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Karlsruhe Neubau des KIT: Über 4.000 Bürger wollen Botanischen Garten retten

Neubauten anstelle von Gewächshäusern: In der Karlsruher Oststadt plant das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) auf dem rund drei Hektar großen Gebiet östlich des Adenauerrings mehrere Gebäudekomplexe - sehr zum Ärger der Anwohner. Mit mehreren tausend Unterschriften wollen sie sich für den Erhalt der Grünfläche einsetzen.

Die Anwohner fürchten, dass anstelle des Botanischen Gartens des KIT am Adenauerring künftig "fünf überdimensionerte Blöcke" stehen könnte. Die Initiatoren der Bürgerinitiative "Grüner Campus" fordern, dass das "botanische Juwel in der Oststadt" erhalten bleiben soll.

In einer Online-Petition haben die Verantwortlichen bislang 4.787 Unterschriften gesammelt - 3.852 stammen dabei aus der Fächerstadt. Am Freitag übergaben die Verantwortlichen der Bürgerinitiative die Petition offiziell an Vertreter des KIT und des Bauamts. Ob die Anwohner mit ihrem Anliegen Erfolg haben, bleibt abzuwarten.

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Kommentare (21)
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  •   peddersenn
    (986 Beiträge)

    30.10.2016 15:01 Uhr
    ..ich weiß nicht....
    ...ich bin da hin- und hergerissen. Ichgeh da schon jahrelang hin - wahrscheinlich öfters und länger aöls viele, die sich jetzt hier empören.

    Und ich verstehe auch, daß die Anwohner ungern ihre grüne Nachbarschaft mit großen Gebäuden tauschen wollen - wenn das allerdings immer ein wenig Heuchelei ist. Als die gebaut haben bzw. deren Häuser entstanden, hat sich auch niemand drum gekümmert, ob das mal ne grüne Fläche, ein Kinderspielplatz oder was anderes Schöneres war.

    Und das Thema "Umwelt und Natur" greift da ja auch nicht - ein paar hundert Meter weiter beginnt der Hardtwald - und angesichts unserer Flächenverschwendung ist es immer besser, daß IN der Stadt gebaut wird als außerhalb - solange ausreichend Grünzonen vorhanden sind.
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  •   IchKA
    (720 Beiträge)

    30.10.2016 14:16 Uhr
    Es ist einfach unglaublich und nicht hinnehmbar,
    dass immer wieder Karlsruher Idenditäten in dieser Stadt monetären Interessen geopfert werden. Zugleich bedient man sich PR Blasen einer
    "Grünen Stadt", zelebriert Architekturtage mit allem Gedöns und feiert sich selbst dabei beim fast schon verzweifelten Versuch endlich Profil und Kontur zu erlangen. Man enthüllt Zukunftsszenarien einer Stadt, die sich nach Norden ausdehnen soll und will in weiteren Ideen baden (gehen) wie die, der in der kleinsten U-Bahn der Welt.
    Es ist immer wieder erstaunlich wie Vertreter einer repräsentativen Demokratie und deren Verwaltungen weitreichende Enmtscheidungen treffen, die der Bürger nur noch hinnehmen kann. So verwundert es nicht, dass sich ein kleiner Teil der Bevölkerung zusehends fragwürdigen politischen Strömungen zuwendet.
    Es ist der blanke Hohn, dass man jetzt ein paar Anliegern des Gartens vorwirft nur Eigeninteressen zu dienen. Wie geht das bei über 4600 Unterschriften in kurzer Zeit ? Nein, die Anlieger haben ein berechtigtes Anliegen.
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  •   IchKA
    (720 Beiträge)

    30.10.2016 14:17 Uhr
    Es gilt
    sich zu wehren gegen eine Zerstörung unserer gewachsenen Lebensräume, die keinesfalls nur Anlieger betreffen, sondern uns alle. Angefangen beim größten Kahlschlag der Europäischen Architekturgeschichte, der mutwilligen Zerstörung der Altstadt, über jüngste Entwicklungen. Die Hofdrogerie Roth im Besitz eines Milliardärs wurde
    schamlos einem gräßlichen Neubau geopfert, der nur eines kann: Rendite. Die Karlapotheke, Stefanplatz, ist gerade noch einmal davongekommen. Das Atelierhaus in der Sophienstraße nicht. Die Kirche in Form der evangelischen Stadtmission beschwört trickreich den Untergang von Pflegeplätzen, um im Vorübergehen einen Abrissgenehmigung
    des denkmalgeschützen Rohdehause mit seinem Park von der Verwaltung zu erlangen. Die Begründungen sind immer wieder abenteuerlich und intransparent, aber immer geht es um Geld und damit um einen schleichende Zerstörung unserer Lebensräume, die für Menschenseelen alles andere als heilsam sind.
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  •   Beiertheimer
    (1015 Beiträge)

    30.10.2016 20:00 Uhr
    Wenn wir Beiertheimer uns auch gewehrt hätten
    dann hätte der Karl nicht im Hardtwald ein Schloß gebaut.
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  •   IchKA
    (720 Beiträge)

    30.10.2016 14:28 Uhr
    Der Trick ist alt
    Erst läßt man Gebäude herunterkommen, damit Sie sowieso nichts mehr wert sind und dann macht man den Weg frei. Dem Raubbau von Kulturgütern ist damit Tür und Tor geöffnet. Der Verschlechterung unserer Lebensumstände ebenfalls. Man kann den Bürgerinitiativen vom Botanischen Garten und dem Rohdehaus nur wünschen juristsich erfolgreich gegen renditegesteuerte Kurzsichtigkeiten vorzugehen und diese Speziklüngel auszuhebeln.
    Wie man hört sind beide Gruppierungen zumindest finanziell bestens gerüstet und der Oberdurchwinker Michael Obert wird auch heißersehnt und absehbar seinen Platz räumen, um sich zukünftig seine Meriten für Bierwerbung einer örtlichen Brauerei zu verdienen.
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  •   Petzi
    (247 Beiträge)

    29.10.2016 18:54 Uhr
    Herr, ich danke Dir...
    ...dass ich diese ach so intelligenten KAler und ihren Größenwahn in absehbarer Zeit nicht mehr ertragen muss. Dieses Kaff wird NIE im Leben eine Stadt, die zu mehr taugt, als immer irgendwo ganz vorne sein zu wollen. Getreu dem Motto "Mehr Schein als Sein".
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  •   peddersenn
    (986 Beiträge)

    30.10.2016 15:02 Uhr
    naja....
    Sie sollten sich eventuell entscheiden: Entweder ist KA ein Kaff - oder baut größenwahnsinnige Dinge.

    Ne Erweiterung des KITs ist zumindest nichts, was einen noch mehr HINTER den Ofen bringt.
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  •   alpinium
    (5595 Beiträge)

    29.10.2016 14:00 Uhr
    Sollen die doch ihre neuen
    Gebäude auf dem Gelände für diese Moschee bauen, dann bleiben die Pflanzen dort wo sie sind und 4000 Bürger geben ruhe. Und wenn die Moschee am Müllberge Bahnhof nicht kommt geben noch viel mehr Leute ruhe. Also win/win!
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    29.10.2016 15:07 Uhr
    Am Mühlburger Bahnhof
    habe ich bereits Urzeitkrebse ausgesetzt, da geht gar nix.
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  •   jetzt.lass.mal.wieder.gut.sein
    (146 Beiträge)

    29.10.2016 18:11 Uhr
    Urzeitkrebse
    Neuauflage von YPS? zwinkern
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