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Karlsruhe Nach 16 Jahren der Rückzug: Grünen-Abgeordnete Sylvia Kotting-Uhl tritt 2021 nicht mehr an

Seit 2005 ist Sylvia Kotting-Uhl im Bundestag für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt. Sie war umweltpolitische und atompolitische Sprecherin ihrer Fraktion, seit Januar 2018 ist sie Vorsitzende des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit. Nach vier Wahlperioden ist für die gebürtige Karlsruherin allerdings Schluss mit der Politik in Berlin.

Laut einer Pressemeldung der Grünen will die 67-Jährige bei der kommenden Bundestagswahl 2021 nicht mehr kandidieren. "Vier Wahlperioden sind genug! Als Umweltpolitikerin bin ich im Zentrum grüner Politik und thematisch im Bundestag für meine Fraktion immer in der ersten Reihe. Der Umweltpolitik gehört mein Herz. Meine größten Erfolge aus der Opposition heraus waren die Lex Asse und das Standortauswahlgesetz - Gesetze, die sich mit der Hinterlassenschaft des größten Irrtums der Zivilgesellschaft befassen, dem Atommüll.", wird Kotting-Uhl in der Pressemitteilung zitiert. "Ich bin mir immer bewusst, dass wir als Bundestagsabgeordnete den Rahmen setzen, in dem unsere Gesellschaft sich bewegt."

Doch zur kommenden Wahl 2021 möchte sie "den grünen Karlsruher Stab im Bundestag weitergegeben". Sie ist sicher: "An begabtem Politiknachwuchs fehlt es dem Grünen Kreisverband nicht! Bis dahin werde ich als Umweltausschuss-Vorsitzende an den großen Umweltproblemen weiter arbeiten: dem Artenverlust, der Plastikflut, der Klimakrise."

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  •   AlterMann
    (136 Beiträge)

    27.01.2020 12:33 Uhr
    Ideologie statt Ausbildung
    Ich hab mich damals schon gefragt wie eine Frau ohne irgend eine fachspezifische Ausbildung in einen Ausschuss kommt in dem über Kernenergie diskutiert wird.
    Allerdings scheint das bei den Grünen gar nicht notwendig zu sein.
    Typisches Beispiel : die grüne "Baubürgermeisterin" in Pforzheim . Oder eine Bundestagsvizepräsidentin die früher mal einen Fanclub der RAF gemanagt hat ...
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  •   Maverick
    (209 Beiträge)

    23.01.2020 15:48 Uhr
    Prima...... jetzt kann sie nicht mehr "vergessen"
    die Zweitwohnsteuer zu zahlen. grinsen
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