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Karlsruhe Problemzone Werderplatz: Wie kann man die Situation verbessern?

Er gilt als eine der Problemzonen in Karlsruhe: Der Werderplatz in der Südstadt ist kein einfaches Pflaster. Deshalb haben Stadtverwaltung, Polizei, Diakonisches Werk, AWO und Bürgergesellschaft Südstadt Vorschläge entwickelt, wie die Situation verbessert werden kann - und wollen diese öffentlich vorstellen.

In einer Pressemitteilung lädt die Stadt die Karlsruher zu einer Veranstaltung ein, in der die Vorschläge vorgestellt und diskutiert werden sollen. Diese findet am Samstag, 8. Juli, im Innenhof der Johannis-Paulus-Gemeinde statt. Ein Infostand auf dem Werderplatz weist den Weg.

Zur ersten Beteiligungsrunde heißt Erster Bürgermeister Wolfram Jäger Bürger um 10 Uhr willkommen, die zweite Runde beginnt um 11.45 Uhr. Im Rahmen eines gemeinsamen Frühstücks wird zunächst jeweils der Film "Werderplatz" gezeigt, der die Situation auf dem Platz in Interviews mit Anwohnern, Gewerbetreibenden und weiteren Akteuren beleuchtet.

"Anschließend präsentieren - in beiden Runden - Stadtverwaltung und Partner die erarbeiteten Vorschläge und stellen sie zur Diskussion", so die Ankündigung der Stadt. Wer bereits im Vorfeld Vorschläge und Ideen loswerden möchte, kann eine E-Mail schreiben an: werderplatz@karlsruhe.de

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  •   MinnieC
    (227 Beiträge)

    26.06.2017 13:04 Uhr
    Ups!
    Ich wollte nicht antworten, das sollte ein neuer Beitrag werden.
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  •   MinnieC
    (227 Beiträge)

    26.06.2017 13:02 Uhr
    Klartext
    Warum reden immer alle um den heißen Brei? Ich war zwar schon länger nicht mehr am Werderplatz, aber ich denke, es wird sich seitdem nicht viel getan haben:
    Die einzigen, die den Werderplatz zur Problemzone machen, sind die dort residierenden Säufer und Abhängige anderer Drogen. Das fängt morgens langsam an, steigert sich bis zum Abend und hat in der Nacht seinen Höhepunkt jenseits der 4 Promillegrenze erreicht.
    Alles, was hier problemlösend wirken würde, wäre politisch nicht korrekt und solange sich die Verantwortlichen um Begriffe winden und den Kern des Übels nicht benennen wollen / können, wird sich dort nichts ändern.
    Letztenendes hilft nur Platzverweis, Platzverweis und nochmals Platzverweis - notfalls unter Zwang. Was wollen die mit Caritas, AWO und Sozialarbeitern erreichen? Dass die noch einen Hochschulabschluss machen?
    Sozialarbeit ist ja schön und gut, aber es gibt Menschen, die lassen sich nicht ändern, die leben und sind doch bereits tot. So traurig das auch ist.
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  •   zahlenbeutler
    (1577 Beiträge)

    26.06.2017 17:14 Uhr
    Einmal beschweren Sie
    sich, dass Sie nicht ungestört beim Wolfbräu essen können ( die Austern sollen exquisit sein), nun sagen Sie, Sie waren schon lange nicht mehr vor Ort, ja was denn nun oder gehts Ihnen nur darum, Menschen, die nicht so sind wie Sie, auf irgendeine Art irgenwo verschwinden zu lassen, sind doch eh schon tot und haben ihr Leben verwirkt
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  •   peddersenn
    (1031 Beiträge)

    26.06.2017 13:26 Uhr
    Platzverweis.......ist ein wenig St-Floriansprinzip.
    Nicht daß ich da die Patentlösung hätte.

    Das ist schwierig. Einerseits bin ich der Meinung, daß jeder leben darf, wie er will und konsumieren, was er will. Gesetzt der Fall, das geht völlig ohne Belästigung und Ruhestörung von statten, wäre m.E. das Problem gleich Null.

    Daß das natürlich NICHT so ist, muß da ne Lösung her. Vertreiben ist allerdings keine Lösung, sondern verlagert das Problem ja nur an nen anderen Platz.

    Aber wenn ich mir mein Konto, meine Steuererklärung und meine zu bezahlenden Zwangsgelder so ansehe, dann gibts da weitaus größere Schädigungen, die zwar auch von Leuten mit anderer Lebensführung verursacht werden. Aber die besteht da in Büros in Frankfurt, Brüssel und Berlin und in feinem Zwirn.
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  •   MinnieC
    (227 Beiträge)

    26.06.2017 15:09 Uhr
    Volle Zustimmung,
    aber was außer Platzverweis will man denn sonst machen? Besoffen auf dem Gehweg rumsitzen ist ja nicht verboten - noch nicht. St. Florian trifft es nicht ganz, denn vom neuen Ort werden sie dann auch verwiesen.

    Man könnte auch konsequent die "Eigengefährdung nicht ausgeschlossen"-Karte ziehen und eine Einweisung erwirken, aber das will dann auch keiner, obwohl dies die einzige Möglichkeit wäre, ihnen eine realistische Chance zu geben. Gar nichts machen und wegschauen hilft niemandem und ab und zu mal jemanden hinschicken, der mit geistig nur halb anwesenden Menschen reden will, ist eben nur gut gemeint.

    In Punkto Abgaben stimme ich auch zu, aber hier geht es um den Werderplatz. Diese Problemlösung wäre übrigens auch politisch nicht korrekt.
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  •   Mondgesicht
    (2599 Beiträge)

    26.06.2017 11:17 Uhr
    Diskussion
    ich weiß wirklich nicht, was es da zu diskutieren gibt. Es gibt Gesetze - und die sind einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, ist zu sanktionieren. So funktioniert eigentlich das Gebilde "Staat".

    Sind wir jetzt endgültig auf dem Weg in eine Bananenrepublik? Wollen wir ernsthaft darüber diskutieren, ob auch am Werderplatz die Gesetze eingehalten werden müssen? Armes Deutschland.
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  •   peddersenn
    (1031 Beiträge)

    26.06.2017 13:37 Uhr
    Gesetze.....
    .....greifen da, wo sie übertreten werden.

    Vieles am Werderplatz tut das eben nicht. Es ist nicht verboten, auf dem Platz rumzuhängen und sich quer über ihn zu unterhalten. Auch das 5te Bier zu trinken ist m.E. nicht verboten. Ab 22.00 Uhr wird das anders sein -aber sich da mit dem Dezibelmeter hinzustellen und zu messen, welcher Halbsatz von wem jetzt die Nachtruhe signifikant gestört hat, halte ich denn doch nicht für realisierbar.

    Wenn, dann müssten da andere Bestimmungen her - z.B. Aufenthaltsverbot -incl Räumung- ab 22.00 Uhr. Was wohl in realo zur Folge hat, daß eher der "normale Bürger" verhaftet wird, wenn er das Wolf verlässt als der besitzlose Alki.
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  •   mueck
    (12188 Beiträge)

    26.06.2017 11:27 Uhr
    !
    Zitat von ich weiß wirklich nicht, was es da zu diskutieren gibt. Es gibt Gesetze - und die sind einzuhalten. Wer sich nicht daran hält, ist zu sanktionieren. So funktioniert eigentlich das Gebilde "Staat".
    Genau! Falschparker auf Geh- und Radwegen und anderswo müssen endlich mit harter Hand flächendeckend rund um die Uhr verfolgt werden! Diese Bananenrepublik zuungunsten der Schwächsten darf nicht mehr länger toleriert werden!
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  •   peddersenn
    (1031 Beiträge)

    26.06.2017 14:15 Uhr
    ein wenig rätselhaft....
    ...der Beitrag. Also ich seh da den Zusammenhang nihct - und auch die unterschwellig unterstellte Tatenlosigkeit bei den erwähnten Verstößen stelle ich nicht fest. Wer auf dem Geh- oder Radweg parkt, wird abgeschleppt. Wer falsch parkt oder zu lange, wird - massiv - zur Kasse gebeten und im Zweifelsfall auch abgeschleppt.

    Das ist die Realität.

    Die "andere" Realität ist Einbildung, Feindbild und Überinterpretation. Man kann sich natürlich auch über einen Falschparker auf 30 km Fahradfahren aufregen und/oder über 5 cm zu wenig Platz zwischen Hauswand und Autotür.

    Muss man aber wollen.
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  •   tomfrance
    (87 Beiträge)

    26.06.2017 13:01 Uhr
    !!
    ... ja, und das passiert auch. Falschparker zahlen gar nicht einmal so wenig, die trifft die volle Härte des Gesetzes. Allein schon um das Stadtsäckel zu füllen ... wenn die Stadt Karlsruhe genauso viel Kräfte einsetzen würde, um die Halb- und Vollkriminellen vom Werderplatz zu verfolgen, dann wäre sehr schnell Ruhe.
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