3  

Karlsruhe Projekte der Stadt: Karlsruhe informiert über Gehwegparken, Umbau und Co.

In dieser Woche hat die Stadtverwaltung einen ausgewählte Personenkreis an ehemaligen Mitarbeitern eingeladen. Beim Treffen konnten diese einen Überblick über aktuelle Bau- und Planungsprojekte bekommen.

Im Bürgerzentrum Südwerk waren ehemalige Mitglieder des Gemeinderats, ausgeschiedene Bürgermeister, frühere Amtsleiter und Klinikdirektoren sowie die Bürgervereine anwesend, um sich über die aktuellen planerischen Vorhaben in Karlsruhe zu informieren.

Auf der Tagesordnung standen neben dem Ikea-Neubau an der Durlacher Allee unter anderem der Hauptbahnhof Süd, das Projekt Innenstadt Ost, Gehwegparken und das geplante Wohngebiet "Oberer Säuterich" in Durlach. Darüber informierten die Leiterin des Stadtplanungsamtes, Anke Karman-Woessner und Ulrich Wagner, der den Bereich Verkehr im Stadtplanungsamt betreut.   

Hauptbahnhof Süd

Erstes Thema auf der Agenda des Stadtplanungsamtes war die Bebauung des Areals "Hauptbahnhof Süd", auf dem bis 2020 Rainer Dommermuth (Gesellschafter und Vorstandsvorsitzender des Internetproviders United Internet AG, der unter anderem auch 1&1 angehört) bauen möchte. Aber nicht die ganze Fläche soll bebaut werden, stellt Karman-Woessner bei dem Termin klar: Der Grünbestand im Süden soll bestehen bleiben.

Einen entscheidenden Faktor nehme hier die Verkehrsplanung ein, so Wagner in seiner Ausführung. Daher werde sie mit "hohem Zeitdruck" durchgeführt. Die Planungen hätten dazu schon begonnen, bevor ein Investor für das Areal gefunden war, so der Leiter des Bereichs Verkehrsplanung. Neben dem Bürogebäude soll in der Fautenbruchstraße ein Gebäude für den Sozialen Wohnungsbau entstehen.

Innenstadt Ost

Auch in der Innenstadt Ost soll sich in den kommenden Jahren einiges ändern. Beim Thema "Zukunftsprojekt Innenstadt Ost" sprach das Stadtplanungsamt die Mängel in den Bereichen Wohnen, Gewerbe und Freiraumfunktion an. Insgesamt ist das Projekt in fünf Schwerpunktbereiche unterteilt. Unter anderem soll eine Neugestaltung der östliche Kaiserstraße und der Plätze nach Abschluss der Kasig-Baumaßnahmen untersucht werden. Derzeit werden geprüft, ob das Projekt durch Land oder Bund unterstützt werden kann.

Gehwegparken 

Ein weiteres Thema, welches derzeit die Stadtverwaltung beschäftigt, ist der Komplex "Gehwegparken". Dieser habe immer wieder zu Unzufriedenheit bei der Bevölkerung gesorgt, wenn beispielsweise der Gehweg für Kinderwagen nicht mehr begehbar war. Auch Einsatzkräfte hatten immer wieder über die Parksituation geklagt, da Einsatzstellen durch das Parkverhalten teilweise schwer erreichbar gewesen seien.

Ziel des Stadtplanungsamtes ist es nun, ein "angemessenes Parkraumangebot zu schaffen und durchgängig nutzbare, barrierefreie Gehwege zur Verfügung zu stellen". Dies soll nach Vorstellung der Behörde durch "Mischflächen" in verkehrsberuhigten Bereichen und einseitige Parkbereiche geschehen. Informiert werden soll über das Projekt weiter über Flyern und eine Webseite. Aktuell wird in Neureut ein neues Park-Konzept umgesetzt. Bis Ende 2018 sollen dann alle Stadtteile dann angepasst sein.

Wohngebiet "Oberer Säuterich" 

Auch das Thema "Wohnen" stand auf der Tagesordnung: Im Gebiet "Oberer Säuterich" in Durlach-Aue, am Rande der B3, sollen neue Häuser mit verschiedenen Wohnformen geschaffen werden. Hier wurde laut Stadtplanungsamt durch den "konkurrierenden" Wettbewerb eine gute städtebauliche Lösung gefunden. Man sei davon überzeugt, so das erklärte Ziel, möglichst viel bezahlbaren Wohnraum schaffen zu können.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (3)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Der Kommentarbereich wird 7 Tage nach Publikationsdatum geschlossen.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   myopinions
    (977 Beiträge)

    29.10.2017 00:33 Uhr
    ...................es gibt tatsächlich
    noch Gehwege in KA, die parkende Autos verkraften und dennoch die Mutti mit dem Kinderwagen nicht einschränken.

    Warum also dort das Parken verbieten?

    Darum sollten die zuständigen städtischen Schreibtisch-Hocker den Hintern bewegen, mit dem Maßstab kritisch messen gehen und vielleicht mit weißer Farbe Striche malen!!!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   todi01
    (1096 Beiträge)

    28.10.2017 00:31 Uhr
    Warum man das
    ausgeschiedenen Bürgermeistern und ehemaligen Stadträten vorstellt, soll mir mal jemand plausibel erklären. Ist da angesichts des der Bevölkerung kaum noch zu vermittelnden Versagens der Stadtverwaltung mehr Milde zu erwarten? Will man die "Multiplikatoren" mit Sekt und Schnittchen abfüttern, damit die im Pöbel für gute Stimmung sorgen? Oder geht es doch um Wahlkampfhilfe für extreme Parteien, die dann umso besser gegen "die da oben" Stimmung machen können? Die beiden Herrschaften sollen sich mal an einem Samstag auf dem Marktplatz den Fragen der Bevölkerung stellen - aber nicht die schwarzen Sheriffs vergessen, damit niemand geteert und gefedert nach Hause gehen muss.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   DonHasi
    (999 Beiträge)

    27.10.2017 19:51 Uhr
    Ich mal den Anfang...
    Und warum erfahren die Betroffenen das wieder zuletzt?
    Warum haben wir keine Möglichkeit uns mit Verbesserungsvorschlägen einzubringen?
    Wehalb müssen wir uns bei einer Info Veranstaltung der VBK zum Haltestellenbau in der Tullastr. mit den Worten. ...."das haben wir so beschlossen abspeisen lassen?".
    Glaubt wirklichk jemand alle Einbauküchen bei IKEA werden mit dem Lastenfahrrad transportiert?
    Oder das sich nur durch einen chicken Neuabau und ein bisschen Farbe das Drogenproblem am Kronenplatz/Berliner Platz erledigt?
    Ohne Gehwegparken halt keine Autos mehr. Ohne Autos keine Steuereinnahmen. Drum, schlage nie den Arm ab der dich ernährt.
    Oder eben kostenlose Bürgerparkhäuser bauen.... Aber in Schilda völlig ausgeschlossen...
    Wir ersticken lieber im Dreck mit grünem Gewissen und schieben den schwarzen Peter den Autofahrern zu....
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden.