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Karlsruhe Karlsruher Wochen gegen Rassismus - nur jeder Fünfte hier geboren

Am Freitag, 8. März, starten in der Fächerstadt die "Karlsruher Wochen gegen Rassismus". Oberbürgermeister Frank Mentrup eröffnet das Programm zwar erst am 9. März offiziell - aber schon freitagsnachmittags können aufmerksame Passanten zu jeder vollen Stunde eine Theateraufführung auf dem Rathausbalkon beobachten. Die vom Kulturamt zusammengestellten Veranstaltungen sollen das Thema "Rassismus im Alltag" aufgreifen.

80 Prozent der Karlsruher sind nicht hier geboren, jeder vierte Karlsruher hat einen Migrationshintergrund. Da passt es besonders gut, dass die Fächerstadt sich 2013 erstmals an den "Internationalen Wochen gegen Rassismus" beteiligt.

Alltagsrassismus und Denken in Stereotypen

Zwei Wochen lang nehmen vom 8. bis zum 24. März rund 40 Veranstaltungen das Thema Rassismus unter die Lupe. "Es wird in seiner Gesamtheit und in einzelnen Facetten beleuchtet. Fachleute und Publikum werden Vorurteile hinterfragen; und das nicht nur ernst, sondern auch humorvoll und begeisternd", erläutert Kulturamtsleiterin Susanne Asche bei einem Pressegespräch. Dabei gehe es nicht nur um rechtsextremistische Denkweisen und Handlungen, sondern auch um den Alltagsrassismus und das Denken in Stereotypen, vor denen niemand gefeit sei. Kulturbüroleiterin Elke Sieber betonte außerdem: "Nicht zuletzt deshalb haben wir von Diskriminierung betroffene Menschen eingeladen, ihre Anliegen und ihre Erfahrungen einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen."

Programmschwerpunkte bilden unter anderem die Themen unterschiedliche Nationalität und Herkuft, Islam und Muslime in Deutschland, Flüchtlinge, Rechtsextremismus, die europäische Roma-Politik, Diskriminierung oder auch Rassismus in Kunst und Kultur.

Zu den Karlsruher Wochen gegen Rassismus tragen zahlreiche Institutionen und Organisationen aus Karlsruhe, der Kultur und der Stadtverwaltung bei. Die Koordination des Programms hat das städtische Kulturamt übernommen. Das Kulturamt, in Person von Asche und Sieber, vertritt auch die Stadt im Lenkungsgremium von ECCAR - der Europäischen Städte-Koalition gegen Rassismus. Dieser ist Karlsruhe bereits 2007 beigetreten. Die Koalition schlägt ihren Mitgliedsstädten auch eine Teilnahme an den in Deutschland vom "Interkulturellen Rat" koordinierten "Internationalen Wochen gegen Rassismus" vor. Seit den 1960er Jahren finden die Wochen in mehreren deutschen Städten statt - Karlsruhe ist zum ersten Mal dabei.

Musik, Film, Theater, Kabarett

Oberbürgermeister Frank Mentrup betonte, dass in der Fächerstadt bislang bereits überdurchschnittlich viele Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt angeboten worden seien - nun gebe es aber auch zwei Wochen lang geballte Themenvielfalt. Organisiert worden sei das Programm eher kurzfristig, weshalb man besonders dankbar über das viele ehrenamtliche Engagement sei, durch das die "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" möglich geworden seien.

Die beiden Kulturmacherinnen sind jedenfalls vom Programm überzeugt "Neben naturgemäß vielen Diskussionen und Vortragsveranstaltungen locken auch Musik, Film, Theater, Kabarett", werben sie. Frank Mentrup eröffnet die Karlsruher Wochen gegen Rassismus am Samstag, 9. März, um 19 Uhr im Bürgersaal des Rathauses. "Ich freue mich, als eine meiner ersten Amtshandlungen mit dieser Eröffnung ein klares Zeichen gegen jede Art von Diskriminierung zu setzen", sagte er.

Vor dem offiziellen Startschuss können Passanten auf dem Rathausbalkon schon am 8. März die Theateraufführung der Augsburger Gruppe bluespots Productions "Ich bin unsichtbar" ansehen. Sie findet zwischen 14 und 18 Uhr zu jeder vollen Stunde statt und kostet keinen Eintritt. Abends zeigt das Menschenrechtszentrum auf dem Alten Schlachthof außerdem den Film "4 Wochen Asyl" bei freiem Eintritt und bietet anschließend ein Gespräch mit Flüchtlingen.

Die "Karlsruher Wochen gegen Rassismus" kosten 35.000 Euro, die aus städtischem Budget bezahlt werden.

Das gesamte Programm gibt es in einer Broschüre und im Internet unter www.karlsruhe.de oder www.wochen-gegen-rassismus-karlsruhe.de.
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  •   mueck
    (11691 Beiträge)

    08.03.2013 11:54 Uhr
    !
    Pfälzer in die Pfalz!
    Saarländer in die Saar! zwinkern

    ... und die Schwobe in die künftigen S21-Tunnel! zwinkern
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  • unbekannt
    (1170 Beiträge)

    08.03.2013 10:35 Uhr
    Was vergessen wurde!
    Was ist eigentlich mit den Ausländern die gegen Deutsche Mobil machen ? Das fällt IMMER unter den Teppich. Wird klein geredet oder sonst was. Auch diese Leute brauchen Toleranz. Das ist das was der GutMichel nicht hören will. Aber es existiert und es nervt!
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  •   mcclaney
    (1476 Beiträge)

    08.03.2013 12:46 Uhr
    ...
    Was ist eigentlich ihr Problem? Eine Woche gegen Rassismus richtet sich gegen die Diskriminierung jeglicher Menschen und Völker, damit eingeschlossen auch Westeuropäer oder anderen Menschen, die Sie ihrem Kulturkreis zuordnen.

    Das haben Sie in ihrer tumben Weltanschauung wahrscheinlich verdrängt. Und es ist genau DAS, was nervt.
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  • unbekannt
    (11392 Beiträge)

    08.03.2013 23:19 Uhr
    Rassismus
    Einige Moslems in Afghanistan neigen zu Rassismus. Hierbei wird das Ideal vertreten, daß ihre (arische - damit ist der iranische Phänotypus gemeint!) Rasse zu den höheren gehöre und die anderen Rassen, insbesondere die Europäer und Schwarzen, minderwertig seien. In Afghanistan werden von Talibangruppen sogar rassistische Morde begangen, da die dortigen Bewohner teilweise durchaus europide Merkmale aufweisen (rote Haare, blaue Augen!). Sie behaupten, dies seien/können keine guten Moslems sein, da der Prophet dunkle Haare hatte (aber dennoch arabischen Typus war und nicht persischen, verstehen die Lackaffen wohl nicht).

    Ich glaube aber weniger, daß das mit dem Koran zu tun hat - schließlich steht im Koran ja nichts davon, daß ihre Rasse höherwertig sei. Dies sollte denen mal klar werden, sonst sind sie ja nicht besser als jene Religion, bei denen es wirklich so drin steht...
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  •   TeddyAfro
    (1405 Beiträge)

    08.03.2013 12:37 Uhr
    @peters
    Wieso unter dem Teppich gekehrt? Wer sagt denn, dass es sich bei den "Karlsruher Rassismus Wochen" nur um Migranten handelt?
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    08.03.2013 12:41 Uhr
    Steht doch im Artikel
    Programmschwerpunkte bilden unter anderem die Themen unterschiedliche Nationalität und Herkuft, Islam und Muslime in Deutschland, Flüchtlinge, Rechtsextremismus, die europäische Roma-Politik, Diskriminierung oder auch Rassismus in Kunst und Kultur
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  •   TeddyAfro
    (1405 Beiträge)

    08.03.2013 12:55 Uhr
    Ja also
    "unterschiedliche Nationalität und Herkuft","Rassiusmus in Kunst und Kultur" Wieso soll das da nicht inbegriffen sein?
    Es geht auch hier zb. um Vorurteile innerhalb verschiedener "Kulturen(Pfalz, Baden, Schwaben)", nicht umsonst wurde erwähnt, dass 80% der Karlsruher nicht hier geboren sind.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    08.03.2013 14:57 Uhr
    Also die
    Vorurteile von Deutschen untereinander sind doch überwiegend eher mit Humor zu nehmen. Mit Ausnahme des leider immer noch präsenten 'Ost-West Konfliktes', aber da will ich jetzt mal keinen Nebenkriegsschauplatz aufmachen. grinsen
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  • unbekannt
    (821 Beiträge)

    08.03.2013 17:49 Uhr
    Ost/Westkonflikt
    Meinst du -Schwaben/Badener? grinsen
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  • unbekannt
    (821 Beiträge)

    08.03.2013 17:51 Uhr
    Ich seh grad..
    ...das Thema ist schon durch.
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