7  

Karlsruhe Klaus Stapf geht Ende Januar: Gemeinderat entscheidet über Nachfolge des Umwelt-Bürgermeisters

Zum 31. Januar scheidet Bürgermeister Klaus Stapf aus seinem Bürgermeisteramt der Stadt Karlsruhe. Am Dienstag wird deshalb der Gemeinderat über seine Nachfolge entscheiden. Fünf Kandidaten, davon vier aus Karlsruhe, haben sich für die Wahl aufstellen lassen.

Auf der Bürgermeisterbank der Stadt Karlsruhe bahnt sich Ende Januar 2019 ein Platzwechsel an: Klaus Stapf scheidet aus seinem Amt als Bürgermeister. In seinem Dezernat 5 war Stapf zehn Jahre für die Bereiche Umwelt, Natur, Klimaschutz, Gesundheit, Brand- und Katastrophenschutz, Friedhofwesen, Abfallwirtschaft, Forst sowie Grünflächen zuständig. 2008 war Stapf der erste Grünen-Politiker, der als Bürgermeister ins Karlsruher Rathaus gezogen war.

Es ist bereits das zweite Mal in diesem Jahr, dass die Stadträte über einen neuen Bürgermeister entscheiden. Im Juli wurde der parteilose Daniel Fluhrer von den Stadträten mit großer Mehrheit zum neuen Baubürgemeister gewählt und wurde damit Nachfolger von Michael Obert, der Ende September seinen Ruhestand antrat. Fluhrer ist seit dem 1. Oktober für das Dezernat 6 zuständig.

Bürgermeister Klaus Stapf
Klaus Stapf ist als Bürgermeister für die Bereiche Umwelt- und Gesundheit verantwortlich. | Bild: Julia Baege

Bis zum Ende der Bewerbungsfrist sind bei der Stadt sechs Bewerbungen eingegangen, eine Kandidatin hat ihre Kandidatur zurück gezogen. Demnach stehen fünf Nachfolger für Stapf zur Wahl bereit. Neben der Karlsruher Landtagsabgeordneten Bettina Lisbach wollen Frank Mell, Andreas Mensig, Hanna Weskott und Maximilian Wilkendorf aus Aalen Bürgermeister des Umwelt- und Gesundheitsdezernats werden.

Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (7)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   max
    (182 Beiträge)

    28.11.2018 15:04 Uhr
    Es geht halt nichts über eine Person,
    welche auch vom Fach kommt. Außer dem früheren Baubürgermeister, Erwin Sack, hatten wir nur Juristen, welche vom Bauen aber wirklich keine Ahnung hatten. Übrigens Erwin Sack war gelernter Maurer. Dies fehlt heute überalle, ob Komunal-/Landes-/ oder Bundespolitik. Hier geht es nicht um das Fach sondern um die Partei. Ich bezweifle die Kompetenz der neu gewählten Grünen. Schade für die anderen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   baeuerchen
    (664 Beiträge)

    27.11.2018 18:40 Uhr
    Sachverstand?
    Das hat doch Frau Lisbach als Diplom-Geoökologin. Aber der Beissreflex muss bei einer Grünen halt kommen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   kommentar4711
    (2222 Beiträge)

    27.11.2018 18:14 Uhr
    Endlich...
    ... hat das Unheil mit Stapf ein Ende. Aber ob es mit der Klüngel-Kandidatin Lisbach besser wird, da habe ich dann leider auch starke Zweifel.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   Waterman
    (6294 Beiträge)

    27.11.2018 15:01 Uhr
    "Stadt Kalsruhe"
    Richtig wäre Kallsruh.....

    grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   dipfele
    (5312 Beiträge)

    27.11.2018 14:56 Uhr
    Die Entscheidung.....
    …. ist doch schon längst im Hinterzimmer für Frau Lisbach gefallen. Ihre Nachrückerin im Landtag steht auch schon fest. DDR lässt grüssen.
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   mueck
    (10498 Beiträge)

    27.11.2018 18:55 Uhr
    DDR?
    $ 50 GemO BW: ... Sieht die Hauptsatzung mehrere Beigeordnete vor, sollen die Parteien und Wählervereinigungen gemäß ihren Vorschlägen nach dem Verhältnis ihrer Sitze im Gemeinderat berücksichtigt werden. ... also Auskungeln vorgeschrieben.
    Und das Verfahren für die Nachrücker der Landtagsabgeordneten ist festgelegt in § 47 WahlG BW, da gibt's keinen Spielraum fürs Auskungeln ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   likeka
    (445 Beiträge)

    27.11.2018 15:36 Uhr
    Da ist was dran
    Besser hat es die SPD mit dem ihr zustehenden Dezernat 6 gemacht.
    Daniel Fluhrer ist nicht nur parteilos und kam von Außen, sondern er ist als Architekt mit Verwaltungserfahrung überaus qualifiziert für das Amt.
    So geht das! Nicht irgendjemand aus dem Gemeinderat hochbefördern, sondern Fachverstand von Außen holen!
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Schreiben Sie Ihre Meinung
Fett Kursiv Link Zitat Sie dürfen noch Zeichen schreiben
Informiert bleiben: