsehen will (kostenlos)

    McKraken-BetweenTimeAndSpace

    Ein Fundstück aus einem Klassiker:

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  • unbekannt
    (2134 Beiträge)

    07.04.2014 16:09 Uhr
    Meine Theorie
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  •   Sandhas
    (1286 Beiträge)

    07.04.2014 16:15 Uhr
    Genau so sehe ich das auch!
    Das sind die Alliens die in NM gelandet sind.
    Oder evtl. auch der NSA, die ihre Agenten jetzt direkt an die Front schicken und dazu die Erde untertunneln?
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  • unbekannt
    (2134 Beiträge)

    07.04.2014 16:16 Uhr
    Meine 2te Theorie da das dieses Jahr überhand nimmt
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