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Karlsruhe Lastenräder für Karlsruher Familien: Stadt möchte den Kauf mit bis zu 1.200 Euro unterstützen

Familien und Alleinerziehende den Umstieg vom Auto auf ein Lastenrad erleichtern: Das möchte die Stadt Karlsruhe mit dem Programm "Lastenräder für Karlsruher Familien" fördern. Kauft sich eine Familie ein solches Transportrad, soll die Anschaffung zukünftig mit bis zu 1.200 Euro bezuschusst werden.

Familien mit Kindern wissen: Ohne Auto ist der Familienalltag oft nicht so einfach zu bewältigen. Daher möchte die Stadt Karlsruhe mit einem Förderprogramm Familien und Alleinerziehende unterstützen, statt des Autos öfter auf das Fahrrad zurückzugreifen. Das gibt die Stadtverwaltung in einer Pressemeldung bekannt.

Lastenrad statt Auto: Stadt möchte den Kauf bezuschussen

"Lastenräder für Karlsruher Familien" heißt das Förderprogramm, das die Stadt ins Leben rufen möchte und dem der Planungsausschuss nun zugestimmt hat. Die Transporträder haben eine Ladefläche, mit der beispielsweise der Familieneinkauf transportiert werden kann. Familien und Alleinerziehende sollen im Rahmen des Programms beim Kauf eines solches Rades finanziell unterstützt werden.

Lastenfahrrad
Mit einem Lastenfahrrad können auch schwere Einkäufe leicht transportiert werden. | Bild: Stadt Karlsruhe

Noch in diesem Jahr ist die Bezuschussung von bis zu 100 E-Lastenrädern mit einem einmaligen Betrag von jeweils 1.200 Euro geplant, der Kauf von bis zu 100 Lastenrädern ohne Elektroantrieb mit einem Betrag von jeweils 800 Euro. Die Förderquote würde damit etwa ein Viertel bis ein Drittel des Anschaffungspreises betragen, so die Stadt weiter.

"Wir leisten Pionierarbeit"

Wer dann zusätzlich durch den Umstieg aufs Lastenrad sein Auto oder seinen Zweitwagen abschafft oder gar kein Kraftfahrzeug besessen hat, erhält nach drei Jahren einen Nachhaltigkeitsbonus von je 500 Euro, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit. Bürgermeister Daniel Fluhrer erklärt: "Wir leisten auf diesem Gebiet Pionierarbeit, lassen Sie uns deshalb lieber ein paar Steine mehr ins Wasser werfen."

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  •   DonHasi
    (975 Beiträge)

    12.06.2019 17:51 Uhr
    Immer schon mal bedanken :-))
    Ich wollt mich immer schon mal für die reizenden Bilder bedanken.
    In etwa so oder so ähnlich siehts dort aus....
    Nur nicht ganz so modern....
    Dafür aber wenigstens ein bisschen teurer.
    Man kann ja schließlich nicht alles haben....
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  •   BillyausKA
    (3 Beiträge)

    21.05.2019 09:18 Uhr
    Grün?
    Der Plaungsausschuss besteht nicht nur aus Grünen. Hier der link für die Erweiterung der Schwarz-Weiß-Schubladen

    Lg

    https://web3.karlsruhe.de/Gemeinderat/ris/bi/kp0040.php?__kgrnr=38449
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  •   BillyausKA
    (3 Beiträge)

    21.05.2019 07:22 Uhr
    Wir freuen uns!
    Guten Tag,

    Wir freuen uns sehr über die Idee. Und es würde uns sehr unterstützen. Und entgegen dem Müll der hier geschrieben wird mit Elite und Grünenwähler, und der dichotomen Einteilung von „Die und Wir“, denem sich hier viele bedienen, um sich alles schön in einfaches Schwarz-Weiß-Denken zu erläutern, sind meine Frau und Ich beide in der Pflege tätig, haben drei Kinder (8/6/4) und besitzen seit 2012 ein Lastenrad, 2019 ein neues. Wir haben kein Auto weil wir es a) für Schwachsinn halten, wenn es möglich ist darauf zu verzichten und b) weil uns unser Geld zu schade ist.
    Unsere politische Gesinnung sollte keine Rolle spielen, aber wir wählen kein Grün, und besitzen bestimmt kein Haus mit Garage.
    Meiner Meinung nach scheitert es an der Faulheit seine Komfortzone zu verlassen, wenn ich eure Kommentare lese.
    Danke für das Lesen. Ich hoffe wir dürfen das Angebot der Stadt annehmen und das wir eine Unterstützung dafür Bekommen die Innenstadt nicht vollzustellen.

    Lg Familie aus Grünwi
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  •   teflon
    (2651 Beiträge)

    20.05.2019 10:35 Uhr
    Es kam demletzt eine TV-Doku über Handwerker in Berlin,
    die solche Lastenfahrräder seit Längerem innerstädtisch einsetzen - das war mit einem Radius von ~4km zum Firmenstandort machbar und wurde äusserst positiv bewertet (vom Chef bis zum Angestellten). Allerdings sind diese Fahrräder ordentliche Geschosse und ich frage mich, ob das für Privat wirklich sinnvoll einsetzbar ist (Stellplatz/Preis /Nutzvergleich vs Anhänger) . Soll die Stadt doch mit gutem Beispiel vorangehen und ihren innerstädtischen Verkehr zwischen den Einzelstandorten mit diesen Rädern soweit als möglich abbilden - dazu wäre eine Förderung von Handwerkern/Dienstleistern deutlich sinnvoller & notwendiger als für Privatpersonen. Das würde einen kleinen Teil des Verkehrs sicherlich vom Auto wegbringen . Und trotzdem ist es keine Lösung fürs grosse Ganze
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  •   andip
    (9636 Beiträge)

    20.05.2019 08:54 Uhr
    Na ja
    Ich sehe nicht so ganz, wo eigentlich der Nutzen dieser Räder speziell für Familien sein soll.
    Kinder darf man nur darin transportieren, wenn die nicht älter als 6 Jahre sind und das Rad entsprechende Anschnallgurte hat.Ältere Kinder dürfen damit nicht mehr transportiert werden.
    Und wenn ein Kind drin sitzt, kann man nichts oder nur sehr wenig anderes da rein laden.
    Wenn man mit Kind zum Einkaufen will, ist ein Auto immer noch praktischer.
    Muss ja nicht ein SUV sein, den sich normalverdienende Familien sowieso nicht leisten können.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (554 Beiträge)

    20.05.2019 04:36 Uhr
    Auch wenn die Grundidee mit Lastenräder gut ist,
    riecht es doch verdächtig nach Klientelpolitik. Da schiebt man sich und seinen Genossen öffentliches Geld zu. Hier wird gezielt die grün-dekadente Bourgeoisie gefördert.

    Viele haben keine Möglichkeit, ein Lastenrad am Wohnsitz sicher abzustellen. Damit verstößt diese Förderung gegen den Gleichheitsgrundsatz. Erinnert an die Ansinnen der Mövenpickpartei.

    Viel besser wäre es, jeden Fahrradkauf zu bezuschussen. Darf ich 10% des Kaufpreises meines neuen E-Bikes im Radhaus geltend machen? Und muss ich da Parteibuch und Wahlzettel mitbringen?
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  •   Krawallradler
    (394 Beiträge)

    20.05.2019 07:55 Uhr
    da haben
    die blaubraunen Trolle ja endlich wieder ein Wahlkampfthema gefunden: Keine Lastenräder für Familien.

    Das kann man dann neben "Hände weg von unseren Mäusen"(übersetzt: Hände weg von unseren illegalen Parteienspenden) und der rechten Familienförderung: "mind. 3 Kinder und Frauen an den Herd" aufhängen.

    So ist man "volksnah" und gewinnt Wahlen schon mal im Kopf. Der politische Gegner wurde versenkt. ^^
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  •   maehdrescher
    (1134 Beiträge)

    20.05.2019 08:55 Uhr
    Argumente
    Siehe da: wen man mal wieder keine Argumente hat, wird die Nazikeule rausgeholt und alle mit anderer Meinung sind böse Rechtsextremisten. Wird dir das nicht langsam peinlich? Jeder sieht doch, dass da nur heiße Luft ubd kein Argument kommt.

    Diese Lastenradidee ist reiner grüner Populismus auf Kostrn unserer Steuergelder.
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  •   Krawallradler
    (394 Beiträge)

    20.05.2019 09:18 Uhr
    Nazikeule?
    geht's noch?

    Wo bitte hole ich da die Nazikeule raus?

    Da sieht man mal wieder. selbst die Nazikeule ist von den Blaubraunen selbst erfunden und wird genauso "treffsicher" angewendet, wie sonst alles . grinsen
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  •   ALFPFIN
    (6626 Beiträge)

    20.05.2019 09:45 Uhr
    @Krawallradler
    Zitat von krawallradler Das kann man dann neben "Hände weg von unseren Mäusen"(übersetzt: Hände weg von unseren illegalen Parteienspenden) und der rechten Familienförderung: "mind. 3 Kinder und Frauen an den Herd" aufhängen.


    Sie sollten etwas vorsichtiger sein in Ihren Formulierungen, wenn Sie von rechter Familienförderung sprechen. Da kommen Sie ganz nah an die Ideologie der braunen Zeit heran. Mähdrescher hat schon recht, damit stellen Sie Kommentatoren, die nicht Ihrer Meinung sind in die rechte Ecke.
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