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Karlsruhe Karlsruher CDU kämpft gegen illegalen Welpen-Handel

Illegaler Welpenhandel - ein Thema, das laut dem CDU-Kreisverband Karlsruhe-Stadt auch hier vor Ort in letzter Zeit für Aufregung und Empörung sorgte. Im März hatte sich Ingo Wellenreuther eingeschaltet und zusammen mit dem Arbeitskreis Tierschutz der CDU Karlsruhe eine Anfrage an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gestartet, die nun laut einer Pressemeldung Früchte trage.

Das BMEL hat die Erlaubnispflicht vor wenigen Wochen erweitert: Nicht nur der gewerbsmäßige Handel, sondern auch das Verbringen sowie die Einfuhr nach Deutschland zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt sowie die entgeltliche Vermittlung der Abgabe solcher Tiere seien laut dem CDU-Kreisverband nun erlaubnispflichtig.

Diese Regelung setze nicht voraus, dass gewerbsmäßiger Handel vorliegt, sondern es genüge Handeln gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung. Hierdurch können die Vollzugsbehörden künftig in mehr Fällen als bisher eine Erlaubnis verlangen, Auflagen anordnen oder die Tätigkeit untersagen, so die CDU weiter.

Wie können illegale Praktiken erkannt werden?

Der Aufklärung der Öffentlichkeit - insbesondere der Hundekäufer - komme beim Thema illegaler Welpenhandel ebenfalls eine besondere Rolle zu: Das BMEL habe auf seiner Internetseite (www.bmel.de) einen entsprechenden Informationstext eingestellt, in welchem Indizien aufgezeigt werden, wie illegale Praktiken zu erkennen seien. Die Vorsitzende des Arbeitskreises Tierschutz der CDU-Karlsruhe, Ursula Jäger, freut sich über ihre erfolgreiche Initiative und die Unterstützung durch den Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther.

"Beim illegalen Welpenhandel werden die Vorschriften des Tierschutzgesetzes und des Tierseuchenrechts gezielt umgangen oder unterlaufen", so heißt es im Medienbericht weiter. Die Folgen sind schwer kranke und verhaltensgestörte Tiere sowie sehr hohe personelle und finanzielle Belastungen für die Tierheime, wo diese Tiere dann letztlich landen. Für den gewerblichen Handel mit Wirbeltieren bedürfe es der behördlichen Erlaubnis. Diese wird nur erteilt, wenn die verantwortliche Person über die entsprechenden fachlichen Voraussetzungen verfügt und geeignete Räume und Einrichtungen vorhanden sind.

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