Karlsruhe Karlsruher Polizeipräsidium ist kleiner geworden: Was bedeutet das für die Fächerstadt?

Seit Jahresbeginn hat Pforzheim nun wieder ein eigenes Polizeipräsidium, das Einzugsgebiet des Polizeipräsidiums Karlsruhe (PP KA) hat sich daher deutlich verkleinert. Welche Auswirkungen hat das auf die Fächerstadt? Wird das Leben in Karlsruhe nun sicherer, weil sich die Einsatzkräfte besser auf die Stadt fokussieren können?

Seit dem 1. Januar hat Pforzheim wieder ein Polizeipräsidium (PP), das unter anderem von Innenminister Thomas Strobl nun auch feierlich eingeweiht wurde. Mit der neuen Polizeistruktur hat sich aber für das lokale Polizeipräsidium einiges geändert, vor allem der räumliche Zuschnitt des Zuständigkeitsbereichs.

Die Fläche hat sich mehr als halbiert durch den Wegfall des Enzkreises, des Landkreis Calw und der Stadt Pforzheim (von 2.728 Quadratkilometer auf 1.258), auch die Zahl der Einwohner ist von etwa 1,2 Millionen auf etwa 760.000 gesunken. Das macht sich daher auch an der Zahl der Beamten bemerkbar: Etwa ein Drittel weniger Stellen hat das neue PP Karlsruhe, von 2.750 auf 1.845 hat sich diese Zahl reduziert. 

Bild: ka-news.de

"Es hat sich zwar einiges intern geändert, doch der Bürger merkt von dieser Reform nichts", sagt Caren Denner, Polizeipräsidentin des Karlsruher Polizeipräsidiums, bei einem Pressegespräch am Freitag.

Doch die Polizei ist nun näher an den Menschen dran, das ist das Ziel der Polizeistruktur 2020, "und noch mehr Streifenbeamte auf die Straße zu bringen und das wird auch gelingen", so Denner im anschließenden Video-Interview mit ka-news.de. 

Das ganze Interview mit der Polizeipräsidentin über die Auswirkungen der Reform und ob Karlsruhe jetzt sicherer wird hier im Video: 

 

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