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Karlsruhe Karlsruher Linke fordern Beseitigung des Ehrenmals an Hildapromenade

Die Karlsruher Linke fordert die Beseitigung des Ehrenmals für die 35. Infanterie-Division an der Hildapromenade. Diese in Karlsruhe aufgestellte Einheit der Deutschen Wehrmacht war unter anderem an Verschleppung und Tod von mindestens 9.000 Zivilisten in Weißrussland beteiligt. Für die Linke hat dieses Ehrenmal für Kriegsverbrecher nichts in Karlsruhe zu suchen.

Die Linke im Karlsruher Gemeinderat sei von einer Forschergruppe auf ein Kriegsverbrechen der 1936 in Karlsruhe aufgestellten 35. Infanterie-Division aufmerksam gemacht worden. In der Hildapromenade ehre noch heute ein Gefallenendenkmal diese Wehrmachtseinheit.

Die Linke: Das Denkmal soll weg

"Die 35. Infanterie-Division war jahrelang im mittlerweile unbestritten verbrecherischen Vernichtungskrieg der Deutschen Wehrmacht gegen die Bevölkerung der damaligen Sowjet-Union aktiv. Eine sogenannte 'Erfassungsaktion' von zirka 46.000 arbeitsunfähigen, entkräfteten Zivilisten, das heißt ihre Deportation in den Lagerkomplex Osaritschi (Weißrussland) in einem Sumpfgebiet im März 1944, hatte den Tod von 9.000 dieser Zivilisten innerhalb weniger Tage zur Folge", heißt es in einer Pressemitteilung.

Dies lasse nur einen Schluss zu: "Die rasche Beseitigung des Ehrenmals an der Hildapromenade - in einer offiziellen, öffentlichen und aufklärenden Aktion durch die Stadt Karlsruhe", erklären Stadträtin Sabine Zürn und Niko Fostiropoulos zu ihrer Anfrage an die Stadtverwaltung.

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Kommentare (243)
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  •   rheiniheini
    (1453 Beiträge)

    01.04.2014 08:42 Uhr
    ich glaube
    mit diesem Fred geht's zu Ende. Nix Neues mehr. Was bleibt, ist wie immer die Erkenntnis, dass JR im Alleinbesitz der Wahrheit ist, damit aber ziemlich allein da steht (Yoko vielleicht noch) und das Denkmal bleibt!
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    01.04.2014 09:33 Uhr
    ich sage hier
    hier meine Meinung und konfrontiere damit, wie das, was geschrieben wird, auf MICH wirkt. Es gibt aber nichts, was mich vom Gegenteil überzeugt hätte. Im Gegenteil, die Reaktionen - wie diese hier - bestätigen meinen Eindruck.
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  •   tok
    (7205 Beiträge)

    01.04.2014 10:48 Uhr
    es fehlt noch
    der Nachweis, dass bei einer Sollstärke von rund 17.000 Mann einer Infanteriedivision - was bedeutet, dass im Laufe der Zeit 20.000 bis 30.000 Mann in dieser Division gedient haben dürften - alle oder nahezu alle Kriegsverbrecher waren.

    Wenn Sie diesen Nachweis nicht führen und dennoch die Beseitigung des Denkmals an "die Toten der Division" (und damit auch an die Toten des Einsatzes an der Westfront vor der Verlagerung an die Ostfront wo die Kriegsverbrechen geschahen) und nicht an "die Division" (das ist für jeden halbwegs denkbegabten Menschen ein entscheidender Unterschied) fordern, bzw. damit begründen, dann schaffen Sie damit rechten Agitatoren im Weiteren die Rechtfertigung für für ihre ausländer-, muslim-, judenfeindliche oder homophobe Hetze.

    Es wäre schlichtweg dumm intellektuelle Standards und Redlichkeit punktuell aufzugeben wo es einem passt.
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  •   sky789
    (1405 Beiträge)

    01.04.2014 11:01 Uhr
    bitte nicht.
    Es ist doch eh zwecklos. Einen moralisch so gefestigten Kämpfer wie Herr Rupp mit Argumenten schlimmer noch Fakten zu behelligen. Er liest immer nur alles so wie es in seine Schubladen passt. Jeder der in der rechten Schublade ist, kommt da nicht mehr raus. Da werden auch wie in dieser Diskussion alle Soldaten die jemals in dieser Division waren als Kriegsverbrecher tituliert. Im umgekehrten Fall wenn bei einem Raubüberfall dre Täter beteiligt waren (nachweislich) muss jeder einzelne Täter gesondert betrachtet und bewertet werden - wie im Rechtstaat üblich. Das gilt eben nur wenn es gerade passt.
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    01.04.2014 01:21 Uhr
    Ich fordere
    die Beseitigung der Linken.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    01.04.2014 07:50 Uhr
    Beseitigung?
    wie stellen Sie sich das vor?
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    31.03.2014 21:55 Uhr
    Es kristallisiert sich immer deutlicher raus:
    das Problem ist nicht das Denkmal, sondern solche netten Mitbürger wie Herr Fostiropoulos und Herr Rupp.

    Die meisten dürften überhaupt nichts von diesem Denkmal gewußt haben, anderen war es vermutlich komplett egal und einige, wie mich, hat es zum Nachdenken angeregt. Also gar nichts anrüchiges an diesem hässlichen Klotz.

    Hätte der Herr F. sich nicht mit so einer Lappalie ins Gespräch bringen wollen, hätten andere keine dicken Moralbacken machen können und es gäbe auch kein Problem.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    01.04.2014 07:50 Uhr
    oh
    das ist wie mit den Straßennamen ehemaliger Nazigrößen, Kasernen, die noch die Namen von diesen haben - und eben Denkmälel für Kriegsverbrecher. Vieles bleibt erhalten, kaum einer merkts - bis jemand mal anfängt zu forschen.
    Und ich sagte irgendwo in diesem Thread, dass ich finde, das Ding muss weg - oder eben mit den Fakten, den Kriegsverbrechen, ergänzt werden. Beides ist möglich, beides sinnvoll. DAs abgebaute Denkmal könnte in ein Museum, mit Erklärbartafel dazu, dass die Verbrechen der Division thematisiert.
    Interessant ist allenfalls, wie die braune Soße hier das alles weiterihin gerne relativieren würde
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    01.04.2014 08:29 Uhr
    meinen sie mich
    mich mit brauner Soße? Dann lesen sie meine Kommentare dazu nochmal durch und sagen mir bitte, wo ich etwas relativiert haben sollte.

    Stehen sie doch zu ihrer Meinung und reden sie nicht um den heißen Brei.
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  • unbekannt
    (6808 Beiträge)

    01.04.2014 09:34 Uhr
    ich glaub
    ich bin einer der wenigen Schreiber hier, der nicht schreibt:
    "ich bin kein XYZ, aber..."
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