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Karlsruhe Pimp my Bahn: Das soll sich in den Karlsruher Straßenbahnen ändern!

Die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) treiben die Modernisierung ihrer Bestandsflotte an Niederflurbahnen mit einem umfangreichen Umrüstungsprogramm voran. Bis Dezember 2018 sollen insgesamt 70 VBK-Fahrzeuge - 45 sechsachsige und 25 achtachsige Bahnen - umgerüstet werden. Das gibt das Unternehmen in einer Pressemeldung bekannt.

Die Fahrzeuge werden komplett mit neuen Fahrgastsitzen ausgestattet. Diese erhalten zudem einen neuen, roten Sitzbezug. Die Sitze erfüllen die neusten Brandschutzvorschriften. Künftig werden alle 70 VBK-Bahnen auch über Fahrgast-Sprechstellen an den Türen verfügen. Über diese Sprechstellen können die Fahrgäste in Zukunft direkt Kontakt mit dem Fahrer aufnehmen.

Brandmelder und Lautsprecher

Die Fahrzeuge werden bereits im Verlauf der kommenden Monate komplett mit neuen Fahrkartenautomaten ausgestattet. Die neuen Automaten ersetzen schon bald den Fahrkartenverkauf beim Fahrer. Im Zuge der Modernisierung wird es in den Bahnen auch weitere technische Neuerungen geben.

Neue Automaten

So werden sämtliche Bahnen mit einer Brandmeldeanlage ausgestattet. Zudem verfügen die umgerüsteten VBK-Bahnen über eine neue elektroakustische Lautsprecheranlage. Im Zuge der Modernisierungsmaßnahmen findet eine Umstellung von analoger auf Digital-Technik statt.

Den VBK-Fahrern wird zudem technisch die Möglichkeit zur Notbremsüberbrückung eingeräumt. Sollte ein Fahrgast an einer der Türen im Ernstfall die Notbremse betätigen, kann der Fahrer entscheiden, ob den Fahrgästen direkt am Ort der Notbremsung der Ausstieg ermöglicht werden soll. Die Möglichkeit zur Notbremsüberbrückung ist für den zukünftigen Tunnelbetrieb in Karlsruhe notwendig, damit keine Bahn im Tunnel außerhalb einer Haltestelle zum Stehen kommt. Der Fahrer gewinnt durch die technische Neuerung somit zusätzlichen Handlungsspielraum mit Blick auf die Sicherheit der Fahrgäste.

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Kommentare (69)
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  •   Berndabcdef
    (743 Beiträge)

    25.04.2016 16:42 Uhr
    rot für die Sitze
    +++ Das Posting enthält beleidigende Inhalte und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Gast68
    (854 Beiträge)

    25.04.2016 15:56 Uhr
    Warum eigentlich ganz neue Sitze?
    Wäre ganz einfach neu aufpolstern, mit einem entsprechend feuerfestem Bezug, nicht billiger gewesen?
    Sind tatsächlich alle derzeitigen Sitze derart marode das es ein Komplettaustausch sein muß?
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  •   lynx1984
    (3214 Beiträge)

    25.04.2016 16:07 Uhr
    wohl nicht...
    geht ja beim Brandschutz auch darum, dass das Plastik drum rum auch entsprechenden Belastungen standhält.
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  •   Route66
    (1789 Beiträge)

    25.04.2016 14:52 Uhr
    Es ist doch wie immer
    Da sitzen die Planer monatelang zusammen und überlegen, welche der vielen angebotenen Sitze zu günstigsten Preisen, brandschutzsicher, flexibel lieferbar am coolsten aussehen. Dann wird auf einigen Exemplaren jeweils eine Minute probegesessen und dann in langen und ausführlichen workshops das für und wider diskutiert. Am Ende wird die Zeit knapp und einer der Chefs haut auf den Tisch : der wird jetzt genommen und fertig. Die Leute haben was fürs Auge und gewöhnen sich schon dran.
    Sind die Sitze erst un Gebrauch und es kommen Beschwerden der Fahrgäste, dann ignoriert man diese, weil Beschwerden ignorieren dad kann man gut. Und was man gut kann ...😀
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    25.04.2016 14:35 Uhr
    Sicherlich
    werden beim Umbau wieder etliche Sitze entfernt um Platz zu schaffen für den "Kostenlosen" Fahrradtransport. Für Kinderwagen und Rollstühle war der Platz bisher ausreichend.
    Die Umweltfreundlichkeit des Fahrrads hört da auf, wo es mit der Bahn transportiert wird.
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  •   md47
    (859 Beiträge)

    25.04.2016 15:37 Uhr
    Manchmal werden doch 3 Sitzbänke
    mit den Rädern "zugeparkt",wenn man was sagt wird man noch angepflaumt.In der Innenstadt sieht man dann die Radler von A nach B rasen und ab und zu hält ihnen der KOD einen Vortrag,das es nicht erlaubt ist in der Kaiserstraße.
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  •   Diplomviehwirt
    (280 Beiträge)

    25.04.2016 16:37 Uhr
    Um fair zu bleiben:
    Nehmen wir mal an ich wohne im Au am Rhein oder einer der Orte dahinten total vom Schuss. Und ich arbeite dahinten an der Roßweid in Hagsfeld (oder ist das schon Grötzingen?).
    Mit dem Auto will ich nicht fahren weil ich ein Ök bin. Mit dem Rad von Au nach Hagsfeld ist nicht unmöglich, aber schon sportlich. vor allem natürlich bei schlechtem Wetter und im Winter.
    Also fahr ich nach Durmersheim oder Mörsch mit dem Rad, steig dort in eine Bahn bis Weinweg oder Fächerbad und von dort weiter bis zu meinem Arbeitsplatz wieder mit dem Rad.
    Das rechtfertigt die Radmitnahme durchaus.

    Allerdings muss für Räder ein besonderer Platz ausgewiesen werden. Als Fahrgast ohne Rad ist es mir weder zuzumuten, dass ein Göbbel direkt neben meinem Sitzplatz steht, noch dass ich mich dran vorbeidrücken oder drübersteigen muss.
    Daraus folgt: Radabteil ganz hinten mit Tür.
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  •   andip
    (9814 Beiträge)

    26.04.2016 08:49 Uhr
    So machen das aber die wenigsten
    Die meisten,die ich mit dem Rad in einer Bahn sehe,fahren nur wenige Stationen weit.
    Eine Strecke,die eigentlich jeder auch radeln könnte.
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  •   lenkdreiachser
    (401 Beiträge)

    25.04.2016 19:18 Uhr
    Verkehrsmittel
    Das ist eine schöne Distanz, um mit einem (S-)Pedelec entspannt anzukommen. Vielleicht eine passende Alternative zur Kombination Analog-Rad - Stadtbahn?
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  •   Diplomviehwirt
    (280 Beiträge)

    25.04.2016 19:47 Uhr
    Auch das
    ist durchaus eine Möglichkeit. Warum nicht?
    Dass sich dann natürlich die Kombination Pedelec-Bahn vollkommen verbietet ist klar. zwinkern
    Aber da würde ich dann noch manchen zutrauen, dass sie einfach die Luft rauslassen und einen Platten vortäuschen.
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