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Karlsruhe Modernisierung der Stadthalle: Lüftung kostet mehr Zeit und Geld

Seit Juli 2017 ist die Stadthalle geschlossen und die Modernisierungsarbeiten sind - nach erfolgter Baustelleneinrichtung - seit September 2017 in vollem Gange. Der Zeitplan sei zum "Großteil" im Zeit- und Kostenplan.

Im Januar 2018 wurde der aktuelle Stand der Bauarbeiten der Stadthalle im Rahmen verschiedener Begehungen ausführlich vorgestellt. Bereits abgeschlossen sind umfangreiche Demontagearbeiten an Rasterdecken und Wandverkleidungen, in WC-Anlagen, Gängen, Küche und Clubräumen, so die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung. "Aus der Stadthalle wurden insgesamt 150 Kilometer Kabel, 20 Kilometer Rohrleitungen und Kanäle, 1.500 Leuchten, 1.600 Brandmelder und 57 Tonnen Isolierung sowie 2,7 Tonnen asbesthaltiges Material entfernt", heißt es weiter.

"Die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen liegen - trotz der unerwartet umfangreichen Schadstoffsanierung - größtenteils im vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen. Deutlich wurde in den vergangenen Wochen, dass für das Gewerk Lüftungs- und Klimatechnik umfangreichere Umplanungen erforderlich sind." Ursprünglich war geplant, Teile der Lüftungstechnik auszutauschen. Mittlerweile wurde festgestellt, dass eine völlige Neubewertung dieses Gewerks vorgenommen werden muss. Mit Hochdruck und in enger Abstimmung würden alle Akteure derzeit an Lösungen arbeiten.

"Ziel muss es sein, die erforderlichen zusätzlichen Arbeiten bei den lüftungstechnischen Anlagen durch eine geänderte Ablaufplanung der Baustelle zu kompensieren, um das Gesamtprojekt innerhalb des vorgegebenen Zeitfensters abschließen zu können", fordert Erste Bürgermeisterin Gabriele Luczak-Schwarz.

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  • unbekannt
    (1273 Beiträge)

    01.03.2018 11:22 Uhr
    Brandschutz ok, Leute ?
    Denkt an den Brandschutz. Alles aktualisiert? Bitte !
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  •   mixe
    (1202 Beiträge)

    01.03.2018 06:38 Uhr
    wie immer,
    wenn die stadt etwas plant , gibt es "unvorherzusehende" umstände die zu kostenexplosionen führen. wie immer wird niemand von den "fachkräften" der stadt zur rechenschaft für sein versagen gezoegen. wie immer muss der steuerzahler für diese unfähigkeit bezahlen. leider. wie immer wählt der wähler die gleichen unfähigen ...........
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  •   andip
    (10523 Beiträge)

    01.03.2018 12:17 Uhr
    Die Stadt plant nichts selber
    Die vergibt einen entsprechenden Auftrag an Leute, die sich damit auskennen sollten.
    Wenn die sich verplanen, dann ist das deren Schuld und können ggfs. von der Stadt dafür in Regress genommen werden.
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  •   betablocker
    (4089 Beiträge)

    01.03.2018 12:46 Uhr
    Das Problem
    dürfte darin liegen, dass nicht nur Karlsruhe sondern auch andere Verwaltungen nicht bereit sind bereits für die Planung ordentlich zu bezahlen und somit halt nur die zweite Garde kriegen. Dass sich das dann hinten raus doppelt rächt ist bekannt, aber da ist man ja beratungsresistent.

    You get what you pay for.
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  •   Darth_Vader
    (779 Beiträge)

    28.02.2018 18:39 Uhr
    Macht es kurz.
    Wieviele Jahre und wieviele Millionen?
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