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Karlsruhe OB Mentrup zufrieden: "Baustellenmanagement ist eine wahre Erfolgsgeschichte"

Bereits seit fünf Jahren arbeitet das Tiefbauamt der Stadt Karlsruhe mit einem speziell ausgearbeiteten Baustellenmanagement. Das Ziel: Verkehrlich relevante Baumaßnahmen gezielt zu koordinieren und die betroffenen Bürger zu informieren. Am Montag zog die Stadtverwaltung Bilanz zum Projekt - und zeigte sich zufrieden

Am 10. Juni 2013 war es soweit: Die Stadt Karlsruhe und der damals frisch gebackene Oberbürgermeister Frank Mentrup präsentierten der Öffentlichkeit ihr neues Baustellenmanagement. Mentrup hatte es sich damals zur Aufgabe gemacht, mehr Transparenz im Baustellenmanagement zu schaffen. Schon während seines Wahlkampfes versprach er eine Verbesserung der Gesamtsituation rund um die Baustellen Karlsruhes - und damit vor allem auch in Bezug auf dessen Informationspolitik.

Bei der damaligen offiziellen Vorstellung des Baustellenmanagements erklärte er: "Die Bürger haben das Recht möglichst früh zu erfahren, was vor ihrer Haustür geschieht und was dort genau passiert" und verkündete, dass es in Zukunft für diese Zielsetzung einige Neuerungen geben wird.

Baustellenmanager Jürgen Lohmeyer

Jürgen Lohmeyer vom Tiefbauamt wurde als Baustellenmanager eingesetzt. Er solle dem Oberbürgermeister über Art, Umfang und Auswirkungen von Baumaßnahmen berichten und gleichzeitig zentrale Anlaufstelle für Beschwerden aus der Bevölkerung werden. Außerdem wurde in diesem Zuge die Behördennummer 115 zugunsten des Baustellenmanagements angepasst: Seit Juni 2013 bekommen Bürger unter dieser Nummer auch Informationen über die Baustellen.

Kleinere Rückschläge trüben nicht das Gesamtbild

Mentrup und Lohmeyer zeigten sich genau fünf Jahre später beim Empfang anlässlich des Geburtstags des Baustellenmanagements in Bezug auf diese Entwicklung sehr zufrieden: "Das Baustellenmanagement ist eine wahre Erfolgsgeschichte", so der OB. Vor allem die Kommunikation zwischen der Stadt und Einrichtungen wie den Verkehrsbetrieben Karlsruhe, den Stadtwerken Karlsruhe, die Karlsruher Schienen-Infrastrukturgesellschaft (Kasig) oder auch dem Regierungspräsidium Karlsruhe hätten sich verbessert.

Das würden schon allein die gewonnen Preise beweisen. 2014 räumte die Verkehrsmanagementzentrale (VMZ) der Stadt beispielsweise den ersten Preis in einem länderweiten eGovernment Wettbewerb ab. Damit genieße das Karlsruher Baustellenmanagement mittlerweile überregionale Vorbildfunktion.

Oberbürgermeister Frank Mentrup am Montag beim Empfang anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Baustellenmanagements. | Bild: Anne Picot

Rückschläge wurden seit 2013 natürlich auch eingesteckt: Es gebe bei nahezu jeder Baustelle unverhoffte Planänderungen, so Lohmeyer gegenüber ka-news. Damit spielt der Baustellenmanager allerdings nur auf kleinere Probleme an, die in der Regel nie größere Auswirkungen mit sich brachten. Auch er ist der Meinung, dass die vergangenen fünf Jahre und die damit verbundene Koordination zwischen verschiedenen Beteiligten immer durchaus zufriedenstellend verliefen.

Besonders ein Projekt habe es ihm dabei angetan: "Die Haltestelle Ebertstraße ist ein Bollwerk, das die Welt noch nicht gesehen hat", so Lohmeyer schmunzelnd am Montag. Der Umbau der Ebertstraße war demnach ein ganz besonderes Projekt, da es vor allem in Hinblick auf die technische Koordination zwischen allen Mitwirkenden große Herausforderungen beinhaltete.

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  •   IchKA
    (718 Beiträge)

    12.06.2018 16:27 Uhr
    Was für eine Selbstbeweihräucherung
    des selbstherrlichen Herrn Mentrup. Es sei nur daran erinnert, dass es über zwei Wochen gedauert hatte, bis die Öffentlichkeit von Mentrup und Kasig endlich darüber informiert wurde, dass die Tunnelbauer 2017 die Arbeiten bereits eingestellt hatten, um mehr Geld für das Milliardengrab zu erhalten.
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  •   BuddyAckermann
    (138 Beiträge)

    12.06.2018 13:59 Uhr
    Mich begeistert immer wieder
    wie abgestimmt die Baustellen durch Gleichzeitigkeit die Stadt schachmatt setzen.
    Für das Baustellenmanagement habe ich nur Hohn und Spott übrig, wie für die gesamte Performance des Tiefbauamts. Besonders effektiver Trödlerladen ist der KSC-Sponsor Baufirma Weiss aus Rastatt, da stehen die Baustellen nach Absperrung der Strassen mal gut ein paar Wochen still, weil man schnell noch schwarz eine andere Baustelle erledigt.
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  •   andip
    (9641 Beiträge)

    12.06.2018 12:08 Uhr
    Man lese genau
    "Vor allem die Kommunikation zwischen der Stadt und Einrichtungen wie den Verkehrsbetrieben Karlsruhe, den Stadtwerken Karlsruhe, die Karlsruher Schienen-Infrastrukturgesellschaft (Kasig) oder auch dem Regierungspräsidium Karlsruhe hätten sich verbessert"
    Von der Kommunikation zu den Bürgern steht da nichts.
    Fragt sich allerdings auch, wie viele Bürger die angebotenen Möglichkeiten in Anspruch genommen haben anstatt nur zu motzen.
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  •   melotronix
    (2810 Beiträge)

    12.06.2018 11:48 Uhr
    in alter Verbundenheit..
    ...zur Informatikfakultät, hat mir heute Alexander Gerst seinen verblüfften Blick auf Europa und Karlsruhe im speziellem zukommen lassen. Alles was er gesehen hat, war ein weiss-rotes Trassierband!
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  •   mixe
    (1172 Beiträge)

    12.06.2018 11:15 Uhr
    ein statement
    a la trump.
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  •   Mondgesicht
    (2055 Beiträge)

    12.06.2018 12:05 Uhr
    Ja,
    wir haben wundervolle Baustellen in Karlsruhe. Und das Management ist so großartig. grinsen
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  •   malerdoerfler
    (5264 Beiträge)

    12.06.2018 09:22 Uhr
    Dann sollten wir doch mal stolz sein, dass
    wir hier in Karlsruhe wohnen dürfen und wir sollten nicht so viel rummeckern. Eine Erfolgsnachricht nach der anderen wird uns verkündet - was will man mehr?
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  •   ulika
    (175 Beiträge)

    12.06.2018 09:05 Uhr
    ...
    Zitat von Chartist werden Sie sofort erkennen welcher Radweg gemeint ist
    Nein, Fakten!

    Zitat von DonHasi Im übrigen hätte man das alles schon haben können. Wenn man nicht jedem vor die Füsse geschissen hätte der auch nur einen Finger krumm machen wollte.
    Fakten!
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  •   Chartist
    (311 Beiträge)

    13.06.2018 10:33 Uhr
    Und? Kommt noch was?
    Oder nur Fakten fordern um dann den Schwanz einzuziehen ?
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  •   ulika
    (175 Beiträge)

    13.06.2018 13:24 Uhr
    Ich kenne leider den Radweg nicht...
    drum kann ich nichts dazu sagen. Ich kanns nur nicht leiden, wenn Leute lospoltern ohne Daten und Fakten zu nennen. Schlußendlich weiß kann keiner den Wahrheitsgehalt einschätzen , wenn er noch nicht mal weiß um was es sich handelt.
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