Karlsruhe Kiloweise Rauschgift und kaputte Busse: Die Polizei Karlsruhe zieht nach ihren Sicherheitstagen Bilanz

Mehrere Kilo unversteuerter Tabak, Rauschgift und Schmuggelware: Das alles stellte die Polizei bei ihren jährlichen Sicherheitstagen fest. An den Kontrollen waren das Landeskriminalamt, die Bundespolizei, das Hauptzollamt sowie weitere Polizeidienststellen beteiligt. "Aufgrund der festgestellten Verstöße wurden insgesamt knapp 13.000 Euro an Sicherheitsleistungen einbehalten", teilt die Polizei in einer Pressemeldung mit.

Am Wochenende waren die Beamten des Polizeipräsidiums Karlsruhe im Rahmen der jährlich stattfindenden Sicherheitstage verstärkt im Einsatz. Sowohl Gaststätten, als auch Beträubungsmittelkriminalität und Kontrollen im Straßenverkehr standen dabei im Mittelpunkt. Auch Verkehrskontrollen mit dem Schwerpunkt auf Alkohol und Drogen wurden durchgeführt.

Der kommunale Ordnungsdienst (KOD).
Bei den Sicherheitstagen wurden verstärkt Kontrollen durchgeführt. | Bild: Archiv/Paul Needham

"Bei den Kontrollen am Samstag wurden insgesamt 755 Personen, 377 Fahrzeuge und insgesamt 37 Einrichtungen wie Gaststätten, Shisha-Bars und Spielhallen kontrolliert", gibt das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer Pressemeldung bekant. Bei den Personen- und Fahrzeugkontrollen konnten insgesamt 31 Straftaten und 52 Ordnungswidrigkeiten festgestellt werden.

Bei den Straftaten handelte es sich unter anderem um Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, illegales Glücksspiel, Urkundenfälschung und Straßenverkehrsgefährdung. Zudem konnten zwei Personen aufgrund bestehender Haftbefehle festgenommen werden.

Polizei
(Symbolbild) | Bild: Thomas Riedel

Zusätzlich stellte das Hauptzollamt Karlsruhe in zwei Shisha-Bars insgesamt rund 69 kg unversteuerten Wasserpfeifentabak sicher. In beiden Bars wurde neben den üblichen geöffneten Dosen auch eindeutig Schmuggelware identifiziert, da weder deutsche Warnhinweise noch Steuerzeichen vorhanden waren.

Von 23 Bussen mussten 16 beanstandet werden

"Gegen die Betreiber wurde jeweils ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet", so die Polizei. In einem Barbiershop leiteten die Zöllner eine Ordnungswidrigkeit wegen des Verstoßes der Aufzeichnungspflicht ein. In diesem, sowie in einem weiteren Barbiershop besteht zudem der Verdacht, dass Arbeitnehmer nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldet wurden.

Polizeiauto
Nach den Sicherheitstagen zieht die Polizei Bilanz. | Bild: Thomas Riedel

Zudem kontrollierten die Beamten 23 Busse. Hierbei mussten 16 Fahrzeuge beanstandet werden. Bei sechs Bussen waren die Lenk- und Ruhezeiten überschritten oder die technischen Mängel so gravierend, dass die Weiterfahrt untersagt wurde. Einen Fahrgast erwartet eine Strafanzeige wegen illegalen Aufenthalts.

Aufgrund der festgestellten Verstöße wurden insgesamt knapp 13.000 Euro an Sicherheitsleistungen einbehalten. Ferner habe das Hauptzollamt Karlsruhe bei der Kontrolle eine größere Menge an Rauschgift im Kilobereich aufgegriffen, so die Polizei.

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