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Karlsruhe Moscheebau in Karlsruhe: "Stadt muss Bürgern reinen Wein einschenken"

Vergangene Woche sorgte die Diskussion über eine angebliche "Großmoschee" für Streit unter den Karlsruher Parteien. Die CDU hatte der Stadt zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther Geheimhaltung vorgeworfen, Geheimgespräche zu führen. Jetzt kommt das Thema in den Karlsruher Gemeinderat.

"Die Aussagen des Rathauses zum Bau einer geplanten Ditib-Großmoschee mit vier Minaretten und einem 'Kulturzentrum' bleiben widersprüchlich und lassen nach wie vor jede Transparenz vermissen", heißt es in einer Pressemitteilung des CDU-Kreisverbands Karlsruhe-Stadt. Die Christdemokraten sehen die Gefahr eines enormen Konfliktpotentials in der Stadt.

CDU fürchtet weitere Moscheebauten in Karlsruhe

"Weder von der Stadtverwaltung noch vom Islamverband Ditib wurden bisher die konkreten Pläne für die geplante Großmoschee mit vier Minaretten und einem 'Kulturzentrum' veröffentlicht, die Vertretern der CDU-Fraktion in einem Gespräch am 9. August gezeigt, aber nicht ausgehändigt wurden. Den Bürgern wird somit bewusst vorenthalten, welche gewaltige Dimension das Projekt haben soll", kritisiert Thorsten Ehlgötz, der CDU-Vorsitzende von Hagsfeld und CDU-Kreisvorstandsmitglied.

Ditib plant nach Aussage der CDU eine Moschee, die den gesamten Ditib-Landesverband mit 65 Gemeinden betreuen soll. Zum anderen führten auch andere muslimische Gemeinden parallel Gespräche mit dem Rathaus über Erweiterungen und Neubauten ihrer eigenen Moscheen in Karlsruhe. So wolle beispielweise die arabischsprachige Annur Gemeinde ihre Moschee in der Pfannkuchstraße durch einen Neubau erweitern. Die CDU fordert in ihrer Pressemitteilung, die Stadt müsse den Bürgern endlich reinen Wein einschenken.

Des Weiteren fürchtet die CDU um den Einfluss von Ditib. "Immer lauter werden inzwischen auch die Bedenken von in Karlsruhe lebenden Migranten in den sozialen Netzwerken. Dies alles zeigt, dass ein Moscheebau in der geplanten Dimension den Boden für enormes Konfliktpotenzial bereitet", so Rahsan Dogan, die integrationspolitische Sprecherin der Karlsruher CDU-Fraktion und CDU-Kreisvorstandsmitglied.

AfD stellt Anfrage an den Karlsruher Gemeinderat

Auch die AfD fordert in einer eigenen Pressemitteilung weitere Informationen von der Stadt. Grundsätzlich lehnt die AfD den Bau einer neuen Moschee in Karlsruhe-Mühlburg ab. Der Bau einer solchen Moschee stelle eine Machtdemonstration des Erdogan-Regimes auf dem Gebiet eines fremden Staates dar und ist daher von allen demokratischen Kräften abzulehnen, so die beiden AfD-Stadträte Marc Bernhard und Paul Schmidt.

Mit einer Anfrage wendet sich die AfD an die Stadtverwaltung. Darin fordern die Stadträte Antworten auf mehrere Fragen: Seit wann seien die Pläne zum Bau der Großmoschee der Stadtverwaltung bekannt? Zu welchem Zeitpunkt sollten die Stadträte informiert werden. Zudem möchte die AfD wissen, warum der Bürgerverein Karlsruhe-Mühlburg nicht über die Pläne informiert worden sei.

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Kommentare (115)
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  •   definitivabseits
    (1075 Beiträge)

    24.08.2016 18:10 Uhr
    Sie sagen
    mir nicht was ich zu tun und zu lassen habe, das dürfen Sie sich gerne merken.

    Und da Sie den Kommentar offensichtlich gelesen haben ist es relativ unbedeutend wann Sie darauf geantwortet haben, den Ihre Antwort passt ja inhaltlich.

    Verwarnung habe ich allerdings keine bekommen und ich hoffe, dass es auch so bleibt. Eventuell hat die Redaktion gelöscht um zu verhindern, dass noch ein paar mit aufspringen.

    Das nehm ich zum Anlass das Thema zu beenden.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    25.08.2016 06:13 Uhr
    Sie wollen
    doch, dass man Sie ernst nimmt. Das kann niemand, wenn Sie zu feige sind, Dinge zu belegen. So ist das alles halt nur eine Behauptung, die frei erfunden sein kann.
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  •   AntiAnti
    (163 Beiträge)

    24.08.2016 22:06 Uhr
    Was mir hier auffällt
    sobald diesem Joerg-Rupp die Argumente ausgehen oder besser, er an die Wand gespielt wird, wird die Diskussion geschlossen und sämtliche Kommentare sind weg wie hier zB.
    Könnte wetten, dass dieser Thread hier auch nicht alt wird.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    25.08.2016 06:16 Uhr
    mein Eindruck
    ist eher, dass die Diskussion geschlossen wird, wenn die Rechtsextremen und Rassisten aus diesem Forum hier mal wieder völlig den Bezug zum Thema verlieren. Sie unterstellen ja, ich könnte das beeinflussen.
    Das ist doch wohl schon alleine dadurch widerlegt, dass auch ich hin und wieder gelöschte Beiträge habe.
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  •   AlfredENeumann
    (388 Beiträge)

    24.08.2016 14:43 Uhr
    Glauben
    Glauben und Politik sind halt delikate Themen.
    Vermutlich gibt's bald ne Neue Partei, die Groben die Die R__Pi_gen. Wow das wird ein Wahlerfolg.
    Rettet den Robbiwan.
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  •   AlfredENeumann
    (388 Beiträge)

    24.08.2016 14:47 Uhr
    Sorry,Rotmilan.
    Mei Wurstfinger
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  •   stoersender
    (1314 Beiträge)

    24.08.2016 09:03 Uhr
    Sie dürfen davon ausgehen
    dass das zu gegebenem Zeitpunkt auch erfolgen wird.
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  •   Joerg_Rupp
    (2703 Beiträge)

    24.08.2016 16:49 Uhr
    Sie meinen
    da trauen sich einige aus der Deckung? Und stehen mit Vor- und Zunamen für ihre Islamfeindlichkeit?
    Aber warum nicht gleich? Wo es doch so wichtig ist? Es könnte ja zu spät sein? Schließlich darf der Gemeinderat nichts mehr entscheiden, wenn das Bürgerbegehren dagegen wahr würde. Rätselhaft, das alles.
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  •   Nae-Scher
    (27 Beiträge)

    24.08.2016 23:25 Uhr
    Islamfeindlichkeit ist so normal
    wie die Feindschaft zwischen gewissen Fußballvereinen. Die Muslime sind ja auch Christenfeindlich. Also Rupp, mal einfach den Ball flach halten.
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  •   stoersender
    (1314 Beiträge)

    24.08.2016 21:01 Uhr
    Warum nicht gleich? Scherzfrage???
    Es gibt doch bisher nur Geheimgespräche und keinen offiziellen Beschluss. Was also sollte JETZT Gegenstand des Bürgerbegehrens sein?
    Das wissen Sie doch übrigens ganz genau. Machen Sie nicht den Fehler und halten den Rest der Menschheit für blöde.
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