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Karlsruhe/Baden-Baden Margret Mergen will Oberbürgermeisterin in Baden-Baden werden

Margret Mergen, Erste Bürgermeisterin in Karlsruhe, will Oberbürgermeisterin in Baden-Baden werden. Wie sie am Freitag mitteilt, will sie ihre Bewerbung um das Amt mit Beginn der Frist abgeben. Mergen hatte sich 2012 auch für das Karlsruher Oberbürgermeisteramt interessiert, war jedoch bei der Nominierung innerhalb der CDU ihrem Parteikollegen Ingo Wellenreuther unterlegen.

"Oberbürgermeisterin in Baden-Baden zu werden, wäre ein Traum", schwärmt Margret Mergen von der Kurstadt. Es gebe wenige Städte in Baden-Württemberg, in denen sie sich vorstellen könne, Oberbürgermeisterin zu werden - Baden-Baden stehe aufgrund seiner Attraktivität ganz weit oben in der Liste.

Zur Kandidatur ermuntert worden

"Baden-Baden ist eine durch und durch europäische Stadt mit hoher Tradition. Darum war für mich nach einigen Besuchen und Gesprächen in der Stadt klar, dass ich hier meine Bewerbung gleich mit Beginn der Bewerbungsfrist einreichen möchte",  schreibt Mergen in einer Pressemitteilung. Sie sei zudem aus der Mitte der Bürgerschaft wiederholt zu einer Bewerbung ermuntert worden.

Margret Mergen ist seit 1987 im kommunalen Bereich zu Hause, davon sieben Jahre als Bürgermeisterin und Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe sowie weitere sieben Jahre als Erste Bürgermeisterin in Heilbronn. Geboren wurde Mergen 1961 in Billerbeck/Westfalen. Nach dem Studium der Geografie zog es sie in den Süden. 1993 startete sie als Stadtkämmerin im Finanzreferat der Stadt Karlsruhe, war sieben Jahre in Heilbronn und kam 2007 als Bürgermeisterin wieder nach Karlsruhe zurück. Nebenbei ist Margret Mergen unter anderem Mitglied des Städtetags Baden-Württemberg, der Verbandsversammlung des Regionalverbandes Mittlerer Oberrhein, sitzt im Hochschulrat der Hochschule Kehl, ist stellvertretende Landesvorsitzende der kommunalpolitischen Vereinigung und gehört dem Landesvorstand der CDU Baden-Württemberg an. Seit 1997 ist sie mit Wolfgang Pöter verheiratet.

Für den Wahlkampf in Baden-Baden hat Margret Mergen nach eigenen Angaben bereits einen roten Faden. Durchstarten möchte sie nach den Weihnachtsferien, am 14. Dezember ist sie jedoch zwischen 9 und 13 Uhr in der Fußgängerzone in Baden-Baden anzutreffen und will dort neben Kennenlern-Gesprächen auch die erforderlichen 100 Unterschriften für Ihre Kandidatur sammeln. Weitere Informationen über Margret Mergen sind im Internet unter www.margret-mergen.de zu finden.

Mehr zu Margret Mergen:

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Kommentare (37)
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  •   kommentar4711
    (2222 Beiträge)

    07.12.2013 15:13 Uhr
    Soso...
    ... "es gebe wenige Städte in Baden-Württemberg, in denen sie sich vorstellen könne, Oberbürgermeisterin zu werden" - Dazu gehören also schon mal mindestens Rastatt, Karlsruhe und Baden-Baden.

    Ich hoffe doch mal sehr, sie tritt rechtzeitig vor Ihrem Wahlkampf von Ihrem Amt in Karlsruhe ab. Zeit dürfte sie wohl kaum für beides parallel haben. Aber vermutlich klebt sie bis zu einer eventuell gewonnenen Wahl am Sessel.
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  •   alpinium
    (5595 Beiträge)

    07.12.2013 12:00 Uhr
    Gut für uns
    armes Baden-Baden.
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  •   altruist
    (478 Beiträge)

    07.12.2013 11:14 Uhr
    Ich würde sie bei uns vermissen...
    ... gehört zu den Personen, die auch Positionen halten und nicht bei jeder Brise das Fähnchen in eine andere Richtung schwenken.
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  • unbekannt
    (271 Beiträge)

    07.12.2013 15:20 Uhr
    volle Unterstützung dieser Aussage
    .
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  •   mein-senf
    (946 Beiträge)

    07.12.2013 08:19 Uhr
    das nennt man doch vollen Einsatz für Karlsruhe
    Typisch für derlei tollen, raffgierigen, karrieregeilen, Politclowns, wenn hier nichts mehr abzugrasen oder EdeKa ist ist, sucht man sich neue Dumme die man ausnehmen kann. Sie setzt sich ja so selbstlos für KA ein.
    Man sollte der Frau auch noch noch Fahrtkarte nach BAD zahlen, demit KA so schnell wie möglich von Ihre befreit wird.
    Die super, hyper tollen Amigos vom SM und die anderen Spezels, soll sie auch gleich mitnehmen, da kann Sie dann in BAD viel viel Gutes tun und Ihre ach so tollen Fachkenntnisse einbringen. BESSER GESTERN WIE MORGEN Hoffentlich wird das was !!!!!!!!!!
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    07.12.2013 11:28 Uhr
    was heißt schon
    "karrieregeil". Sie ist seit ihrer Ausbildung bei der Stadt Karlsruhe. Egal auf welchen/m Posten ist ein Wechsel nach so langer Zeit vielleicht nicht unbedingt angebracht, aber doch auch nicht ungewöhnlich.

    Ob OB von Baden-Baden nun ein Fortschritt ist gegenüber EB von Karlsruhe, weiß ich nicht. Aber immerhin ist sie dann wirklich Chefin.

    Für Karlsruhe ist es nicht unbedingt schlecht, wenn die OB einer der größeren Nachbarstädte sich mit Karlsruher Gegebenheiten gut auskennt.

    Die CDU kann jetzt jedenfalls zeigen, dass sie Schweinereien auch wieder gutmachen kann.
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  • unbekannt
    (10716 Beiträge)

    07.12.2013 09:49 Uhr
    Edeka
    = Ende der Karriere. Interne Vokabel bei ALDI
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  •   silberahorn
    (9779 Beiträge)

    07.12.2013 01:13 Uhr
    Auf dem Bild erinnert sie mich an Frau Lazarus, aber nur das Chanel Jacket. Die Finger waren bei Frau Lazarus etwas anders: ein Daumen in der Tasche, vier Finger sichtbar. Die Fingerhaltung von Frau Mergen (im Foto) hat man manchmal zum Schnipsen benutzt, wenn man Lehrer nerven wollte. Soll wohl flott wirken und nicht so bieder. grinsen

    Ich hatte Ursula Lazarusjahrelang als Lehrerin und habe es so in Erinnerung, dass ich mich nie gemeldet habe. An mich gingen Fragen, wenn keiner die Lösung wusste - als Mathekäpsele und Notnagel. Die Rolle werde ich beibehalten.
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  •   Faecherstadt_Guerilla
    (4092 Beiträge)

    07.12.2013 11:08 Uhr
    Hatten Sie damals schon ...
    Ihre berühmten Modelmaße, mit denen Sie einst ...? Sie wissen schon, aber ich würde Ihre Geschichte sehr gern nochmal lesen. zwinkern

    Zum Foto: Immerhin hat sie net ihr berühmtes Verlierer-Rotkäppchenkleid an, das sie damals trug, als der Autobahn-Outlaw die interne OB-Kandidatur gewann.
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  •   Insider
    (746 Beiträge)

    07.12.2013 00:03 Uhr
    Bei Nichtwahl...
    ... in BAD, ist sie auch in Karlsruhe nicht mehr tragbar. Ich hoffe, sei weiß das!
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