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Karlsruhe Karlsruhe plant Klarheit beim Gehweg-Parken - Umsetzung nicht vor Herbst

Gehweg-Parken ist vielen Karlsruhern ein Dorn im Auge. Fußgänger - vor allem mit Kinderwagen oder Rollator - müssen sich umständlich an den Autos vorbei schlängeln, während viele Autofahrer aufgrund von Parkplatznot keine andere Möglichkeit sehen, als ihren Pkw dort abzustellen. Im Januar entschied der gemeinderätliche Planungsausschuss, das Gehweg-Parken auf eine neue Grundlage zu stellen. Die Umsetzung lässt aber wohl noch bis Herbst auf sich warten.

Gehweg-Parken war in Karlsruhe zwar noch nie ausdrücklich erlaubt, wurde und wird in einigen Stadtteilen aber geduldet. Wo Parkraum so knapp ist wie beispielsweise in der Südstadt, gibt es kaum andere Lösungen.

Stadt plant klare Regeln für Gehweg-Parken

Im vergangenen Jahr kochte das Thema durch zunehmende Bürgerbeschwerden auf, so dass es schließlich auf der Agenda des gemeinderätlichen Planungsausschusses landete. Dieser vermeldete erst am 17. Januar 2014: Das Thema soll neu aufgezogen werden - klare Regeln müssen her. Das Gehweg-Parken soll nicht länger toleriert werden. Dabei führte der Ausschuss auch den Verkehrsentwicklungsplan (VEP) ins Feld, aus dem sich Handlungsbedarf für die Bausteine "Fußgänger" und "Parken" ergäben. Konkret geht es um Sicherheit für Fußgänger, geordnetes Parken sowie damit verbundene kritische Situationen für Feuerwehr und Rettungsdienste.

Wie eine Sprecherin der Stadt Karlsruhe erläutert, wird die Umsetzung dieser Absicht aber noch mindestens bis Herbst dauern. Der Planungsausschuss habe bisher lediglich eine Absichtserklärung abgegeben - nun muss das Konzept ausgeklügelt werden. In allen Quartieren sollen Bürgervereine und die Öffentlichkeit eingebunden werden, bevor eine Maßnahme umgesetzt wird. Klar ist aber bereits: "Die Stadt rückt von der bisherigen Praxis ab, das Parken unter Mitbenutzung des Gehwegs zu tolerieren, sofern für Fußgänger eine Breite von 1,20 Metern verbleibt." Auch wenn die Fahrbahn breit genug ist, soll dem Gehweg-Parken der Garaus gemacht werden.

Das wird auch die Initiative "Geh weg vom Gehweg" freuen. Der Karlsruher Blog widmet sich dem "Ärgernis" hauptsächlich in Grötzingen, Durlach und den Bergdörfern. Auf der Internetseite wird die Korrespondenz mit der Stadtverwaltung protokolliert, außerdem sind Parksünder mit (anonymen) Fotos dokumentiert. Richtig ernst machen wollen die Gründer seit einiger Zeit mit der Seite "Parke nicht auf unseren Wegen". Dort kann jeder Fotos von Gehweg-Parkern hochladen. Mit der Methode "name it shame it" soll so für Recht gesorgt werden.

Mehr zum Thema Gehweg-Parken:

Gehweg-Parker in Karlsruhe: Wird bald stärker kontrolliert?

Parken auf dem Gehweg: Rücksichtslos und ärgerlich

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Kommentare (113)
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    04.03.2014 22:02 Uhr
    Einen Strich...
    ...gibts auch noch woanders. Aber die sind nicht alle weiß, manche auch gelb. Ist aber normal, da es es gibt.
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    04.03.2014 22:03 Uhr
    War...
    ...eine Antwort auf einen Kommentar auf Seite 4, der aber nicht ging. Keine Ahnung warum, so lange bin ich hier noch nicht angemeldet...
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  •   Ohrtunnel
    (1006 Beiträge)

    04.03.2014 23:07 Uhr
    Weisch
    Musch mol uffd fautebruchstroß do gibts so geile schnite unn mit 20 euro kommsch do au an de zuch.. weisch, des kann ich mer sogar mit harz vier leischde aba die meischde fraue wolle mich net traurig
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  • unbekannt
    (29986 Beiträge)

    05.03.2014 00:49 Uhr
    Vielleicht
    müsstest du dich mal waschen und rasieren. Dann findest auch eine Arbeit. zwinkern
    Und mach den Ohrtunnel raus, Leute mit so Dingern werden nicht ernstgenommen. Zu Recht. zwinkern
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  •   Ohrtunnel
    (1006 Beiträge)

    05.03.2014 01:24 Uhr
    laba net
    geh mol in de lidl oda in de norma in grühnwinkel do beim asilanteheim, do habe di au ohrtunnel un en job!
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    04.03.2014 19:11 Uhr
    Ein Vorschlag
    Fakt ist: Es gibt zu viele Autos auf zu wenig Parkplätze. Dem könnte man entgegenwirken, indem man Frauen keinen Führerschein mehr ausstellt und ihnen das Autofahren verbietet. Auf einen Schlag würde die Hälfte der Autos aus dem Verkehr gezogen.

    Weitere Vorteile ergäben sich durch diese Regelung:
    - Weniger Abgase
    - Weniger Lärm
    - Weniger Unfälle
    - Es würde ordentlicher geparkt werden
    - Wir wären bei den Moslems sehr angesehen
    - Wir bekämen das Öl von den Arabern vllt bißchen günstiger um das auf der Krim auszugleichen
    - Der Spritpreis würde eh fallen, da sich die Nachfrage halbiert
    - Weniger Staus
    - etc.

    Ist natürlich nur ein VORSCHLAG, nicht daß ich das so 1:1 einführen wollte. Aber eines ist sicher: Es sollte gesellschaftlicher Konsens werden, daß Frauen nur in Ausnahmefällen Autofahren dürfen.
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  •   Gast68
    (854 Beiträge)

    05.03.2014 09:22 Uhr
    Bei Ihrem Vorschlag fehlt nur noch:
    Frau an den Herd, Herd in den Keller, Keller unter Wasser ....
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  • unbekannt
    (1 Beiträge)

    04.03.2014 19:06 Uhr
    Radwege gleich mit betrachten
    Wenn man sich die neuen Radwege auf der Karlstraße anschaut, hätte man die auch gleich bleiben lassen können. Die sind auch of komplett zugeparkt.
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  •   runsiter
    (11986 Beiträge)

    04.03.2014 19:01 Uhr
    Der bessere Ansatz:
    Wenn alle jeden Meter mit dem Auto fahren würden, dann bräuchte man keine Gehwege mehr. Gehwege abschaffen!
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  •   Kalksandsteinmauer
    (1483 Beiträge)

    04.03.2014 19:06 Uhr
    Diese Modell...
    ...hat sich in Amerika bewährt grinsen
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