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Karlsruhe/Enzkreis/Bruchsal Langfinger schlagen zu: Zahlreiche Einbrüche in Karlsruhe und Umgebung

Am Wochenende kam es zu einer Vielzahl an Einbrüchen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe. Zwar hielten Zeugen und Einbruchssicherungen einige Täter ab, aber nicht wenige Einbrüche waren erfolgreich.

In der Turmbergstraße in Durlach hebelten Unbekannte zwischen Freitag, 14 Uhr und Samstag, 15 Uhr ein Fenster auf und gelangten so in die drei separaten Wohnungen des Anwesens. Da die Wohnungsinhaber zur Tatzeit gemeinsam im Urlaub waren, ist die Höhe des Diebstahlschadens bislang nicht bekannt. Ebenfalls in Durlach wurden drei noch unbekannte Täter am Samstagnachmittag im Strählerweg auf frischer Tat gestört. Beim Versuch über die Balkontür in die Wohnung zu gelangen, lösten sie einen Alarm aus, der ihr Eindringen in die Wohnung letztlich verhinderte. Die Täter trugen schwarze Kapuzenjacken und entfernten sich laut Zeugenaussage unmittelbar nach Alarmauslösung in einem schwarzen Audi mit ausländischem Kennzeichen vom Tatort.

Zwei weitere Wohnungseinbrüche ereigneten sich zwischen Samstagvormittag und Sonntagabend im Stadtteil Oberreut. In der Wilhelm-Leuschner- Straße drangen Einbrecher über das eingeschlagene Fensterglas der Balkontür in eine Wohnung ein. Ob und welche Gegenstände entwendet wurden, ist abschließend noch nicht geklärt. Zugang zu einer Wohnung fanden unbekannte Täter auch in der Max-Habermann-Straße über ein aufgehebeltes Fenster. Dabei erbeuteten sie diverse Schmuckstücke und Parfüm im Gesamtwert von über 1.000 Euro.

Bei einem weiteren Einbruch in der Paul-Ehrlich-Straße in der Weststadt gelangte die Täterschaft über die Terrasse in die Wohnung und nahm ein I-Pad und weiteres Diebsgut im Wert von insgesamt rund 2.500 Euro an sich. In allen Fällen verursachten die Täter entsprechenden Sachschaden.

Ferner verschaffte sich ein männlicher Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag Zutritt zu einem Lokal in der Karlsruher Südweststadt am Bahnhofsplatz und entwendete Bargeld aus dem Rucksack eines Angestellten. Hinweise nehmen die örtlichen, rund um die Uhr erreichbaren, Polizeireviere entgegen.

Unbekannte sind in der Nacht auf Samstag, zwischen 19 Uhr und 12.30 Uhr am Sonntag, in ein Gemeindehaus in der Sedanstraße in Karlsruhe-Mühlburg eingebrochen, wurden bei ihrer Suche nach Beute aber offenbar nicht fündig.

Einbrüche im Landkreis Karlsruhe

Am Samstag, zwischen 7.15 und 21.30 Uhr, brachen in der Straße Im Neufeld in Marxzell-Pfaffenrot unbekannte Täter über die Terrassentür in ein Einfamilienhaus ein. Geklaut wurden unter anderem Uhren mit einem Schätzwert von etwa 4.500 Euro sowie etwa 450 Euro Bargeld.

Vermutlich durch die Rückkehr der Hausbesitzer ist am Sonntag gegen 18.30 Uhr im Querfurter Weg in Eggenstein ein Einbrecher an der weiteren Tatausführung gehindert worden. Der Unbekannte hatte bereits ein rückwärtiges Terrassenfenster teilweise aufgehebelt und die Scheibe unter Spannung gesetzt. Wenige Minuten nach der Heimkehr der Bewohner barst das Glas mit einem lauten Knall. Als sie bei näherer Nachschau auf die vorhandenen Hebelspuren stießen, wurde die Polizei verständigt.

Im Zeitraum zwischen Freitagabend, 18 Uhr, und Samstagmorgen, 11 Uhr, versuchte ein unbekannter Täter in der Rheinstraße in Forst in ein Wohnhaus einzubrechen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, welche einen Sachschaden von etwa 2.000 Euro nach sich zogen, flüchtete er schließlich erfolglos. Die am Haus angebrachten Vorrichtungen zum Einbruchschutz, verhinderten an mehreren Stellen ein Eindringen des Täters in das Haus.

Einbrüche im Enzkreis

Drei bislang Unbekannte brachen am Sonntagnachmittag in ein Haus in der Bahnhofstraße in Birkenfeld ein. Ein Zeuge sah die drei beim Verlassen des Anwesens und sprach sie an. Die Unbekannten stiegen daraufhin in einen beigen VW-Kleinwagen und fuhren davon. Durch eine Streife des Polizeireviers Neuenbürg konnte festgestellt werden, dass die Eingangstüre des derzeit nicht bewohnten Hauses aufgehebelt wurde. Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um eine Frau und zwei Männer mit südländischem aussehen. Die Frau war zirka 30 bis 35 Jahre alt und zirka 1,75 Meter groß. Sie hatte schwarz-graue Haare und trug eine kurze hellbraune Winterjacke. Ein Mann war ebenfalls etwa 30 bis 35 Jahre alt und rund 1,65 bis 1,70 Meter groß. Er hatte schwarze kurze Haare und trug eine schwarze Winterjacke. Der zweite Mann war zwischen 20 und 25 Jahre alt und etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß.

Hochwertige Armbanduhren und Schmuck im Gesamtwert von mehreren tausend Euro hat ein Einbrecher im Laufe der vergangenen Woche in der Ersinger Häldenstraße erbeutet. Der Einbruch wurde am Samstagmorgen festgestellt.

Übers Wochenende sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus in der Schubertstraße eingedrungen. Die Täter schoben den nicht ganz geschlossenen Rollladen an einer Terrassentür nach oben und gelangten über die Türe in die Räume. Ob die Täter Beute machten, ist noch unklar.

Hinweise nimmt die entsprechende Polizeidienststelle entgegen.

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Kommentare (14)
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  •   oststaedtler
    (256 Beiträge)

    19.12.2017 13:24 Uhr
    Vorrichtungen zum Einbruchschutz
    ...ist ja toll, dass sowas hilft und im Artikel so dominant hervorgehoben wird. Aber Leute, die ein Haus oder eine Eigentumswohnung besitzen, können sich derartige Maßnahmen auch leisten. Und können dazu noch Fördermittel beantragen. Aber was ist mit uns Normalsterblichen, die in einer Mietwohnung leben und deren Vermieter sich weigern, etwas in Einbruchschutz zu investieren? Wir haben dann natürlich das Nachsehen und werden diesen Typen auf dem Silbertablett präsentiert...
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  •   betablocker
    (2327 Beiträge)

    19.12.2017 14:07 Uhr
    Sag das
    nicht so leichtfertig. Nicht jeder der eine Eigentumswohnung hat ist reich. Du zahlst deine Raten so wie andere Miete. Und allein eine fette Wohnungstür, da bist du schon mit 3-4000 Euro am Start. Für die Fenster noch ein Mehrfaches. Darum zieht man nicht ins Erdgeschoss. Es sei denn man hat ein Haus natürlich, Wohnung niemals.
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  •   Chartist
    (276 Beiträge)

    19.12.2017 08:23 Uhr
    ich dachte die Männer mit südländischem Aussehen
    sind da um uns zu bereichern und nicht um sich selbst die Taschen voll zu machen?

    oder habe ich was falsch verstanden?
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  •   betablocker
    (2327 Beiträge)

    19.12.2017 00:03 Uhr
    So langsam
    braucht man Panzerglas und muss Türen und Fenster zuschweissen wenn man aus dem Haus geht.

    Ich will den Eisernen Vorhang zurück.
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  •   varus1964
    (9 Beiträge)

    20.12.2017 18:34 Uhr
    Was macht der Deutsche, nachdem er sich ein Haus gebaut hat?
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere Netiquette und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  •   Beiertheimer
    (911 Beiträge)

    19.12.2017 12:45 Uhr
    Wenn man sich anschaut
    mit welcher Brutalität da vorgegangen wird ist es mir schon ein Graus. Jahrelang bekommt man erzählt das die Einbrecher leise und schnell in die Wohnung wollen und man sich gegen das Aufhebeln absichern soll.
    Mittlerweile werden die Scheiben eingeschlagen. Da spielt der Lärm keine Rolle mehr. Fenster vergittern oder Panzerglas sind da noch alternativen wenn man nicht auf einen einbruchhemdenden Rolladen am Tag zurückgreifen will.
    Und der Staat schaut meiner Meinung nach tatenlos zu (die Polizei kann leider nichts dazu für die verfehlte Politik).
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  •   DerSpinner
    (1920 Beiträge)

    19.12.2017 02:47 Uhr
    Wir haben mittlerweile eine Securityfirma gebucht.
    Rund um die Uhr Bewachung, auch Schutz gegen fremdkackende Katzen und sonstige unliebsame Gäste.
    Kann ich nur empfehlen.
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  •   Schwarzer_Kater
    (64 Beiträge)

    19.12.2017 09:23 Uhr
    ist ja klar
    nomen est omen
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  •   DerSpinner
    (1920 Beiträge)

    20.12.2017 01:42 Uhr
    Schwarzer_Kater
    Wenn der Kater schwarz wird, solltest du dir Gedanken machen und dem Alkohol oder was auch immer entsagen. Gute Besserung. grinsen
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  •   Schwarzer_Kater
    (64 Beiträge)

    19.12.2017 09:21 Uhr
    Bisschen wirr ist Ihr "Beitrag"
    Einbrecher und fremkackende Katzen in einen Topf zu werfen....
    Wohl zuviel schlechten Glühwein heruntergeschüttet.
    ..nicht zu glauben was Sie da ablassen, lächerlich!
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