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Karlsruhe Protest auf zwei Rädern: Die "Critical Mass" setzt sich auch 2019 für mehr Sicherheit für Radfahrer in Karlsruhe ein

Mit ihrer Fahrradtour durch die Karlsruhe Innenstadt wurde sie bekannt, die Critical Mass. Auch 2019 wollen die Veranstalter mit dieser Art des Protests auf sich und die Radfahrer in der Stadt aufmerksam machen, um so für mehr Sicherheit auf den Straßen zu sorgen.

Die Critical Mass trifft sich nun schon seit vier Jahren regelmäßig jeden Monat, um als große Gruppe gemeinsam durch Karlsruhe zu radeln. Die Motivation dahinter: Die Mitglieder wollen mit dieser Aktion auf ihre Rechte als Fahrradfahrer gegenüber des Autoverkehrs hinweisen.

"Dieses Wir-Gefühl verleiht Sicherheit, wir sind bei dieser Tour nicht mehr das schwächste Glied, der Autoverkehr ist nicht mehr gefährlich", sagen die Veranstalter. Zur ersten Tour im neuen Jahr treffen sich die Teilnehmer am Freitag, 25. Januar, 18 Uhr am Kronenplatz um von dort aus loszuradeln. 

Immer mehr Menschen schließen sich der Critical Mass an

Nach eigenen Angaben, erlangt die Critical Mass durch die großen Erfolge in den letzten Jahren immer mehr Anhänger. Während 2017 insgesamt 1.276 Teilnehmer gezählt wurden, waren es laut Veranstalter, 2018 schon über 2.000 Menschen, welche zusammen durch Karlsruhe radelten. Die Organisatoren hoffen 2019 auf einen ähnlich großen Erfolg.

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Kommentare (36)
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (1273 Beiträge)

    25.01.2019 13:05 Uhr
    Würde ich mein Kind in Gefahr sehen ,
    dann würde ich ihm vorschlagen er solle doch den Gehweg benutzen.
    Ja, aber die anderen fahren doch auch.....heißt es dann.
    Ich verstehe das Problem schon, aber die Realität wird leider immer etwas Anderes beschreiben.
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  •   Chris23
    (709 Beiträge)

    25.01.2019 18:15 Uhr
    Gehwege sind aber nicht sicherer
    und das wird sicher nicht besser wenn man dem kleinen Radler hinter dem Auto schlecht sieht. Mit Abstand neben ihn fahren wäre wohl die protektive Variante, dann wirst wenigsten du geschnitten und sie halten dem Abstand zum Nachwuchs.

    Kopenhagen hat drei getrennte Spuren fürs Rads, Fußgänger und Autos:
    https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kopenhagen-blaupause-fuer-die-fahrradstadt-1.4290142

    Dem Artikel hatte ich zufällig gestern gelesen, intressant fand ich das 61% der Berufstätigen mit dem Rad kommen und die Kosten für eine vorbildliche Infrastur so spottbillig sind.
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  •   todi01
    (1194 Beiträge)

    25.01.2019 03:17 Uhr
    Ich sehe da nur
    einen Haufen Gewohnheitsbesserwisser, die durch bewusst langsames Fahren, eine möglichst langgestreckte Gruppe und penetrantes Klingeln die Autofahrer maximal provozieren wollen. Kann man machen, erhöht aber weder die Sicherheit im Verkehr noch das Verständnis der Autofahrer. Vor allem dann nicht, wenn die Route über Straßen geht, auf denen Radfahrer dank hervorragend ausgebauter paralleler Radwege sowieso nichts zu suchen haben. Der Automobilclub demonstriert ja auch nicht auf dem Radweg für niedrigere Benzinsteuern.
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  •   Krawallradler
    (507 Beiträge)

    25.01.2019 08:20 Uhr
    freu mich drauf
    und die bekommen wir sicher in Zukunft noch viel öfter hin als bisher zwinkern
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  •   107
    (767 Beiträge)

    24.01.2019 21:12 Uhr
    Nummernschilder für Fahrräder ?
    Wie bitte ?
    Wer will denn so etwas ?

    Eine Minderheit von hirnbefreiten Krawallradlern versaut den Ruf der Mehrzahl der vernünftigen Radfahrer.
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  •   mueck
    (12301 Beiträge)

    25.01.2019 13:22 Uhr
    Sehr gute Idee!
    Seit es Kennzeichen für Autos gibt, sieht man auf Karlsruhes Straßen ja praktisch keine Falschparker, Raser, Rotlichtfahrer, Falschruminideeinbahnstraßefahrer, Anlüger in Anliegerstraßen, Pkw auf Feld- und Waldwegen, Überholverbotsüberholer, Gegenverkehrsüberholer, Autobahndrängler, Linksspurschleicher, Stoppbeigrünpfeilverweigerer, Smartphoneglotzer, ... mehr. Sehr erfolgreich diese Kennzeicheneinführung bei Autos ...

    Ach: Schon mal versucht, das Kennzeichen eines vorbeituckernden Mofas zu erkennen?

    PS: Die Schweizer haben's wieder abgeschafft, ab 1.1.2012 schon ... Und war nur ein Versicherungsnachweis.
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