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Karlsruhe OB Frank Mentrup: Das kommt 2014 auf Karlsruhe zu

Für Frank Mentrup (SPD) war 2013 ein aufregendes Jahr. Im März wurde er zum Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe ernannt. Und es ging sofort Schlag auf Schlag: Kaiserstraßen-Sperrung, Alpine-Pleite, KSC-Stadion. Doch was war eigentlich die schwierigste Entscheidung in seiner bisherigen Amtszeit? Und was kommt auf die Karlsruher im nächsten Jahr zu? Einen persönlichen Rückblick auf 2013 und einen Ausblick auf 2014 gibt der Oberbürgermeister im Interview mit ka-news.

Herr Mentrup, Sie sind jetzt knapp zehn Monate Oberbürgermeister von Karlsruhe. Wie schätzen Sie sich selbst ein? Wie kommen Sie bei den Bürgern an?

Der gute Eindruck und die gute Erfahrung aus dem Wahlkampf bleiben bestehen: Ich bin mit allen Bürgerinnen und Bürgern gut ins Gespräch gekommen, die Menschen gehen auf mich zu. Ich nehme keine Schwellen wahr, die den gegenseitigen Kontakt erschweren. Es gibt viele Vorschläge, aber auch manche Kritik, die aber insgesamt sehr wertschätzend angesprochen wird. Meine Einschätzung lautet: Der Kontakt und die Akzeptanz sind gut.

Als Oberbürgermeister haben Sie viel zu tun. Bleibt da überhaupt noch Zeit für Ihr Privatleben?

Ja. Verglichen mit meiner früheren Aufgabe als Staatssekretär habe ich eher Zeit gewonnen, weil ich morgens nicht mehr eine bis eineinhalb Stunden brauche, um nach Stuttgart zu kommen – und abends wieder zurück. Ich genieße es sehr, mit Teilen der Familie frühstücken zu können und abends manchmal früher daheim zu sein.Was als Oberbürgermeister etwas intensiver geworden ist, sind Themenfülle und -vielfältigkeit sowie die Entscheidungshäufigkeit. Da fällt es manchmal schwer, privat umzuschalten und zu entspannen.

Sie haben eben die Entspannung angesprochen. Wie entspannt denn ein Oberbürgermeister nach einem anstrengenden Arbeitstag?

Ich mache das, was andere auch machen. Ich schaue durchaus auch mal einfach Filme, gehe spazieren, lese ein Buch oder höre Musik. Da habe ich keine besonderen Tipps, die mich von anderen unterscheiden.

Was hat Sie denn die letzten Tage im Bett grübeln lassen?

Es sind nicht die einzelnen Themen, die mich bis nach Hause verfolgen und mich zum Grübeln bringen. Es ist eher die Fülle der Reize und Erfahrungen, die das Umschalten schwer macht: Da kommt mal hier eine Idee und da ein Erinnerungsfetzen. Insgesamt ist es aber eine positive Erfahrung, da es mir zeigt, dass ich mich der Aufgabe doch sehr gewachsen fühle - das kann man ja im Vorfeld nie mit Sicherheit beurteilen.

Würde Sie sagen, dass sie in den letzten Monaten auch eine persönliche Entwicklung gemacht haben? Am Anfang wirkten sie manchmal von außen ja doch etwas unsicher.

Ja, das ist klar. Am Anfang ist man in einer Orientierungsphase: Gehe ich in unterschiedlichen Situationen richtig auf die Menschen zu? Kann ich meine Anliegen richtig vermitteln? Treffe ich die richtige Tonart? Manchmal will man seine Unsicherheit mit einem Schutzmantel verdecken. Das kann arrogant wirken und ist natürlich nicht besonders gut. Ich habe jedenfalls die Phase der Orientierung hinter mir und fühle mich immer sicherer.

Ihre Eingewöhnungsphase war dann doch recht kurz. Es ging Schlag auf Schlag: Kaiserstraßen-Sperrung, Alpine-Pleite, KSC-Stadion. Was war die bisher schwierigste Entscheidung in Ihrer noch jungen Amtszeit?

In Hinblick auf die Vorbereitung und in kurzer Zeit einschätzen zu können, welche Risiken gehe ich ein, war sicherlich die Sperrung der östlichen Kaiserstraße die schwierigste Entscheidung. Auch wenn sie sich im Nachhinein als vergleichsweise unkompliziert herausgestellt hat. Wenn man vorher hätte ahnen können, dass auch noch Insolvenzen drohen, dann hätte man sich das vielleicht nicht unbedingt zugetraut.

Ausblick 2014 - was kommt im nächsten Jahr auf Karlsruhe zu?

Die Kriegsstraße wird etwas konkreter, weil wir die Leistungen ausschreiben und dann die Kosten genauer kennen - vor allem aber auch, wie die einzelnen Planungsschritte und Umsetzungsschritte ablaufen werden. Das ist zwar nichts, was der Gemeinderat entscheiden muss, aber es ist für die öffentliche Diskussion ganz wichtig. Dann natürlich das Wildparkstadion. Zudem steht die Grundsatzentscheidung zum Staatstheater an - dazu wird es auch hoffentlich den Architektenwettbewerb geben, der dann Ende des Jahres zu einem Ergebnis führen soll. Ein riesiges Projekt ist auch der Neubau des Städtischen Klinikums. Das sind alles Themen, die hier schon seit Jahrzehnten schwelen und die wir versuchen sollten, im nächsten Jahr wieder ein Schrittchen weiter voranzubringen.

Haben Sie ein bisschen Angst vor dem Thema Kriegsstraße? Es wird dann ja doch noch etwas heftiger werden, als die Situation, die wir im Moment haben.

Es wird schwieriger werden, das Ganze zu organisieren. Aber ich glaube, wir haben dafür dieses Jahr ganz gute Voraussetzungen in der gemeinsamen Zusammenarbeit gefunden Es wird aber insbesondere auf die Autofahrerinnen und Autofahrer in den nächsten Jahren noch einiges zukommen - nicht nur wegen der Kombilösung.

Derzeit sorgen die Planungen für einen Abluftkamin für den künftigen Kriegsstraßentunnel am Karlstor für Ärger. BGH-Präsident Klaus Tolksdorf hat sich kürzlich mit einem geharnischten Protestbrief an Sie gewandt. Wie finden Sie das, wenn sich der BGH-Präsident in die Karlsruher Stadtpolitik einmischt?

Das finde ich grundsätzlich sehr gut, weil es wichtig ist, dass auch national und international bedeutsame Institutionen Karlsruhe nicht einfach nur als Sitz verstehen, sondern sich hier vor Ort auch einmischen. Ich kann die Kritik am Abluftkamin völlig verstehen. Es ist aber so, dass über den Kamin im Bebauungsplan Klarheit geschaffen wurde. Es ist auch im letzten Gemeinderat deutlich geworden, dass eigentlich alle gewusst haben, was hier passiert - auch dem BGH muss es bekannt gewesen sein. Aber wie gesagt: Dass sich der BGH-Präsident äußert, finde ich in Ordnung. Ich würde mir das von manch anderem, der hier in der Stadt für seine Institution repräsentativ tätig ist, noch intensiver wünschen.

Wenn Briefe geschrieben werden, entsteht nach außen häufig der Eindruck: die sprechen nicht miteinander.

Das ist das, was mich auch ein bisschen wundert. Ich hatte im letzten halben Jahr nämlich viel mit Herrn Tolksdorf zu tun. Da ging es unter anderem um Sanierungsmöglichkeiten der Gebäude auf seinem Terrain und um die Stärkung des Sitzes des BGH gegenüber möglichen Begehrlichkeiten anderer Städte und Bundesländer. Da wäre es passender gewesen, wir hätten das Thema Abluftkamin in einem Telefonat geklärt. Na gut, er hat den Weg des Briefes gewählt - warum den dann gleich die ganze Welt bekommt, weiß ich nicht. Gut, er hat sich viel Mühe gegeben, dann sollten das vielleicht mehr Menschen mitkriegen als nur ich. Aber das hätte er auch anders regeln können.

Sie sind bis 2021 gewählt: Ihre Vision- wie sieht Karlsruhe 2021?

Wir sind im Jahr 2021 alle total begeistert von der Kombilösung und den neuen Stadträumlichkeiten, die sich auf dem Marktplatz, in der Kaiserstraße und auf der Kriegsstraße ergeben. Wir haben eine noch stärkere universitäre Landschaft mit weiteren neuen Forschungszentren und Forschungsbereichen. Ich hoffe, wir haben nachweisen können, dass wir als Stadt etwas gegen Lärm und für den Klimaschutz tun können und dass wir den Stadtgeburtstag 2015 so genutzt haben, dass wir insgesamt nicht nur stolz sind, sondern auch insgesamt etwas selbstbewusster und weniger bescheiden sagen: wir in Karlsruhe leben nicht nur gerne hier, sondern wir erzählen auch gerne davon nach außen und laden noch mehr Menschen ein, um sich hier bei uns wohlzufühlen.

Weil alles so erfolgreich wird, stellen Sie sich zur Wiederwahl und werden für weitere acht Jahre gewählt?

Wenn es so kommen sollte und es mir gut geht, dann ist die Wahrscheinlichkeit relativ groß, dass ich mich dann nochmals bewerbe.

Wenn Sie den Gemeinderat leiten, machen Sie das sehr sachlich und ruhig. Auch bei einer hitzigen Debatte schaffen Sie es die Gemüter schnell zu beruhigen - inwiefern kommt Ihnen hierbei Ihre langjährige Erfahrung als Psychiater zugute?

Ob mir das bei meiner Funktion im Gemeinderat so viel hilft, weiß ich nicht. Insgesamt ist die Arbeit in der Psychiatrie schon prägend, weil ich es gewohnt bin, sehr, sehr lange die Menschen erstmal agieren zu lassen und mir so zuerst einen Eindruck verschaffe, bevor ich mich persönlich angesprochen fühle und meine, ich müsste sofort reagieren. Beim Beobachten und Zuhören sowie durch nonverbale Kommunikation kann man herausfinden, was jetzt das eigentliche Anliegen des Anderen ist, wie und worum es ihm eigentlich geht. Denn hinter Aggressionen steckt oft auch eher Unsicherheit und eine persönliche Betroffenheit, die sich aus der Sache, an der sich die Aggression aufhängt, mitunter ja nicht sofort erklären lässt. Und wenn sie da nicht sofort emotional dagegen reagieren, sondern die Chance haben, kurz darüber nachzudenken, dann können sie den anderen besser ansprechen. Das ist etwas, dass sie als jemand, der in der Psychiatrie tätig ist, lernen. Und das ist sicherlich auch in der Politik manchmal ganz hilfreich.

Sonst versuche ich im Gemeinderat nicht autoritär die Emotionen herauszunehmen, sondern versuche ein bisschen an die Regeln zu erinnern, die wir uns gemeinsam geben sollten, damit wir gemeinsam gut die Dinge voranbringen. Das hat bisher auch erstaunlich gut geklappt. Mir ist aber auch wichtig, dass jeder im Gemeinderat das Recht hat, seine Meinung zu vertreten, egal ob seine Partei oder Liste mit einer Person oder mehr vertreten ist.

Am 25. Mai 2014 ist Europa- und Kommunalwahl. Bei den letzten Gemeinderatswahlen lag die Wahlbeteiligung in Karlsruhe bei nur 42,7 Prozent (2009) und 44,4 Prozent (2004). In der Altersgruppe von 18 bis 30 interessieren sich laut Bürgerumfrage 2012 nur 17,9 Prozent für die Tätigkeiten von Gemeinderat und Stadtverwaltung. Warum ist Lokalpolitik so uncool?

Das frage ich mich auch immer. Jeder, der mal tiefer einsteigt, der ist eigentlich immer ganz begeistert, weil er merkt, wie konkret das alles ist, dass es direkt mit ihm zu tun hat. Ich denke, dass das Wahlrecht der 16 bis 18-Jährigen jetzt nochmal eine Riesenchance darstellt, das Thema Kommunalwahl auch stärker in den Schulen vorzubereiten. Ich sehe auch, dass die Parteien erheblich jüngere Kandidaten aufstellen, dass sie Netzwerke nutzen und über neue Kommunikationswege für die Wahl werben wollen. Ich werde auch als OB versuchen, das zu fördern. Denn Kommunalpolitik ist etwas ganz Wichtiges, da über die konkrete Lebenssituation der Menschen hier vor Ort entschieden wird.

Fragen: Moritz Damm (ka-news) und Patrick Sommer (die neue welle)

Mehr zur Debatte über das Karlsruher Wildparkstadion und die Kombilösung lesen Sie im ersten und zweiten Teil des Interviews:

Teil 1: Wildparkstadion: OB Mentrup erwartet harte Verhandlungen mit dem KSC

Teil 2: Kostet die Kombilösung über eine Milliarde, Herr Mentrup?

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  •   arbeitstier
    (1635 Beiträge)

    30.12.2013 20:24 Uhr
    Fastfoodesserei...
    ...gibts schon beim Saki zwinkern
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  •   Joker1894
    (3060 Beiträge)

    30.12.2013 12:49 Uhr
    ...
    2021 soll das neue KSC Stadion wohl noch nicht stehen...

    Wie Mentrup zu seinem Wort.
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  •   andi-b7
    (3201 Beiträge)

    30.12.2013 23:20 Uhr
    ganz sicher steht das noch nett.
    bis dahin wird es erst mal 5 Volksentscheide geben.
    Und der OB wird der gleiche Zauderer wie sein Vorgänger.
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    30.12.2013 12:04 Uhr
    2014 bietet: mordende Islamisten, Eurokrise, teure "Energiewende"
    1. die islamische Welt wird immer gewalttätiger. Die Frage ist nicht ob, sondern wann es in D-Schland ein großes Attentat mit vielen Toten geben wird.
    2. wir bürgen mt der Hälfte des Bundeshaushaltes für Euro-Land. Die andren Euro-Länder denken nicht im Traum daran, sich von Berlin zu ordentlicher Haushaltsführung zwingen zu lassen. Schließlich wollen Merkel und Schäuble den Euro um jeden Preis rettten, den man dem deutschen sTeuerzahler abpressen kann.
    3. teure Energie führt zur allmählichen Verlagerung der Produktion in andere Länder. Das kann nicht durch höhere Bildung ausgeglichen werden, da im Krisenfalle die Gebildeten und Arbeitswütigen der Arbeit hinterherziehen.
    Die USA werden Dank billiger Energie reindustrialisiert und reicher und D-Schland wird Dank teurer Energie ökologisch-korrekt deindustrialisiert und ärmer.
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  •   Karlsmuede
    (1387 Beiträge)

    31.12.2013 12:26 Uhr
    Baugenehmigung
    für die DiTiB in der Oststadt wird bewilligt und täglich grüßt der Muezzin...
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    30.12.2013 11:55 Uhr
    eine sanfte Wasche für den Typen vom BGH (Bundesgerichtshof)
    weniger diplomatisch als Herr Mentrup gesprochen:
    - Die Typen vom BGH haben erst jetzt geschnallt, dass vor ihrem der Stadt abgenommenen Gelände einen große Baustelle entsteht und die Kriegsstraße umgebaut wird.
    Das spricht nicht gerade für sorgfältiges Vorgehen beim BGH.
    - Der beleidigte Jurist hat sich daneben benommen. Er hätte Herrn Mentrup direkt per Telefon ansprechen können.

    Fazit: Die Juristen am BGH halten sich für was besseres und bekommen nur am Rande mit, was in KA vor sich geht. Das betrifft ja eh nur den gemeinen Pöbel der Nichtjuristen.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11873 Beiträge)

    30.12.2013 10:11 Uhr
    was, noch bis 2021 ?
    vorheriger Rücktritt nicht ausgeschlossen...
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  •   lynx1984
    (3301 Beiträge)

    30.12.2013 08:34 Uhr
    Was meint Mentrup mit
    Dem Satz: "Es wird aber insbesondere auf die Autofahrerinnen und Autofahrer in den nächsten Jahren noch einiges zukommen - nicht nur wegen der Kombilösung."

    Was steckt da an Plänen in Schubladen, von denen wir noch nix wissen?
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  •   LaCage
    (2158 Beiträge)

    30.12.2013 08:58 Uhr
    Baustellen stehen zu 77% still
    Feiertage 13 Tage
    Wochenenden 104 Tage
    Feierabend 16x (365-13-104) = 165 Tage
    macht 281 Tage von 365= 77% Stillstand!
    und das ohne Frost!

    Die Renovierung der Kanalisation ist zum Beispiel ein sehr langsames Geschäft an sich, trotz Vollsperrungen.
    Das konnte man gerade in der Ritterstraße / Kriiegsstraße beobachten:
    ca. ein dreiviertel Jahr für die Kanalarbeiten (150m) + 2 Monate für den Fahrbahnbelag- ins Schwitzen kommt da nur der Autofahrer grinsen
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  • unbekannt
    (3577 Beiträge)

    30.12.2013 09:45 Uhr
    besser Gründlichkeit als Murks durch übereilten Aktivismus
    Wenn zu schnell geschafft wird, gibt es reihenweise von Baggern angeknabberte Leitungen. Also besser etwas gründlicher, als teuren Aktivismus.
    Mir scheint auch, dass hier viele die Komplexität einer Baustelle im Innenstadtbereich total unterschätzen. Da kann man nicht einfach ein paar Mann mit Schaufel und Spitzhacke hinstellen. Zeitraubende Planung, Bürokratie, Berücksichtigung zahlreicher vorhandener Leitungen, Ausleihen teurer Spezialmaschinen; das alles ist komplizierter, als im Garten ein paar Veilchen einzusetzen. zwinkern
    Andererseits hat der neue OB den Kombi-Bauern etwas Feuer unterm Hintern gemacht.
    Von daher läuft es zumindest bei der Kombi für deutsche Verhältnisse ganz gut. Von schweizer Effektivität kann man hier eh nur träumen. Würden die Schweizer bauen, wäre die U-Strab womöglich zu früh fertig.
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