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Karlsruhe Post per E-Mobil: Haben Sie diesen roten Flitzer schon gesehen?

Elektrische Fahrzeuge sollen in unserer Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Nun soll auch das Post- und Paketgeschäft mit E-Mobilität revolutioniert werden. Der "Paxster", ein mit Strom betriebenes Zustellfahrzeug ist unter anderem bereits in den deutschen Städten Dresden und Frankfurt im Einsatz und wird aktuell auch in Karlsruhe getestet.

Die Zustelllogistik Baden Württemberg GmbH (ZLBW) setzt zusammen mit dem privaten Briefdienst arriva bereits seit letztem Jahr auf e-Mobility in Form von E-Bikes. Seit einigen Wochen testen die Unternehmen ein mit Strom betriebenes Zustellfahrzeug mit dem Namen "Paxster" im Post- und Paketgeschäft auf den Straßen in der Fächerstadt.

(Der "Paxster" ist aktuell auch in Karlsruhe im Einsatz.)

Das aus Sarpsborg in Norwegen entwickelte E-Fahrzeug ist bereits in einigen Ländern in der Welt (u.a. Norwegen und Neuseeland) und auch in den deutschen Städten Frankfurt und Dresden im täglichen Postzusteller-Alltag fest etabliert. Das kleine, rote E-Zustellfahrzeug wird durch eine Batterie betrieben, hat eine Tragfähigkeit von 200 Kilogramm und eine Reichweite von vier bis zehn, beziehungsweise 40 bis 100 Kilometern, je nach Ladungsgewicht, Paxter-Modell und Batteriekapazität. Den "Paxter" gibt es geschlossen und als Cabrio-Version ohne Dach.

"Neben einer Effizienzsteigerung in der Zustellung spielen die CO2-Ersparnis und die Möglichkeit der Einfahrt in künftige Umweltzonen der Stadt in der Betrachtung eine wesentliche Rolle", erklärt Frank Neininger von der ZLBW/arriva in Karlsruhe. In Karlsruhe wird der Paxter noch bis Anfang November getestet.

Wie lief die Testphase bisher?

"Es wurde bisher in verschiedenen Zustellbezirken in der Fächerstadt getestet. Um einen wirtschaftlichen Effekt zu erreichen muss man passenden Bezirke und Wohnstrukturen finden. Denn von den Entfernungen zwischen den einzelnen Briefkästen hängt die Wirtschaftlichkeit in der Zustellung ab. Die Bezirke hierfür müssen passend sein", so Frank Neininger weiter.

(Bequeme Postzustellung per E-Mobil.)

Ob der Paxter auch in Karlsruhe zum Einsatz kommt, steht aktuell noch nicht fest. Weitergehende Aussagen können, laut Neininger, erst nach einer genauen Auswertung der Daten des Paxsters getroffen werden. "Für die Zusteller ist es auf jeden Fall eine Erleichterung, die Begeisterung bei den Zusteller für den Paxster ist verständlich. Weitergehende Aussagen können erst getroffen werden, nach einer genauen Auswertung der Daten des Paxsters", erklärt Neininger.

 

 

Wirtschaftlich rentabel?

Bei der ZLBW wird bei einem wirtschaftlichen Vergleich nicht zwischen einem
herkömmlichen Pkw (ab 10.000 Euro) und "Paxster" sondern zwischen einem Fahrrad
(800 Euro) und einem "Paxster" (14.000 Euro) verglichen.

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  •   mein-senf
    (1048 Beiträge)

    28.10.2016 11:45 Uhr
    Lustiges Teil
    wo kann man das kaufen ? Was kostet das Teil
    Wäre was für das nächste Projekt , das Stromgeraffel raus und Motor von GSX 1100 R rein , oder was von nem Powerquad , für die Eilzustellungen zwinkern
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  •   malerdoerfler
    (6058 Beiträge)

    28.10.2016 07:34 Uhr
    Nein!
    Habe ich noch nicht gesehen.
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  •   ALFPFIN
    (7853 Beiträge)

    27.10.2016 13:04 Uhr
    Das funktioniert ja nur, wenn die Briefkästen soweit aussen angebracht sind,
    dass er sie direkt anfahren kann. Bei uns in Rüppurr mit den Vorgärten müsste er auf den Gehsteigen rumholpern, in die Vorgärten fahren, wenn kein Zaun dazwischen ist, um an die Briefkästen zu kommen. Das wird nur bedingt in Städten oder Stadtteilen mit Einfamilienhäusern klappen.

    Ich sehe schon bei uns ein paar erzürnte Leute, die dem Briefträger mitsamt seiner Kiste drohen, wenn er ihren Rosenstöckle im Vorgarten zu nahe kommt. grinsen
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  •   dipfele
    (5986 Beiträge)

    27.10.2016 15:52 Uhr
    also....
    ... es könnte auch die Post von der Strasse aus in den Vorgarten geworfen werden, sogenannte Postwurfsendungen.
    Elektro-Paketautos sind absolut nichts neues und waren, wie auch bei der Bahn als Paketkarren, bis um 1990 gebräuchlich.
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  •   bier2
    (884 Beiträge)

    27.10.2016 21:26 Uhr
    noch viel schlimmer
    vor dem 2. Weltkrieg wurden Pakete schon mit Elektro LKW ausgeliefert, das Elektroauto ist älter als ein Dieselfahrzeug.
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  •   andip
    (11294 Beiträge)

    27.10.2016 15:18 Uhr
    Fährt bei euch der normale Briefträger
    von der Post auch mit seinem E-Bike quer durch den Garten oder gar der Paketzusteller mit seinem Sprinter?
    Die werden doch wohl genauso wie dieser Paxter ihre Fahrzeuge auf der Strasse lassen und die letzten Meter laufen.
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  •   ALFPFIN
    (7853 Beiträge)

    27.10.2016 17:22 Uhr
    Nach dem Werbefilm
    sieht es schon so aus, dass man die Post direkt vom Fahrzeug aus in den Briefkasten werfen will.
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    27.10.2016 14:43 Uhr
    Jup,
    das kommt nicht von ungefähr aus Norwegen, wo die Häuser weit auseinander und teilweise weitab der Hauptstrasse liegen.
    In der Stadt macht das Ding keinen Sinn, so klein es ist, es würde doch nur im Weg rumstehen. Eignet sich maximal für Paketzustellung, aber nicht für Briefpost. Da ist das Rad immer noch die Nr 1. Allerdings könnte man die Zusteller etwas entlasten und e-bikes einsetzen anstatt diese tonnenschweren Eisenhaufen mit denen sie im Moment noch rumfahren.
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  •   bier2
    (884 Beiträge)

    27.10.2016 14:59 Uhr
    die fahren doch schon ewig
    mit e-bikes, die trotzdem tonnenschweren Haufen haben Elektomotor an Bord, zumindest bei uns im Märchenviertel..
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    27.10.2016 15:29 Uhr
    Ist mir
    noch nie aufgefallen, werde drauf achten.
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