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Karlsruhe Probleme am Werderplatz: Linke fordern mehr Sozialarbeit

Die Linke sind sich nach eigener Aussage einig, dass die Zukunft am Werderplatz in der Südstadt mit deutlich mehr Sozialarbeit gestaltet werden soll. Die Stadt sei in der Pflicht, Sozialarbeit so zu steuern, dass Nutzungsansprüche an diesem Platz möglichst gleichberechtigt gelebt werden können.

Seit Jahrzehnten sei der Werderplatz für die unterschiedlichsten Gruppen attraktiv. Folgen seien, wie die Linke in einer Pressemeldung berichtet, einerseits der besondere "Flair" des Platzes. Andererseits sollen alltägliche Konflikte das dortige Bild kennzeichnen.

In einer Anfrage an den Karlsruher Gemeinderat wollen die Stadträte Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos nun unter anderem wissen, wie die Ausstattung und Zielsetzung der Sozialarbeit am Werderplatz in der Vergangenheit war und aktuell ist. Außerdem verlangen die Linke Informationen zur Fachkraftanzahl, die momentan am Werderplatz für Sozialarbeit eingesetzt sind.

Des Weiteren sei die Erhöhung der Anzahl von Drogenpatienten am Werderplatz durch Substitutionspraxen in der Region ein weiterer diskutabler Faktor. Die zentrale Frage sei dabei: Wie reagiert die Stadt darauf?

"Wir wollen wissen, was die Stadt zu der Kritik aus der Südstadt meint, es gäbe zu wenig Sozialarbeit, und ob die Stadt bereit ist, die Sozialarbeit am Werderplatz dem Bedarf entsprechend auszubauen. Wir meinen, hier muss erheblich mehr gemacht werden", schließen Zürn und Fostiropoulos ihre Stellungnahme ab.

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  •   heikoka
    (327 Beiträge)

    24.04.2017 08:12 Uhr
    25 Jahre ist es her
    , daß ich dort gewohnt habe und ich muß schon sagen, es waren damals schon Gestalten unterwegs für die es an vielen anderen Orten keine Toleranz gegeben hätte.
    Das sich da immer noch nichts gebessert hat - bzw. im Gegenteil noch deutlich verschlimmert - ist schon bedenklich. Das aber ausgerechnet die Linken - quasi die kultivierte Variante der dortigen Problemkinder - meinen es läge an mangelnder Sozialarbeit ist ja wohl der Witz des Jahres.
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  •   Zutraeger
    (1074 Beiträge)

    23.04.2017 17:45 Uhr
    Drogenpatienten
    .....ist das sowas wie Gutmensch?
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  •   Fizzy_Bubblech
    (386 Beiträge)

    23.04.2017 18:10 Uhr
    Früher mal,
    heute das Ergebnis...
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  •   80er
    (6018 Beiträge)

    23.04.2017 16:22 Uhr
    Es gibt Menschen....
    die kann man auch nicht durch die beste Sozialarbeit erreichen. Damit müssen wir uns abfinden und mit ihnen leben.
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  •   ka-lex
    (1693 Beiträge)

    23.04.2017 12:24 Uhr
    Mehr Sozialarbeit ist immer gut,
    aber das wird das Problem nicht lösen. Sozialarbeit funktioniert nur dort, wo sich die Betroffenen helfen lassen wollen.
    Zweiter Punkt: Man muss sich fragen, wieso ausgerechnet der Werderplatz diese Anziehungskraft entwickelt, obwohl es doch wirklich "gemütlichere" Ecken gibt.
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  •   Propagandahilfskraft
    (1824 Beiträge)

    23.04.2017 14:54 Uhr
    Der Werderplatz ...
    ... ist der (fast) perfekte Treffpunkt. Normale Kneipen, Supermärkte und Lebensmittelgeschäfte, Imbiss und nur wenige hundert Meter entfernt gibt es Pizzen wie von Engelshand gemacht ... Vergleiche mal die Situation ganz unvoreingenommen mit der am Stefanplatz oder Ludwigsplatz. Oder Kronenplatz ... oder Friedrichsplatz ... Bis auf das zu wenig Grün kann man da bzgl. der Infrastruktur nicht meckern. Nur der Kronenplatz wäre ähnlich günstig, so man sich nicht von den vielen Studenten, etwas höherer Kriminalität, den großen Netz aus Baustellen und der Polizei stören lassen würde.
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  •   ALFPFIN
    (7688 Beiträge)

    23.04.2017 10:37 Uhr
    Werderplatz
    Das Nutzungsrechte gleichberechtigt an diesem Platz gelebt werden können. Na, das ist doch schon einmal eine überzeugende Aussage. Als gleichberechtigt betrachten sich ja schon seit Jahren die Alkoholiker, die Drogenkonsumenten. Die sich als so "gleichberechtigt" ansehen, dass sie die Anwohner belästigen, die Frauen sexuell anpöbeln dürfen usw.

    Also Linke, leisten Sie praktische Sozialarbeit direkt am Werderplatz. Machen Sie sich einmal Gedanken, ich meine in praktischer Arbeit, wie sie die Situation am Werderplatz und dieser Menschen ändern wollen. Versuchen sie selbst, diese Menschen von ihrer Sucht abzubringen oder auch zu einem Entzug nicht nur zu überreden, sondern direkt mit Hilfe in Behandlung zu bringen.

    Vom Stadtratsessel aus mit dem Finger auf die anderen zeigen, kann man ja da ein großartiges "stadtpolitisches Statement" abgeben.
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  •   Joerg_Rupp
    (2715 Beiträge)

    23.04.2017 13:38 Uhr
    die einzige Lösung
    und da heben sie schon recht, die LINKEN, ist den Menschen dort Angebote zu machen. Sozialarbeit, aber auch Polizei. Ob sie sie annehmen oder nicht, obliegt deren eigener Verantwortung. Sie von dort zu vertreiben, wird keinen Sinn machen - sie werden sich dann woanders treffen. Es gibt Menschen mit diesen Erkrankungen und man nicht anders, als menschengerecht damit umzugehen.
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  •   karlsunruhe
    (90 Beiträge)

    23.04.2017 19:23 Uhr
    Sie würden woanders hingehen?
    Nicht schlecht, vielleicht am Marktplatz eine gemütliche Ecke einrichten. Da wohnt eh niemand.
    Bin dafür, wo kann man unterschreiben?
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  •   Peacemaker
    (423 Beiträge)

    23.04.2017 19:10 Uhr
    Therapieren oder heilen ist das Eine.
    Das andere ist der Schutz der Anwohner, so denn die Schilderungen der Zustände zutreffend sind.

    Also der Reihe nach: Erst vom Werderplatz entfernen, dann Angebote machen.
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