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Karlsruhe Radioaktive Ladung? Lkw mit Verdacht auf Gefahrgut am Rheinhafen abgefangen, Untersuchungen laufen

Wie die Polizei auf Nachfrage von ka-news bestätigt, läuft am Rheinhafen aktuell ein Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr. Ein Laster soll radioaktives Gefahrgut geladen haben.

Gegen 14.30 Uhr wurde die Karlsruher Feuerwehr in die Hochbahnstraße am Rheinhafen gerufen. "Es wurde gemeldet, dass es an einem Fahrzeug eine Routinemessung gab, die leicht erhöhte Werte angezeigt hat", sagt Florian Geldner, Leiter der Branddirektion Karlsruhe, gegenüber ka-news. "Nun versuchen wir herauszufinden, welches Objekt auf dem Laster Strahlung abgibt!" Es sei keine hohe Strahlung, so der Chef der Feuerwehr. 

Aktualisierung Dienstag, 7.33 Uhr

Fälschlicherweise im Sperrmüll entsorgte, leicht radioaktive Prüfstrahler haben am Montagnachmittag im Karlsruher Rheinhafen einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Das teilt die Polizei nun in einer Pressemeldung mit.

Bei Routinekontrollen auf radioaktive Stoffe wurden gegen 14.30 Uhr bei einem Fahrzeug in einem Entsorgungsbetrieb in der Hochbahnstraße leicht erhöhte Werte festgestellt. Daraufhin wurde der Bereich großräumig abgesperrt und das Fahrzeug von der Feuerwehr auf die Quelle der radioaktiven Strahlung untersucht. "Letztlich konnten in dem Sperrmülltransporter mehrere Prüfstrahler aufgefunden werden, die für die radioaktive Strahlung verantwortlich waren. Offenbar wurden diese kurz zuvor fälschlicherweise im Sperrmüll entsorgt", so die Polizei.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr platzierten die Prüfstrahler anschließend in einem hierfür geeigneten Behältnis. Die Strahler werden nun durch das zuständige Regierungspräsidium der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Durch die leichte Strahlung bestand nach Angaben der Polizei zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. Woher die Prüfstrahler stammen und wer sie auf den Sperrmüll entsorgt hat, ist noch Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Sobald weitere Informationen vorliegen, wird dieser Artikel aktualisiert. 

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Kommentare (5)
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  •   Lipa
    (565 Beiträge)

    11.12.2018 19:34 Uhr
    keine sorge
    "Durch die leichte Strahlung bestand nach Angaben der Polizei zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung. "

    Da bin ich aber sowas von beruhigt.
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  •   Route66
    (1514 Beiträge)

    10.12.2018 17:05 Uhr
    Die Mafia
    ist in Deutschland vor allem in BW hoch aktiv.
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  •   Senfdazu
    (194 Beiträge)

    11.12.2018 06:06 Uhr
    😎
    Sinnfreier Kommentar
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  •   Route66
    (1514 Beiträge)

    11.12.2018 07:06 Uhr
    Warum?
    Mach Dich mal schlau was in Sachen Sondermüll mit der Mafia, insbesondere bei uns, abgeht. Das ist doch bekannt.
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  •   kommentar4711
    (2109 Beiträge)

    11.12.2018 22:36 Uhr
    Antwort auf "Warum?"
    Wenn die Mafia hier aktiv gewesen wäre, dann würden wir nicht über Prüfstrahler reden. Vermutlich sind das die kleinen Dinger mit denen wir damals im Chemie-Unterricht selbst mal einen Geigerzähler testen durften.
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