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Karlsruhe Kriminalität in Karlsruhe: "Was wird getan, um Übergriffe zu vermeiden?"

Die Karlsruher Stadträte Jürgen Wenzel von den Freien Wählern und der parteilose Stefan Schmitt sorgen sich in einer Pressemitteilung um die Sicherheit in der Fächerstadt. In einer Anfrage fordern sie von der Stadt klare Antworten: Was will die Stadt für die Sicherheit im öffentlichen Raum tun?

"Bisher hatte man den Eindruck, dass Karlsruhe bis auf wenige Übergriffe eine relativ sichere Großstadt - auch für Frauen - zu sein scheint", schreiben die Stadträte in ihrer Anfrage an den Karlsruher Gemeinderat. Allerdings würden sich schon seit einiger Zeit die Berichte über nächtliche Überfälle häufen. "Die Öffentlichkeit reagiert besonders sensibel, wenn es um Übergriffe und sexuelle Belästigungen von Mädchen und Frauen geht", mahnen Wenzel und Schmitt.

"Bestimmte Plätze werden gemieden"

Solche Übergriffe würden auch in Karlsruhe die Verunsicherung vor allem unter der weiblichen Bevölkerung und deren Familien nähren. Manche Frauen würden sogar schon bestimmte Bereiche meiden. Und auch Männer fühlten sich in Karlsruhe zunehmend unsicher.

"In Gesprächen mit Jugendlichen wurde mehrfach bestätigt, dass man nicht mehr allein in den Abend- und Nachtstunden unterwegs ist", so die Stadträte, "man fühle sich in der Clique am sichersten." Gewisse Plätze und Straßen, wie die östliche Kaiser- und Zähringerstraße rund um den Kronenplatz und die westliche Kaiserstraße würden gemieden.

In einer Anfrage wollen die Stadträte konkret wissen, ob nicht eine Verdoppelung des Personals des Kommunalen Ordnungsdienstes (KOD) denkbar wäre. Zudem fragen die Stadträte an, ob die Zahl der Anzeigen und Beschwerden über sexuelle Belästigungen in den vergangenen Monaten angestiegen sind - und wie solche Vorfälle vermieden werden können. Darüber hinaus soll auch einen runden Tisch zum Thema Sicherheit mit der Karlsruher Polizei geben.

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Kommentare (38)
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  •   oststaedtler
    (268 Beiträge)

    10.08.2016 12:20 Uhr
    Wieso KOD?
    Bringt das denn was? Abgesehen davon, dass die meisten "echten" Straftaten eher in den Abend-/Nachtstunden begangen werden (der KOD macht glaub ich um 22 Uhr Feierabend und ob die an Wochenenden arbeiten, weiß ich jetzt nicht), können die KOD-Leute (ohne die jetzt beleidigen zu wollen) doch nicht wirklich viel tun gegen "echte" Kriminelle, oder?
    Das Problem ist, dass man Polizisten nicht einfach auf Bestellung bekommt, die müssen erstmal ausgebildet werden. Und aufgrund der vielen Beamte, die demnächst in Ruhestand gehen, werden wir eher ein größeres personelles Loch dort haben.
    Und zu unseren "gewählten" Volksvertretern: die werden meiner Meinung nach erst dann aktiv in der Hinsicht, wenn sie selbst oder jemand aus ihrem direkten Umfeld betroffen ist. Das Stimmvieh ist für die doch nur kurz vor Wahlen wichtig...
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  •   andip
    (10005 Beiträge)

    10.08.2016 15:40 Uhr
    Stimmt
    Der KOD ist wie schon oft erwähnt,für solche Straftaten überhaupt nicht zuständig sondern nur für Ordnungswidrigkeiten.
    Das Einzige was die tun können wenn sie jemanden auf frischer Tat ertappen, den festzunehmen und auf die Kollegen von der "echten" Polizei zu warten.
    Aber das sollten die Herren Wenzel und Schmitt eigentlich wissen.
    Und zum Thema mehr Landespolizei wurde schon alles geschrieben.
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  •   tickticktick
    (1 Beiträge)

    10.08.2016 08:33 Uhr
    Ist das überhaupt so?
    Ich bemerke in beiden Gegenden, auch wenn ich abends unterwegs bin, gar kein Problem. Wie viel Überfälle gibt es denn da? In den letzten Monaten der Polizeiberichte steht davon nichts? In der Pressemeldung der beiden Politiker wird auch nur geraunt, nichts konkretes gesagt.
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  •   mein-senf
    (972 Beiträge)

    10.08.2016 07:23 Uhr
    Nichts
    wenn ich das lese, ist unser Staat nicht mehr in der Lage und insbes. unsere Frauen vor Kriminellen zu schützen.
    Die Politk begünstigt / unterstützt eher den Zuzug von kriminellen Subjekten aus mittelalterlichen bzw. primitiven Kulturen, die unsere Werte nicht verstehen, bzw. mit Füssen treten.

    Es wird nur lauwarm herumgeschwafelt, und versucht derlei Taten kleinzureden, oder gar zu vertuschen.
    Wie kann es sein dass eine Frau nachts Angst haben muss auf die Strasse zu gehen ? Das Mittelalter ist bei uns 500 Jahre vorbei.
    Wir haben über Jahrhunderte Werte des Zusammenlebens von zivilisierten Menschen erschaffen, die jetzt den völlig primitiven Wertvorstellungen , menschenverachtenden und kriminellen Zuwandereren geopfert werden, um nicht zu sagen , diese Kriminellen setzen deren primitive Weltsicht durch derlei Aktionen jetzt auch bei uns durch.

    Um es auf den Punkt zu bringen ,unser Staat gibt sich machtlos bzw. hilflos, und lässt seine Bürger im Stich zugunsten von Straftätern.
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  •   Elfer4711
    (69 Beiträge)

    10.08.2016 18:12 Uhr
    Die Weltsicht in den...
    ...deutschnational befreiten Zonen ist also nicht primitiv? Wie fühlen sich dunkelhäutige Frauen und Männder dort? Egal ob deutsch oder nicht? Das ist doch genau das selbe. Wo ist da Ihre Empörung? Wo ist der zivilisatorische Unterschied?
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  •   grufty
    (24 Beiträge)

    10.08.2016 16:50 Uhr
    Bravo
    Genau so isses
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  •   mein-senf
    (972 Beiträge)

    10.08.2016 17:10 Uhr
    sehen wir das mal von weiblicher Seite
    Diese Kriminellen scheinen ja , um der derlei Straftaten zu verüben ein durch und durch frauenverachtendes/n Weltbild, Erziehung, Glauben zu haben, der mit unseren zivilisierten und toleranten Werten null kompatibel ist.
    Wenn wir uns mal die Idiologie dieser IS-Verbrecher und deren Grössenwahn der Weltherrschaft ansehen , dann sind wir auf dem besten Wege vor diesen Kriminellen zu kuschen ---> die Frau wird als Mensch zweiter Klasse angesehen, wenn überhaupt als Mensch, Frau hat zuhause zu bleiben, in deren Augen so zu kleiden /benehmen wie sich diese Herren sich das vorstellen und zu kuschen, wenn nicht werden diese Frauen zu Freiwild für männliche Straftäter.

    Klappt doch, und unsere Politclowns tun nichts , es wird sogar noch versucht diese Straftaten zu vertuschen, bzw, klein zu reden, für mich ist das Begünstigung von Straftaten.
    Es wird immer von Radikalisierung gelabert, vielleicht radikalisiert das unsere Gesellschaft gegen derlei Straftäter, um unsere Werte zu schützen..
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  •   Elfer4711
    (69 Beiträge)

    10.08.2016 12:30 Uhr
    Irgendwie witzig..
    .. dass grade Sie sich über primitive Kulturen aufregen.
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  •   Freibeuterin
    (233 Beiträge)

    10.08.2016 08:23 Uhr
    Wenigstens haben zwei Karlsruher Stadträte dem Mumm -
    offen die Problematik anzusprechen!
    Vermutlich wird man nun dafür in die "rechte Ecke" stellen!
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  •   Robert1959
    (1980 Beiträge)

    09.08.2016 23:14 Uhr
    Anfangen muß man bei der Justiz!
    Kein Mengenrabatt mehr für Diebstähle, straffällige Ausländer abschieben,-auch wenn sie Asyl gestellt haben sollten.
    Körperverletzung muß höher bestraft werden als Steuerhinterziehung
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