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Karlsruhe Marketing für die Stadt: Ex-Stadtrat Eberhard Fischer soll die "Marke Karlsruhe" stärken

Der Name "Karlsruhe" soll nicht nur den Menschen in der Region, sondern auch weit hinaus ein Begriff sein. Dieses Ziel verfolgt ab September Eberhard Fischer. Bis Ende 2016 war er Stadtrat und wurde nun zum Leiter der Stabsstelle Außenbeziehungen und Strategisches Marketing (SAM) ernannt.

Der Gemeinderat hat den ehemaligen Stadtrat und Inhaber einer Karlsruher PR- und Werbeagentur, Eberhard Fischer, am vergangenen Dienstag in nichtöffentlicher Sitzung mit dem Aufbau, der Weiterentwicklung und der Umsetzung einer strategischen Leitlinie zur Stärkung der "Marke Karlsruhe" betraut. Das teilt das Presseamt nun in einer Meldung mit. Fischer wird seine neue Aufgabe offiziell Anfang September beginnen.

Die Stelle des SAM-Leiters gab es so zuvor noch nicht, wie Helga Riedel vom Presse- und Informationsamt gegenüber ka-news berichtet. Städtische Aufgabenbereiche, auch Teile des Stadtmarketings, seien umorganisiert worden und nun mit dieser Stelle näher beim Oberbürgermeister angesiedelt.

Karlsruhe im internationalen Wettbewerb positionieren

Zu seinem Aufgaben gehöre "die Steuerung der strategischen Ausrichtung der Außenbeziehungen, die Koordinierung der regionalen, grenzüberschreitenden und europäischen Zusammenarbeit genau so wie Ausbau und Pflege eines internationalen Netzwerkes aus politischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen für die Positionierung Karlsruhes im internationalen Wettbewerb." Hinzu kommt die Betreuung des Strategischen Steuerungskreises Marketing und des Marketingrats.

Der 58-Jährige bringt in die künftige Aufgabe "seine langjährige Berufserfahrung als Kommunikationsexperte und sein ausgeprägtes Engagement auch im Ehrenamt für die Stadt Karlsruhe ein", so die Stadtverwaltung weiter. Nach seiner Promotion im Bereich Chemie habe er eine Ausbildung zu Fachjournalisten für Umweltfragen gemacht und war dann unter anderem im Presseamt der Stadt Köln und in der Pressestelle des Umweltministeriums Baden-Württemberg. Ab 1994 war er Inhaber und Geschäftsführer von Kommunikationsagenturen, so die Stadt weiter.

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  •   IchKA
    (733 Beiträge)

    22.07.2018 11:50 Uhr
    Vorsachlagrecht ist klar Insider
    hatte die SPD durchaus, aber keinen Kandidaten, der halbwegs für den Job in Frage gekommen wäre, nachdem auch Paragraphenreiter Obert nie mit fachlicher Kompetenz in seinem Baudezernat glänzen konnte. Wo soll guter Geschmack auch herkommen? Die ohnehin absteigende SPD wollte sich die Blöße einer Fehlbesetzung offensichtlich nicht geben.
    Dann einigte man sich letztlich im allgemeinen Konsens mit der SPD doch darauf notgedrungen bei Obert noch zwei Jahre draufzusatteln. Vielleicht kann die SPD viel Konsens nach der Kommunalwahl brauchen. Die Umfragen lassen nichts Gutes erwarten, denn SPD steht zwar drauf, ist aber schon lange nicht mehr drin, auch nicht in Karlsruhe. Dass jetzt die Karlsruher Liste von Fischer trotz jahrelanger guter Arbeit der Partei auch noch in den Geschmäcklesog gezogen wird, hätte wohl niemand erwartet und ist höchst betrüblich und obendrein nicht unbedingt eine gute Voraussetzung den Fraktionsstatus autark ohne Kult wieder zu erlangen
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  •   Insider
    (746 Beiträge)

    22.07.2018 23:16 Uhr
    Stimmt nur teilweise!
    Ja, vor 3 Jahren hatte die SPD keinen geeigneten Kandidaten. Doch nun hatte sie einen. Wo ist der Beleg, dass Dr. Fischer vor drei/ zwei Jahren als BM-Bau kandidieren wollte? Alles nur Mutmaßungen.
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  •   IchKA
    (733 Beiträge)

    24.07.2018 15:09 Uhr
    Also doch kein
    Insider Insider ?
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  •   Shmuel_K
    (421 Beiträge)

    22.07.2018 01:03 Uhr
    Der KA Klüngel findet immer neue Wege.
    Vielleicht kann er dann auch für weniger als 50000 € einen neuen Stadtslogan entwerfen. Einfach nur so, weil er von uns sein Gehalt bezieht.
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  •   karlsunruhe
    (77 Beiträge)

    22.07.2018 00:25 Uhr
    Was kostet die Welt?
    Karlsruhe scheint aber wirklich nicht den Cent zweimal umzudrehen. Wie eine Hydra entstehen Köpfe. Rollt einer, kommen drei zum Vorschein.
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