Karlsruhe Karlsruher bei der Escape Room-WM: "Wir wollen das Ding nach Hause holen"

Vier Spieler, eingesperrt in einen Raum. Sie haben eine Stunde Zeit, mit Hilfe logischen Denkens Rätsel zu lösen und so den Raum zu verlassen. So in etwa könnte die Spielbeschreibung der Escape Rooms lauten, die immer mehr Fans finden. Jetzt steigt die Weltmeisterschaft in Budapest. Deutschland wird dabei durch vier Karlsruher vertreten.

Von Donnerstag, 23., bis Samstag, 25. März, findet in Budapest die erste Escape Room-Weltmeisterschaft der Red Bull Mind Gamers statt. Als eines von 22 Teams konnten sich vier Jungs aus Karlsruhe unter 9.000 Bewerbern fürs Hauptfeld qualifizieren. Bei dieser Denksport-Challenge müssen die Spieler ihr logisches Denken unter Beweis stellen. Das Finale überträgt Red Bull TV am Samstag live ab 20 Uhr.

Die Gaming-Plattform Escape Rooms zeichnet sich durch ihre Authentizität aus. Vier Spieler eines Teams werden in einen Raum gesperrt. Gemeinsam müssen sie Rätsel lösen und sich so innerhalb von 60 Minuten aus dem Raum befreien. Dabei sind Kreativität, räumliches Vorstellungsvermögen, Strategie, Flexibilität und vor allem Kommunikation gefragt. "Man muss um die Ecke denken können, aber auch nicht zu kompliziert", erklärt der Karlsruher Christoph Krummel, Kapitän des deutschen Teams, die Herausforderung des Spiels im Gespräch mit ka-news.

"Wir wollen ins Finale"

"Die Grundmessage ist, dass die Spiele der Akteure ihr eigener Film werden", beschreibt Krummel die Faszination dieses Denksports. Er und sein Team beschäftigen sich seit eineinhalb Jahren mit Escape Rooms. Die Aufgaben im Team werden dabei klar verteilt. Ein Sucher achtet auf alle Details im Raum. Ein weiterer Spieler muss Puzzle oder Schieberätsel lösen und der Teamleader behält das große Ganze sowie die Zeit im Auge. Denn es besteht die Gefahr, dass das Team sich zu lange an einzelnen Rätseln aufhält.

Die Motivation für die Weltmeisterschaft ist bei den vier Karlsruhern groß: "Wir sind ehrgeizig, wollen ins Finale und natürlich das Ding nach Hause holen. Doch die Konkurrenz ist groß", weiß Krummel. Chancen rechnen sich die vier vor allem aufgrund der großen Erfahrung ihres Teams aus. Sie wissen aber auch um die Gefahr: "Dennoch bleiben wir nicht stehen. Durch neue Mitglieder bekommen auch wir neue Impulse. Dadurch sind wir nicht nur auf altes Denken fixiert und bleiben flexibel", erläutert Krummel im Gespräch mit ka-news.

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