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Karlsruhe Mehr Platz ab 2017: SSC Karlsruhe beschließt Fitness-Neubau

Mit breiter Zustimmung beschloss die Delegiertenversammlung des SSC Karlsruhe am Montag den Bau eines neuen Fitness- und Gesundheitszentrums im Traugott-Bender-Sportpark.

Der Anbau an das bestehende SSC-Zentrum soll, wenn alles glatt läuft, spätestens ab 2017 Platz für das vereinseigene Fitness-Studio im Erdgeschoss und im Obergeschoss Räumlichkeiten für Gymnastik- und Gesundheitssportkurse bieten.

Gemeinsam mit dem beauftragten Architekten aus dem Büro "Rossmann und Partner", das auch den Erweiterungsbau am benachbarten Fächerbad durchführt, stellte der wieder gewählte erste Vorsitzende des Vereins, Gert Rudolph, das bisher größte Bauprojekt des mitgliederstärksten Karlsruher Sportverein vor. Ein holzverkleideter "Würfel" soll es werden, mit großen Glasfronten - angeschlossen an den bereits bestehenden Bau, da wo heute da alte Outdoor-Basketballfeld zu finden ist. Dieses soll im Übrigen mittelfristig an einen neuen Platz verlegt werden, wie Rudolph den SSC-Basketballern versprach.

Sportliche Entwicklung macht Neubau nötig

"Unser alter Fitness-Treff ist einfach zu klein geworden, wir stoßen da an unser Limit - auch was die Aufnahme neuer Mitglieder betrifft. Auch die Gymnastik- und Gesundheitskurse erfreuen sich stetig wachsender Beliebtheit und wenn wir diesem Bedarf nachkommen wollen, ist ein Erweiterungsbau einfach notwendig", erklärte Gert Rudolph im Rahmen der Delegiertenversammlung. Die Delegierten, Vertreter aus allen Abteilungen des Vereins, mussten nun am Montag über das nicht ganz günstige aber nicht minder zukunftsorientierte Projekt entscheiden.

Es soll nach den vorliegenden Planungen 3,1 Millionen Euro kosten, 2,209 Millionen Euro davon muss der Verein selbst aufbringen, der Rest wird über Zuschüsse finanziert. Vor dem Schritt in die Planungsphase hatte der Verein Studien in Auftrag gegeben, die belegen, dass das Entwicklungskonzept des Vereins auf soliden Beinen steht und durchaus realistisch ist, so rechnet man mit rund 700 neuen  Mitglieder, die das neue Fitness-Studio allein in den kommenden zehn Jahren generieren soll. Mit diesen, wie der Verein betont, ausgesprochen konservativen Zahlen, soll sich der Neubau dann rechnen und ab 2020 positive Zahlen schreiben.

3,1 Millionen Euro

Trotz der für einen Sportverein großen Investition überzeugte dann auch die solide Finanzplanung des Vereins, vorgestellt von der stellvertretenden Geschäftsführerin Birgit Berg, die Delegierten, die mit nur einer Enthaltung für das Projekt "Erweiterungsbau" stimmten und damit - so waren sich alle einig - einen großen Schritt in eine positive Zukunft für den SSC Karlsruhe getan haben.

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Kommentare (1)
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  •   haku
    (4080 Beiträge)

    28.04.2015 18:18 Uhr
    Da kann sich der KSC mal 'ne Scheibe von abschneiden
    So sieht eine ordentliche Planung und Finanzierung für ein Vereinsprojekt aus.
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