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Nach Attacke bei Südwest-Derby: Polizei ermittelt gegen KSC-Fans

Am Samstag, 29. April, war der Karlsruher SC auf den 1. FC Kaiserslautern getroffen. Offenbar blieb es nach der Begegnung nicht friedlich. Die Karlsruher Bundespolizei sucht nach einer körperlichen Auseinandersetzung in einer S-Bahn Geschädigte und Zeugen.

Der Vorfall ereignete sich laut Pressemitteilung der Bundespolizei gegen 20.20 Uhr in einer Bahn der Linie S4 auf der Fahrt von Karlsruhe nach Bruchsal. Die Bundespolizei erhielt nach eigenen Angaben erst im Nachhinein, durch einen Zeugen Kenntnis von der körperlichen Auseinandersetzung.

Laut Angaben des Zeugen sollen zirka vier bis fünf Personen, die mit KSC-Trikots bekleidet waren, in der S-Bahn auf- und abgelaufen sein. Die Männer seien zwischen 30 und 50 Jahren alt gewesen. Als die Gruppe von KSC-Fans auf zwei Fans des FCK trafen, soll einer der KSC-Anhänger unvermittelt seine Bierflasche auf den Kopf des FCK-Fans geschlagen haben.

Der vom Schlag getroffene Mann sank daraufhin rückwärts in den Sitz und hatte eine offensichtliche stark blutende Platzwunde an der Stirn. "Sofort sollen andere Reisende in das Geschehen eingegriffen und die Kontrahenten getrennt haben", heißt es im Polizeibericht weiter. Im Bahnhof Bruchsal seien die beiden FCK-Fans daraufhin geflüchtet. Unmittelbar danach soll auch die Fangruppe des KSC den Zug verlassen haben.

Die Bundespolizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Geschädigte sowie weitere Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0721-120 160 oder unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei unter 0800-6 888 000 zu melden.

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