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Karlsruhe Mit dem E-Scooter durch die City flitzen? Das ist ab Freitag auch in Karlsruhe möglich!

Ab Freitag, 20. September, geht der schwedische E-Tretroller-Sharing-Dienst Voi in Karlsruhe an den Start. Stadt und Anbieter einigten sich auf Regeln für den Scooter-Verleih. Dieser soll allerdings erst einmal nur in der Innenstadt verfügbar sein.

Ende des vergangenen Monats hatte General Manager der Firma Voi, Claus Unterkircher, gegenüber ka-news.de bestätigt, dass die E-Roller noch in diesem Jahr kommen. Nun ist es soweit: Der Verleih der elektrischen Scooter geht nun auch in der Fächerstadt an den Start. Das gibt die Stadt Karlsruhe in einer Mitteilung an die Presse bekannt. 

"Unser Ziel ist, mit dieser Vereinbarung ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer im öffentlichen Raum zu ermöglichen", so Baubürgermeister Daniel Fluhrer. "Nutzer müssen sich - wie bei allen Verkehrsmitteln - an die Regeln halten", betont er. 

Daniel Fluhrer
Bild: ka-news.de

Diese Regeln wurden in Zusammenarbeit des Anbieters und der Stadt festgehalten. "Es wurde eine Absichtserklärung erarbeitet, die wichtige Punkte wie Parken, Betriebszeiten und Fahrgeschwindigkeit regelt", heißt es in einer Pressemitteilung des Sharing-Anbieters Voi. 

Verleih vorerst nur in der Innenstadt

Der Servicebereich wird laut Anbieter vorerst nur die Innenstadt abdecken und soll anschließend nach Bedarf ausgeweitet werden. Voi bietet unter anderem eine virtuelle Fahrschule zur richtigen und sicheren Nutzung an. So sollen Fahrer lernen, wie man bremst, welche Verkehrsregeln es zu beachten gilt und vor allem immer einen Helm zu tragen.

E-Roller
Die E-Roller sind weiter im Vormarsch. | Bild: Voi

Die Regeln für das Nutzen der E-Scooter sind auch strenger als beim Fahrradfahren. Nutzer müssen, wenn möglich, Fahrradwege nutzen. Anders als Fahrräder gelten E-Scooter laut Voi in Deutschland als Kraftfahrzeuge und dürfen unter Alkohol- und Drogeneinfluss nicht benutzt werden. "Nach dem Ausleihen gilt es, die E-Scooter wieder ordentlich abzustellen, um weder Passanten noch andere Verkehrsteilnehmer zu verärgern", so der Anbieter in der Meldung an die Presse.  

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  •   TobyGER
    (22 Beiträge)

    26.09.2019 10:19 Uhr
    Absoluter Blödsinn
    Das ganze Thema E-Roller ist doch letztlich nichts anderes als ein Fun-Faktor. Danach stehen sie irgendwo herum und müssen eingesammelt werden, um wieder aufgeladen zu werden. Vermutlich werden die guten Stücke dann noch mit dem Auto / Transporter abgeholt. Neben den Produktionsfaktoren für Batterie etc. etc. schießt sich das Modell damit ins eigene Knie. Dann kannst gleich mit dem Auto fahren, bestenfalls einfach mit einem ganz stinknormalen Fahrrad.
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  •   Rundbau-Gespenst
    (11389 Beiträge)

    23.09.2019 16:57 Uhr
    Im Hauptbahnhofsbereich lag gestern Nachmittag so ein Ding
    neben den Fahrradständern am Weg zur linken Unterführung herum. Meine Enkel wären beinahe darüber gestolpert.

    2 weitere standen vorn, links neben dem neuen "Privatparkplatz" der Firma StuS an den Verkehrschildern umher. Heute Mittag lehnt ein Fahrer seinen Roller rechts neben besagtem "Privatparkplatz" an der Hauswand an.

    Ich denke, wir bekommen noch Probleme mit dem Verhalten einiger Mieter dieser Dinger!
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  •   maehdrescher
    (1217 Beiträge)

    23.09.2019 16:01 Uhr
    Gestern
    standen schon etliche auf diversen Gehwegen herum. Bin mal gespannt, was das noch für ein Chaos wird.

    Und die Leute, die ich bisher auf den Dingern gesehen habe, haben da nur zum Spaß ihre Runden gedreht. Spaßfahrten sind in Zeiten des Klimanotstands nicht akzeptabel, man sollte sofort auf der nächsten Freitagsdemo dagegen protestieren. Alles Klimakiller grinsen
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  •   AlterMann
    (75 Beiträge)

    23.09.2019 12:54 Uhr
    Preis
    So richtig billig sind die Geräte aber auch nicht, hier mal ein Preisvergleich :
    https://www.gruenderszene.de/automotive-mobility/e-scooter-preisvergleich-carsharing
    Da bleibe ich doch lieber bei meinem Auto, und wo ich damit nicht hinkomme da will ich auch gar nicht hin.
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  •   Weichei
    (363 Beiträge)

    21.09.2019 10:32 Uhr
    Anschnallen
    sollte zur Pflicht werden grinsen
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  •   Der_dunkle_Turm
    (639 Beiträge)

    21.09.2019 04:04 Uhr
    Hab gestern zwei gesehen.
    Douglasstraße neben der Postgalerie. Die standen mitten auf dem Gehweg und neben dran zwei Hipster, die verbissen auf ihrem Smartphone rum gewischt haben.

    Ob die Kollegen sich auch wirklich rücksichtsvoll an die Regel halten? Das wäre uncool. Außerdem sind das ja e-Scooter, also aktive Klimarettung.

    Ich warte auf die ersten schweren Unfälle mit diesen Dingern.
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  •   Karsten2010
    (163 Beiträge)

    20.09.2019 17:48 Uhr
    Es ist schon bemerkenswert,
    wie hier wieder eine typisch deutsche Diskussion in Gang kommt. Was unterscheidet eigentlich vom Gefahrenpotential her die E-Scooter von Fahrrädern ? Rein gar nichts. Sie sind geringfügig leichter als Fahrräder und erreichen auch nicht ganz deren Höchstgeschwindigkeit. Die Tatsache, dass man sich auf dem Ding fast nicht bewegen muss, macht es nicht gefährlicher. Trotzdem wird so getan als wenn jetzt etwas völlig Unbekanntes auf den Markt kommt, wofür man eigentlich eine völlig neue Infrastruktur und ein Bündel neuer Gesetze braucht. Manche wollen sie sicherheitshalber ganz verbieten.
    Ich verstehe auch nicht ganz, weshalb E-Scooter-Benutzer nicht einfach Fahrrad fahren. Denken sie vielleicht, Bewegung ist schädlich und wollen diese um jeden Preis vermeiden? Wer aber meint, es sei das Richtige, der soll damit umherfahren, umständlicher und gefährlicher als ein PKW können sie schließlich nicht sein.
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  •   Chris23
    (356 Beiträge)

    21.09.2019 09:49 Uhr
    Die ursprünglichen E-Roller
    Wären eine gute Ergänzung zum ÖPNV, bei meiner alten firma hatte man fast 3 km Weg von der Bahnhaltestelle zur Firma (ging auch 1,5 km/h näher mit weiter fahren und mit dem Bus zurück also nicht wirklich praktikabel). Dort hatten zwei drei Leute die normalen E-Roller die meist in dem anderen Ländern unterwegs sind (bremsen mit dem Fuß etc). Die sind sehr leicht, und kompakter mit denen gehst du in die Bahn pakst es zwischen die Beine und fährst das letzte Stück. Mit dem Fahrrad fehlt der Platz in der Bahn, und das zweitfahrrad in der Nähe der Bahnhaltestelle geparkt ist auch nicht jedermanns sache und funktioniert nur bei regelmäßigen Strecken (und nimmt dort auch Raum ein).
    Die die Bundesregierung erlaubt hat, sind für mich zu schwer.
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  •   Sheriff
    (8 Beiträge)

    21.09.2019 03:31 Uhr
    Gefahrenpotential
    Na ja. Ich sehe da schon einen Unterschied zum Fahrrad. Haben Sie schonmal so einen E-Roller hochgehoben? Der wiegt das Vielfache eines Fahrrades. Dieses Gewicht muss man beim Fahren erstmal unter Kontrolle bringen. So einfach ist das Fahren nun auch nicht.
    Zur Frage, wer die Dinger benutzt: Alle, die zum Laufen zu faul sind. Oder Leute, die keine Dauerkarten des ÖPNV haben. Das Einbuchen und die Nutzung des Rollers ist für kürzere Strecken günstiger als eine Fahrkarte von Bus und Bahn.
    Ich habe allerdings die Befürchtung, dass sich viele der Fahrer einen feuchten Kehricht um die Verkehrsregeln scheren. Da wird bestimmt munter in der FuZo oder auf Gehwegen gefahren werden. Oder unter zu viel Alkohol.
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  •   Chris23
    (356 Beiträge)

    21.09.2019 09:55 Uhr
    Ganz so schwer sind sie nicht
    Zumindest bei normalen Fahrrädern, ein Karbon renner mag es vielleicht stimmen.
    Ich denke das Risiko ist eher, die kleinen Räder und niedrige Schwerpunkt. Das heißt wenn die sich verkanten, fliegt man übern Lenker. Der Fußgänger, sofern er nicht von Fahrer getroffen wird sollte von dem Gewicht aber wenig mitbekommen, aus demselben Gründen.

    Wobei die unfallstatistiken auch nicht so schlimm sind, die Unfälle sind aktuell ein Schwerpunkt der Berichterstattung dadurch sind sie sehr präsent. Ähnlich wie Verbrechen, von Personengruppen die von Gruppen immer zu Nachrichten gepusht werden und dadurch omnipräsent wird. Auch wenn die Verbrechen schon immer gab, und selten so wenig wie jetzt.
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