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Karlsruhe Kontrollen gegen Gehweg-Parker: Ordnungsamt spricht 407 Verwarnungen aus

Positive Zwischenbilanz nach Schwerpunktkontrollen von Parkern auf Geh- und Radwegen: Nach Einschätzung des Karlsruher Ordnungsamts (OA) habe sich in einigen Stadtteilen die Parkmoral bereits deutlich gebessert. In den ersten beiden Wochen hat das OA insgesamt 407 Beanstandungen ausgesprochen. Mit den Kontrollen reagiert das Ordnungsamt auch auf Anregungen von Bürgern.

Die Bürger hätten beispielsweise in Hagsfeld, Knielingen, Bulach, auf dem Geigersberg, in Grötzingen und Weiherfeld-Dammerstock auf Missstände hingewiesen, so das OA in einer Pressemeldung. Auch wurden Radwege, etwa in der Haid-und-Neu-Straße Richtung Norden im Bereich der Tullastraße, nach Beanstandungen nicht mehr beparkt.

Unfallgefahren für Kinder und Jugendliche erkennen

Auch außerhalb der Schwerpunktaktion hat das Ordnungsamt nach eigenen Angaben ein Auge auf zugeparkte Geh- und Radwege. In den ersten drei Monaten dieses Jahres erhielten 1.633 Fahrzeuge wegen Gehwegparkens (2012: 1.672) und 94 Fahrzeuge wegen Radwegparkens (2012: 53) Verwarnungen.

Insgesamt wurden wegen Parkens auf Gehwegen im letzten Jahr 5.630 Verwarnungen, wegen Parkens auf Radwegen 277 Verwarnungen ausgesprochen. Die Schwerpunktkontrollen sollen in den nächsten drei Wochen in verschiedenen Stadtteilen fortgesetzt werden. Der gemeindliche Vollzugsdienst will nun besonders solche Stellen beobachten, an denen durch geparkte Fahrzeuge Unfallgefahren für Kinder und Jugendliche entstehen können.

So etwa auf den Geh- und Radwegen, die zu den Schulwegen zählen. Zu beachten ist hierbei, dass Kinder bis acht Jahren den Gehweg zum Radfahren nutzen müssen und bis Zehnjährige auf ihm fahren dürfen. Besondere Aufmerksamkeit bekommen auch Fußgängerfurten und -überwege sowie Bushaltestellen.

ka-news wird am Montag unter anderem das Thema Gehweg-Parken in einem weiteren Artikel ausführlicher behandeln.

Mehr zum Thema Gehweg-Parken:

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  •   Schattegustl
    (142 Beiträge)

    20.04.2013 09:47 Uhr
    407 Anzeigen - lächerlich!
    407 Verwarnungen in 2 Wochen - das ist bei einer Schwerpunktkontrolle lächerlich. So was würde eine Person in Grötzingen, Geigersberg, Stuperich, Wetterbach, Wolffahrtweiter, Bergwald an zwei Samstagen schaffen, wenn richtig kontrolliert würde. Wird es aber nicht (siehe http://geh-weg-vom-gehweg.blogspot.de/2013/04/klarung-der-neuen-karlsruher.html)
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  •   orakelka
    (1910 Beiträge)

    14.04.2013 11:57 Uhr
    am besten wäre es,
    alle die ihr Fahrzeug nicht unbedingt brauchen schaffen es ab.

    Das wäre ein Riesenerfolg, der Sprit würde billiger, der Nahverkehr würde zusammenbrechen und in ca. einem ca. würde es bei Abnahme von 100 Litern Sprit einen Kleinwagen dazu geben.

    Ganz abgesehen von den Kontrollkräften die nicht mehr benötigt werden würden.

    Einfach nur Klasse!
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  •   Profi
    (442 Beiträge)

    14.04.2013 12:52 Uhr
    Beispiel Singapur
    Wer dort ein Fahrzeug zulassen möchte, muß nachweisen, daß er einen Parkplatz hat.

    In Karlsruhe kann in vielen Straßen eigentlich nicht geparkt werden! Als die Straßen angelegt wurden, hat kein Stadtplaner an Massenmotorisierung gedacht. Konsequenterweise müßte in vielen engen Straßen einseitiges oder vollständiges Parkverbot gelten. Wer einen Stellplatz benötigt, muß dann einen Tiefgaragenplatz anmieten oder sein eigenes Fahrzeug am Stadtrand abstellen.

    Betrachtet man sich die Zulassungszahlen, wo ist abzusehen, daß sich die Problematik bereits entschärft: Immer weniger junge Menschen schaffen sich noch ein eigenes Fahrzeug an. Derzeit glaubt nur noch die Generation 60+, welche im autovernarrten Nachkriegsdeutschland aufgewachen ist, unbedingt ein eigenes Fahrzeug haben zu müssen.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    14.04.2013 14:11 Uhr
    Dann
    brauchst du dich auch nicht aufzuregen, das wächst doch raus.

    Das sind eben Prozesse die Zeit brauchen. Es gibt ja auch nach fast 25 Jahren immer noch Ossis. Zu tief war der Graben.

    Alles ganz normal.
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  • unbekannt
    (3304 Beiträge)

    13.04.2013 13:47 Uhr
    .
    Gehwegparker immer einen Tag ins Gefängnis. Nicht wegen des Parkens, sondern wegen der asozialen, egomanen Attitüde.
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  •   jimmg
    (411 Beiträge)

    13.04.2013 10:09 Uhr
    Empfehlung:
    Südstadt!
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  •   brezelkeks
    (226 Beiträge)

    13.04.2013 09:41 Uhr
    Durlach Pestalozzi Grundschule !!!!!!!
    kWT
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  • unbekannt
    (479 Beiträge)

    13.04.2013 09:24 Uhr
    Die Kaiserallee/Rheinstrasse
    war leider nicht dabei...da könnte richtig abgesahnt werden...Fahrradfahren auf dem Fahrradweg quasi unmöglich...
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    13.04.2013 14:30 Uhr
    Würdest
    du bitte präzise beschreiben an welcher Stelle in der Rheinstrasse auf dem Gehweg geparkt wird?

    Zwischen Peter und Paul und Entenfang gibt es beidseitig durchgehend reguläre Parkplätze, Gehwegparken gar nicht möglich.
    Zwischen Entenfang und Hardtstrasse ebenfalls beidseitig Parkplätze längs der Strasse. Ab der Marktstrasse rechts Halteverbot, das gelegentlich kurzzeitig von vielleicht einem Autofahrer ignoriert wird.
    Weiter zum Lameyplatz wirds dann eng, das geb ich zu. Aber ob da am Bordstein oder wirklich auf dem Gehweg geparkt wird müsste ich jetzt kurz gucken gehen (zu faul). Stadtauswärts auf jeden Fall am Bordstein.
    Und die untere Rheinstrasse ist breit, dort wird längs am Bordstein geparkt.

    Somit ist deine Behauptung widerlegt. grinsen

    Wo die Situation prekär ist: Gellertstrasse zwischen Klopstock und Herder, stadteinwärts links.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    13.04.2013 14:36 Uhr
    Oh :-)
    du wolltest ja RADFAHREN! Sorry, verzeihung, entschuldigung!

    Da ist es auf der Radspur stadtauswärts rechts zwischen Peter und Paul und Entenfang blöd weil öfters mal in zweiter Reihe gestanden wird und ausparkende Fahrzeuge die Radspur blockieren bis sie sich einfädeln können.
    Ich finde das mit der Radspur aber auch echt gefährlich. Sie wiegt Radfahrer in einer trügerischen Sicherheit obwohl die Situation genauso gefährlich ist wie ohne Radspur.
    An manchen Stellen sind diese Radspuren durchaus sinnvoll, aber da bewirkt es genau das Gegenteil der Absicht.
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