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Karlsruhe Mehr Vielfalt in der Karlsruher Natur: Stadt erarbeitet Konzept für mehr biologische Arten

Kein Lebewesen existiert allein, die Natur ist von einander abhängig. Daher gilt es für den Mensch, die biologische Vielfalt der Arten zu erhalten, sei es Flora oder Fauna. Die Stadt Karlsruhe will bis 2020 ein Konzept zur Biodiversität erstellen und Maßnahmen festlegen, wie die biologische Vielfalt bewahrt werden soll.

"In der Öffentlichkeit werden der Rückgang von Pflanzen- und Tierarten sowie der Verlust von Biodiversität derzeit intensiv diskutiert. Auch die Stadt Karlsruhe möchte sich diesem Thema stellen und die Förderung der Biologischen Vielfalt im Rahmen eines Konzeptes vorantreiben anstatt mit wenigen Einzelmaßnahmen", so heißt es in einer Pressemeldung der Stadt.

Ein Schmetterling sitzt auf einer Wiese
Ein Schmetterling sitzt auf einer Wiese. | Bild: Maren Hennemuth/Archivbild

Mit der jetzigen Vergabe an ein Planungsbüro wurde vonseiten der Stadt der erste Schritt gemacht: die Erarbeitung eines Biodiversitätskonzeptes. Dieses Konzept wird zunächst einen umfangreichen Analyseteil umfassen, auf dessen Grundlage dann Leitbilder entwickelt und Maßnahmen festgelegt werden.

Strommasten im Nebel ?
Strommasten im Nebel ? - Nein, Samenschirme an einer Pusteblume. Von April bis Mai ist die Hauptblütezeit der Pflanze in Europa. Foto: Federico Gambarini |

Erste Maßnahmen sollen demnächst starten

"Mit der Fertigstellung des Konzeptes ist 2020 zu rechnen, erste Maßnahmen sollen aber demnächst umgesetzt werden", so die Stadt weiter. Ein Beispiel, das schon kurzfristig angegangen werden soll: die Gewinnung von Saatgut von eigenen guten Wiesen, um bei Neuansaaten im Sinne der Förderung der genetischen Vielfalt den örtlichen Verhältnissen entsprechendes Saatgut zur Verfügung zu haben.

Hierbei kommt das sogenannte Heudrusch-Verfahren zum Einsatz, wonach im spezifischen Naturraum ökologisch wertvolle Wiesen ausgewählt und deren Samen schonend geerntet werden. Diese werden dann laut Stadtverwaltung auf den zu begrünenden Flächen wieder ausgebracht und es entstehen neue Lebensräume mit ideal an die Region angepassten, heimischen Pflanzengemeinschaften.

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Kommentare (29)
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  •   Kruppstahl
    (954 Beiträge)

    13.06.2019 01:31 Uhr
    Welchem Wählerkreis ist diese Rechtschreibung zuzuordnen?
    Dankeschön
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  •   Krawallradler
    (412 Beiträge)

    13.06.2019 09:30 Uhr
    danke fürs genaue kontrollieren
    da habe mich doch glatt zweimal vertippt. Leider lassen sich kleine Fehler ja nicht nachträglich korrigieren, aber wozu auch, wenn man sich auf Sie verlassen kann.

    Danke auch für die Werbung für meinen Beitrag, der jetzt sicher weitere interessierte Abnehmer findet.
    Ich dachte nämlich schon, der Thread wäre tot. ^^
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  •   maehdrescher
    (1140 Beiträge)

    13.06.2019 10:04 Uhr
    Ist doch schön
    dass Sie inzwischen zum Influencer aufgestiegen sind. Darf man fragen, wie viele Follower Sie haben? grinsen grinsen

    Jetzt wundere ich mich nur noch, was Sie in die alte Redensart "blaues Wunder erleben" so alles hineininterpretieren. Die gab es nämlich schon lange vor der "blauen" Partei. Und es könnte durchaus etwas dran sein, dass sich einige Wähler noch wundern werden, was die Grünen im Gemeinderat so alles beantragen und beschließen. Da werden einige lange Gesichter machen und "---wenn ich das gewusst hätte!..." rufen.
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  •   Avatar
    (150 Beiträge)

    13.06.2019 14:43 Uhr
    Wissen
    Sie eigentlich was ein Influencer ist? 😂😂😂
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  •   maehdrescher
    (1140 Beiträge)

    13.06.2019 16:52 Uhr
    ha klar
    Des isch e g'fährliche Viruserkrankung... zwinkern
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  •   Avatar
    (150 Beiträge)

    13.06.2019 17:52 Uhr
    Na dann
    schnell impfen lassen 😉
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  •   fischkopffamilie4
    (12 Beiträge)

    12.06.2019 12:05 Uhr
    Wie andere schreiben
    Das Hauptproblem ist die Verdichtung, die Bebauung von Hinterhöfen, das Zusammenwachsen von Dörfern, jeder freie platz wird zubetoniert, nur um immer noch mehr Platz für immer noch mehr Menschen zu schaffen. Da wo noch vor wenigen Jahren Gärten und wilde Wiesen hinter den Häusern waren, wird alles zubetoniert. Und diese wilden Wiesen zwischen den Dörfern gab es auch, jetzt kann man fast von einem dorf ins andere spucken. Wir haben in unserem kleinen Garten, einen kleinen wirklich kleinen Teich mit Blumen und Gewächsen und Froschhaus rundrum, dazu brauche ich nicht Grün zu sein, meine oma hatte das in den 60er Jahren. Es wird doch alles zerstört und dann will man mit solchen Aktionen wie im Artikel politische Stimmen sichern, nein, nein.
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  •   andip
    (9641 Beiträge)

    12.06.2019 11:57 Uhr
    Wie wäre es
    wenn auch die privaten Garten-/Grundbesitzer was dazu beitragen und in ihren Gärten mehr wachsen lassen als nur ein Stück sterilen Rasens.
    Oder sogar ihre Steingärten abschaffen und stattdessen da mal was einheimisches wachsen lassen.
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  •   Pommes
    (14 Beiträge)

    12.06.2019 10:12 Uhr
    Ganz einfach
    Zum einen stimme ich natürlich den anderen Kommentaren zu, dass existierende Grünflächen in der Stadt nicht durch Nachverdichtung verschwinden dürfen. Das ist wohl das offensichtlichste ...

    Zum anderen ist es aber doch eigentlich auch das naheliegendste, die Biodiversität in der Stadt zu erhöhen, indem nicht ständig jede Grünfläche gemäht wird. Klar, ein öffentlicher Park wie der Schlossgarten, der als Liegewiese fungiert, sollte ab und an mal gemäht werden ... aber muss denn jedes Stückchen Grün am Straßenrand, dass maximal als Hundetoilette genutzt wird, ständig plattgemacht werden, nur um auch ja schön ordentlich auszusehen? Hierdurch könnte nicht nur die Biodiversität und Pflanzendichte erhöht werden, sondern auch Kosten für unsinnige Mäharbeiten gespart werden.

    Darüberhinaus sollte gleichermaßen die Stadt, aber auch jeder Bürger mehr Wert auf heimische bienenfreundliche Pflanzen legen.
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  •   Mondgesicht
    (2055 Beiträge)

    12.06.2019 09:13 Uhr
    Schöne Fassade, aber andere Realität!
    Das kommt natürlich toll rüber: "Konzept zur Biodiversität". Da präsentiert sich unsere Stadt als oberster Naturschützer. Aber die Realität in Karlsruhe heißt immer öfter: Nachverdichtung um jeden Preis - was bedeutet, dass immer mehr Grünflächen in der Stadt verschwinden. Und zwar mit Zustimmung der Grünen.

    Man könnte sich solche aufgeblasenen Konzepte sparen, würde man einfach nur das vorhandene Grün in der Stadt erhalten anstatt es zuzubetonieren.
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