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Stuttgart/Karlsruhe Neue Kampagne des Landes: Rettungsgasse im Fokus

Viele kennen es: Weiter vorne auf der Straße oder Autobahn ist ein Unfall passiert, doch damit Einsatzkräfte und Rettungsdienst schnell zum Unfallort kommen braucht es eine Rettungsgasse. Aber allzu oft stehen Autofahrer im Weg und die Einsatzkräfte kommen nicht vorbei. Dabei ist es Pflicht, eine Rettungsgasse zu bilden.

Jetzt ist eine neue Kampagne gestartet, die das Thema Rettungsgasse in den Fokus rückt. "Bei schweren Unfällen auf der Autobahn zählt jede Sekunde! Leider kommen unsere Rettungsdienste, die Polizei, die Feuerwehr oder dringend benötigte Bergungsfahrzeuge häufig nicht schnell genug zur Unfallstelle – und das nur, weil die Rettungsgasse durch rücksichtslose Verkehrsteilnehmer versperrt ist. Deshalb gibt es jetzt die Kampagne 'Rettungsgasse – rettet Leben'", sagt Innenminister des Landes, Thomas Strobl, in einer Presseerklärung.

Am Donnerstag fiel der Startschuss der Kampagne, eine Gemeinschaftsarbeit des Innenministerium, ADAC Württemberg und des Fahrlehrerverbandes Baden Württemberg. Die Polizei wird auf Autobahnen und zweispurigen Bundesstraßen insgesamt 60 Brückenbanner aufhängen, die zur Bildung einer Rettungsgasse auffordern. Zudem sieht die Kampagne Plakate zum Beispiel an Tank- und Rastanlagen oder Polizeidienststellen, Flyer in Deutsch, Englisch und Französisch sowie ein Video, das in den sozialen Medien wie Facebook oder Twitter veröffentlicht wird. 

Rettungsgasse Kampagne Plakat
So soll das Plakat der Kampagne "Rettungsgasse - rettet Leben" aussehen. Sie sollen an Tankstellen oder Rasthöfen verteilt werden. | Bild: Ministerium für Inneres BW

Verstärkte Videoüberwachung

"Wir machen ernst – die Polizei wird die Bildung der Rettungsgasse künftig ganz gezielt überwachen und Verstöße konsequent ahnden. Hierfür setzt unsere Polizei verstärkt Foto- und Videotechnik an Unfallstellen ein", so der Innenminister weiter.

Verstöße gegen die Pflicht zur Bildung der Rettungsgasse sind seit Ende Oktober letzten Jahres mit bis zu 320 Euro Bußgeld und zwei Punkten in Flensburg belegt. Bei einer Behinderung oder Gefährdung der Einsatzfahrzeuge droht gar ein Monat Fahrverbot. 

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Kommentare (16)
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  •   santana
    (1135 Beiträge)

    16.02.2018 15:03 Uhr
    Alles klar
    habe es verstanden. grinsen
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    16.02.2018 14:29 Uhr
    Oh, ich glaube, das war mein Fehler.
    Ich habe "seitlich versetzt" mit "längs versetzt" verwechselt. Nehme alles zurück!

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    So kam das für mich rüber. Drei Striche sind jeweils ein Auto.
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    16.02.2018 14:33 Uhr
    Oh mann, jetzt hat es alles verschoben.
    Leerzeichen am Anfang einer Zeile will das System leider nicht. Ich gebs auf.
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  •   Laetschebachschorsch
    (3151 Beiträge)

    16.02.2018 09:03 Uhr
    Aber das funktioniert ja eben nicht.
    Aber wenn bei einem Stau ein Polizeihubschrauber Aufnahmen von den Fahrzeugen mit ihrem Kennzeichen machen würde, das Fahrzeug dann nach dem Stau auf einen Parkplatz zur Fahrerfeststellung gelotst würde, danach eine Anzeige mit folgendem Fahrverbot in Deutschland und und einigen Arbeitsstunden in einer Unfallklinik oder einem Rettungsdienst, würde vielleicht etwas ändern. Termineinhaltung und Zeit sind neben Neugierde die empfindlichen Stellen, die diese Schwachsinnigen. Vielleicht müssen auch die mal auf den Rettungsarzt warten
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  •   10tacle
    (273 Beiträge)

    16.02.2018 08:18 Uhr
    Die Polizei macht Ernst?
    In welchem Paralleluniversum? Gestern abend im Stau auf der A5 KA-Nord/Bruchsal. LKWs auf der linken und mittleren Spur - der war ein überbreiter Schwertransport. Rechts war natürlich auch einer. Rettungsgasse? Fehlanzeige! Gibts die Kampagne dann auch in Rumänisch, Bulgarisch, Polnisch, etc....?
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  •   M.S.
    (327 Beiträge)

    16.02.2018 14:55 Uhr
    wenn steht
    dann stehts, das geht oft genug innerhalb weniger Sekunden und dann ist es mit Rettungsgassi rum!
    Da kann der LKW der kurz zuvor überholen wollte noch so gerne rechts rüber wollen.
    Deshalb schrieb ich ja: Abstand halten, dann klappts auch mal mit dem rechts einordnen :-D
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