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Karlsruhe Projekttage: ESK-Schüler kochen für Obdachlose

"Wir kochen für Obdachlose": Im Rahmen der jüngsten Projekttage an der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESK) haben vier Religions- und Ethiklehrer einen Koch-Tag für den guten Zweck in den Räumen des Obdachlosenvereins "Die Tür" (Diakonisches Werk Karlsruhe) auf die Beine gestellt. Gemeinsam haben ESK-Schüler und -Lehrer einen Eintopf und Früchtesalat zubereitet und an Obdachlose ausgeteilt.

Die Firma Behrens (EDEKA) im Waldstadtzentrum hatte die Lebensmittel für die Aktion gespendet, heißt es in einer Pressemitteilung der Europäischen Schule.

Von 8 Uhr morgens bis in die frühen Nachmittagsstunden wurde zusammen für den guten Zweck gearbeitet. "Die Schüler waren angenehm überrascht von der freundlichen Atmosphäre und dem offenen Umgang der Obdachlosen untereinander, mit den ehrenamtlichen Helfern und den Schülern selbst", resümiert ESK-Oberschullehrerin Chantal Bräunsdorf. Die Kommunikation sei offen und ohne Vorbehalte, die Freude über das gespendete Essen groß gewesen.

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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    02.05.2013 06:05 Uhr
    Das finde ich unerhört.
    [..] immer weiter aufklaffenden Klassenunterschieden [.. ] wieso sie denn selbst auf einer Privatschule sind für die man extra bezahlen muss?

    Damit unterstellst Du, dass die Eltern ihr Geld auf unlautere Weise und nicht durch harte und hochqualifizierte Arbeit verdienen. Die Kinder sollen sich also wegen den Eltern, die zweifellos Klassenfeinde sein müssen, schlecht und schuldig fühlen.

    Nächstes Jahr werden Viele aus Bulgarien und Rumänien (Europa!) erwartet, [..] tatkräftig an der Verbesserung der Welt mitzuwirken.

    Wie kommst Du denn auf die Idee, dass die Welt besser wird, wenn wir Flüchtlinge die aus wirtschaftlichen Gründen migrieren, hier dulden, integrieren und vollfinanzieren?

    Ich weiß nicht, ob Du das so gemeint hast, aber es liest sich als Gleichmacherei, die erst dann aufhört, wenn sich Arbeit nicht mehr lohnt und es allen gleich schlecht geht.

    Deine Schimpfe taugt dazu, Leute zu vergraulen, überhaupt Soziales zu tun.
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  •   cape21
    (325 Beiträge)

    02.05.2013 01:11 Uhr
    Aha...
    es gibt jetzt Deiner Meinung nach also soziale Projekte die besser und wichtiger sind als andere? Zählt hier denn nicht der Wille, überhaupt etwas zu tun? Die Migranten sind wichtiger als die Menschen in Burundi? Komische Denke von Dir...
    Und ich denke alle die eine Schule besuchen dürfen, sollen sich im Unterricht bzgl. der von Dir angesprochenen Klassenunterschiede "Klassenunterschiede" so ihre Gedanken machen. Das hat doch gar nichts mit der ESK zu tun...
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    01.05.2013 12:43 Uhr
    Die Europaschule ist eine teure Privatschule,
    deren Schüler fast zu 95% aus Vielverdienenden, sog. "bildungsnahen"-Familien stammt. Das diese schlichte Eintopf-Koch-Aktion dermassen viel Aufmerksamkeit gezollt wird, zeigt dass Ehrenamt und Umgang mit weniger begünstigten Mitbürgern eher eine ungewöhnliche Angelegenheit für diese Schüler darstellt. Ich würde mal gerne wissen, wie in dieser Schule Volkswirtschaft, Steuergerechtigkeit, u. ä. gelehrt wird. Erklärt man den Kiddies denn, dass die blosse Existenz eines Obdachlosenheims eine Schande für die ganze Gesellschaft ist? Dass ein Dasein als Almosenempfänger des Menschens Würde und Selbstachtung nachhaltig beschädigt? - Das Ganze wird aufgezogen, wie ein Zoobesuch, mit begleitendem Fotografen, usw., um zu zeigen "Oh, wie gut sind wir!" Wenn das die Idee der Pädagogen dieser teuren Privatschulen ist, wie Solidarität gelebt werden soll, ... na dann, Prost Mahlzeit!

    Wiederlich.
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  •   cape21
    (325 Beiträge)

    01.05.2013 20:37 Uhr
    aha?
    wo hast du denn die zahl 95% her?
    weist du überhaupt was die schüler und schulnahen menschen jedes jahr an sozialer arbeit leisten die nicht in der presse erwähnt wird? hast du schon mal was von burundi gehört?
    kennst du so viele schüler der esk auf die deine beschreibung zutrtifft? wo hilft du denn konkret jeden tag ehrenamtlich, um diese aktion so ins lächerliche zu ziehen?
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  •   bartola
    (531 Beiträge)

    01.05.2013 23:52 Uhr
    Na erzähl' mal ...
    wie ihr das im Ethikunterricht in der ES hinkriegt, den Schülern die Welt, mit ihren immer weiter aufklaffenden Klassenunterschieden zu erklären, ohne dass sich irgendeiner fragt, wieso sie denn selbst auf einer Privatschule sind für die man extra bezahlen muss?

    Und ja, es wär' schon mal interessant zu wissen, was die Karlsruher Schulen so an "Sozialarbeit" leisten und welche und warum.

    Ich selbst habe ehrenamtlich mit Migranten zu tun, auch europäischen. Deshalb weiss ich, wie sich die "Solidarität" in den Karlsruher Schulen anfühlt. Und dem Willen, den Jugendlichen den Einstieg zu erleichtern, damit sie auch Chancen bekommen. Nächstes Jahr werden Viele aus Bulgarien und Rumänien (Europa!) erwartet, da könnt mal zeigen, wie ernst es euch mit dem Helfen ist! Man braucht gar nicht bis nach Burundi gehen, um tatkräftig an der Verbesserung der Welt mitzuwirken.

    Den Obdachlosen wäre mit bezahlbarem Wohnraum besser geholfen, als von Privatschülern eine Suppe gekocht zu bekommen!
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  • unbekannt
    (999 Beiträge)

    01.05.2013 16:58 Uhr
    wenn "Welle" das gewusst hätte
    wäre er vorbeigehuscht und hätte die Grinsvisage in die Kamera gehalten
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  • unbekannt
    (1170 Beiträge)

    01.05.2013 14:35 Uhr
    Naja ...
    Vielleicht etwas überspitzt gesagt aber Prinzipiell stimmts schon. Ein 1x Essen ist irgendwie sinnlos. Wie kann man die gesamte Situation für diese Menschen verbessern ? Wo liegt der Hund begraben und wieso sind sie aus der Gesellschaft gefallen ? Wieso Leben Deutsche auf der Straße und andere Schmarozer Kassieren dick ab und Fahren hinten drann noch ein dickes Auto. Vielleicht mal da ansetzen ?
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