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Karlsruhe Land fördert Neubau: Bahnen sollen 2020 nach Knielingen-Nord fahren

Am Dienstag bestätigt das Landesministerium für Verkehr, dass die Neubaustrecke im Norden von Karlsruhe-Knielingen mit rund 6,1 Millionen Euro gefördert wird. 2020 sollen die ersten Bahnen rollen.

Das Ministerium für Verkehr fördert den Neubau der Straßenbahnstrecke von der bisherigen Endhaltestele Lassallestraße in den Norden von Karlsruhe-Knielingen. Für das Vorhaben mit einem Kostenvolumen von 14 Millionen Euro werden 6,1 Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung gestellt. Mit diesem Volumen rechneten die Verkehrsberiebe Karlsruhe (VBK) bereits.

"Wir brauchen viele solcher Projekte, um den ÖPNV attraktiver zu machen und den Menschen den Umstieg vom Auto so leicht wie möglich zu machen. Nur so lassen sich die ambitionierten Klimaschutzziele erreichen", wird Verkehrsminister Winfried Hermann in einer Pressemeldung des Ministeriums zitiert. "Die dann direkte Anbindung an das Straßenbahnnetz macht den ÖPNV viel attraktiver. Die neue Straßenbahn wird pünktlicher und zuverlässiger sein, weil sie sich ihre Trasse nicht mit dem Individualverkehr teilen muss."

Das Projekt umfasst eine zirka 1,5 Kilometer lange Strecke mit den barrierefreien Haltestellen Sudetenstraße, Pionierstraße, Egon-Eiermann-Allee und Knielingen/Nord als Endpunkt. Die Bauarbeiten sollen Ende 2018 beginnen. Die ersten Bahnen sollen dann 2020 rollen.

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  •   mkalle
    (102 Beiträge)

    21.11.2017 23:45 Uhr
    Wow...
    ...2020 schon. Das Neubaugebiet ist aber jetzt fertig, die Bewohner stellen sich jetzt schon darauf ein, mit dem Auto bzw den Autos zurechtzukommen. Die Bahn sollte schon längst fertig sein. Welch Inkompetenz bei den Verantwortlichen!
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  •   dipfele
    (5865 Beiträge)

    22.11.2017 17:10 Uhr
    Eher Desinteresse....
    .... bereits 1989 (!) sagte Dieter Ludwig, für die Verlängerung "läuft das erforderliche Planfeststellungsverfahren". Nach 20 Jahren, 2009 hakten die Grünen im Gemeinderat nach und da hiess es : " Die VBK bereiten derzeit die Unterlagen für das Planfeststellungsverfahren vor, welches 2010 eingeleitet wird." Die VBK hätten schon 1986 (!) den GVFG-Zuschussantrag gestellt.
    Der Bürger muss sich dann ernsthaft fragen, was da so im Aufsichtsrat der VBK getrieben wird. Mit redlichen Dingen ist es jedenfalls nicht zugegangen.
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  •   Eckfaehnchen
    (2681 Beiträge)

    22.11.2017 13:53 Uhr
    @mkalle
    Es liegt vielleicht auch daran, daß der Zuschuß aus der "Landeshauptstadt" erst jetzt bewilligt wurde. Man
    kann nur hoffen, daß das Geld in nächster Zeit auch überwiesen wird. Hätte Karlsruhe die Strecke von
    ca. 1,5 km für 14 Mio. oder das Doppelte (erfahrungsgemäß) gebaut, wäre der Zuschuß vielleicht nicht ge-
    währt worden. Die Bürokratie läßt grüßen.
    Ich finde es gut daß der Ausbau kommt. Und die Anwohner die heute noch einen van oder suv fahren, sind
    in wenigen Jahren diejenigen, die dank geringer Rente froh sein werden mit einer Runzelkarte die Bahn be-
    nutzen zu können.
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  •   müllermeier
    (96 Beiträge)

    21.11.2017 22:39 Uhr
    Überflüssige Bahnlinie
    Wer bitte braucht diese Strassenbahn? Von den jungen Familien, die in Knielingen 2.0 gebaut haben haben die meisten einen van plus einen suv. Und wer aus der Stadtmitte hat in Knielingen-Nord was zu erledigen? Gibts da was umsonst ?
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  •   lenkdreiachser
    (411 Beiträge)

    22.11.2017 08:54 Uhr
    Umsonst...
    ... gibt es Knielingen Lärm und eine fragwürdige Luftqualität, um diese Frage zu beantworten. Ansonsten sei die Frage gestellt, ob der Nachwuchs der in Knielingen Nord ansässigen Familien bereits in der Lage ist, einen Van oder SUV zu steuern. Sofern das nicht der Fall ist, dürfte die Straßenbahn mindestens in dieser Gruppe auf eine dankbare Kundschaft stoßen. Aber auch für Erwachsene in dieser Gegend ist die Möglichkeit, umsteigefrei Ziele wie Klinikum, Behörden, Gutenbergplatz, Innenstadt, Zoo oder Hauptbahnhof zu erreichen sicherlich auch einmal Anlass, das mal auszuprobieren. Das einzig überflüssige ist die derzeitige Straßenbahn-Endstation Lasallestraße.
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (765 Beiträge)

    21.11.2017 19:59 Uhr
    Noch so ein seelenloses
    Viertel was da hingebaut wurde.
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  •   lynx1984
    (3399 Beiträge)

    21.11.2017 20:19 Uhr
    Solch
    Ein Kommentar passt zum Nicknamen.
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (765 Beiträge)

    22.11.2017 11:18 Uhr
    Do hawwe se recht,
    awwer bei uns in Rüppurr isch a ned alles Gold was glänzd. Für manche Rentner isch der morgendliche Spaziergang zum Penny der Höhepunkt des Tages. grinsen
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  •   lenkdreiachser
    (411 Beiträge)

    21.11.2017 15:57 Uhr
    ... zu spät
    Nur woran liegt's? Es handelt es sich doch um eine überschaubare Verlängerung und die seit den 80er-Jahren im Nirwana endende Linie 2, die ja eine erhebliche Vorleistung darstellt, macht doch so auch niemanden glücklich. Ich kenne ja aus anderen Städten das jahrzehntelange Zerreden von Tramvorhaben, aber Karlsruhe war hier immer eine glückliche Ausnahme. Von daher kann ich mir den Ausreißer in dieser Ecke nicht so recht erklären.
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  •   mueck
    (12116 Beiträge)

    21.11.2017 16:56 Uhr
    !
    Das aus der Planung der 80er nix wurde (weil wohl die damals dort noch ansässigen Militärs was gegen die Endschleife hatten oder so ähnlich), ist noch nicht mal sooo schlimm, weil man nun auf das neue Baugebiet zugeschnitten planen konnte anstatt noch mal 'n Stück dranzuflicken ...
    Allerdings hätte man auch parallel zum Bebauungsplan für die Ecke die Strecke voran treiben können, was man m.E.n. auch tat, wobei es aber auch Widerstände der Anlieger in der Sudetenstr. gab. Das übliche halt ...

    Andererseits: Hätte man sie schon vor den Häusern gebaut, hätten bestimmt die 1024 forumsbekannten Bruddler rumgemosert, dass die Bahnen leer in der freien Landschaft rum fahren ...
    Wie man's macht, ist's verkehrt ...
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