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Karlsruhe Kamera-Autos machen Aufnahmen von Karlsruhe: Neue Panoramabilder sollen Arbeit der Ämter erleichtern

Seit dieser Woche sind im Karlsruher Stadtgebiet Autos, ausgestattet mit Laserscanner und Kameras, unterwegs. Bis voraussichtlich Ende März machen die Fahrzeuge Panoramaaufnahmen der Fächerstadt. Nutzen daraus ziehen unter anderem das Tiefbauamt und das Amt für Abfallwirtschaft (AfA).

In den kommenden Wochen, bis Ende März, werden Panoramabilder der Fächerstadt gemacht. Die 360-Grad Aufnahmen sollen dabei helfen, Arbeitsprozesse der Stadtverwaltung zu verbessern. Das teilt die Stadt Karlsruhe in einer Pressemitteilung mit. 

Dem Tiefbauamt sollen die Bilder zur Erfassung und Überprüfung des Radwegnetzes, sowie der Planung von Ampeln oder Straßenmarkierungen dienen. Das AfA kann laut Stadt aus den Aufnahmen Erkenntnisse für die Mülltourenplanung ableiten.

Afa-Umwandlung
Das Amt für Abfallwirtschaft (AfA) kann laut Stadt seine Mülltourenplanung verbessern. | Bild: (mw)

Außerdem wird das Gartenbauamt auf die Daten zurückgreifen, um das Grün der Stadt im Blick zu haben. Die Branddirektion soll sie zur Bestimmung von Gebäudehöhen nutzen. Außerdem teilt die Stadt mit, dass der Denkmalschutz und weitere Ortsverwaltungen ebenfalls schon Interesse an der Auswertung der Aufnahmen angemeldet haben.   

Daten sind nicht für Öffentlichkeit bestimmt

Aus datenschutzrechtlichen Gründen sollen Autokennzeichen und Gesichter unkenntlich gemacht werden. Die Nutzung der Bilddaten diene ausschließlich internen Zwecken. Zu einer Veröffentlichung der Panorama-Informationen wird es demnach laut Stadt nicht kommen.   

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Kommentare (25)
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  •   Eine_Armlaenge_Abstand
    (1122 Beiträge)

    29.01.2019 09:28 Uhr
    Da könnte ja ein Herr .. R.?
    dabei gefilmt werden, wie er gerade ins Bord.. geht.

    Und dann natürlich Angstzustände bekommt.

    Das waren Zitate.

    Zum Glück sitzt der nicht im Gemeinderat.
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  •   Toleranz
    (215 Beiträge)

    29.01.2019 08:26 Uhr
    1984 in Version 2.0
    Es gibt Themen, Dinge und Daten, die gehen weder Konzerne noch Ämter irgendetwas an.
    Sollen Sie Leute einstellen, die können auch >gucken< und <denken> (analysieren), aber nicht abspeichern.
    Und jeder neue Mitarbeiter der Stadt ist gleichzeitig eine KI !
    Abgelehnt.
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  •   Hartz4Bomber
    (619 Beiträge)

    28.01.2019 15:42 Uhr
    Schildbürgerstreich in Knielingen....
    Heute früh wurde die Verkehrsführung so geändert, dass der Schleichverkehr nun an der Grundschule vorbeigeführt wird. Das muss ein Witz sein. Macht davon mal eine Panoramaaufnahme, ihr Experten.
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  •   malerdoerfler
    (5224 Beiträge)

    27.01.2019 11:45 Uhr
    Wenn es hilft
    Die Zahl der Ampeln zu senken, grüne Phase oder wie in Polen mit Zeitanzeige wann die Phase zu Ende geht. Das würde manchen Blitzer überflüssig machen. Und wenn die Daten zum Nutzen der Bevölkerung verwendet werden und nicht um eine neue Abgabe und Geldquelle zu finden.
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  •   Gaensebluemchen
    (498 Beiträge)

    27.01.2019 11:17 Uhr
    An die Panik-Apostel ...
    ... ein paar grundlegende Verhaltensregeln:
    - kein Handy nutzen
    - kein Internet nutzen
    - kein Konto haben
    - nie mit Karte bezahlen
    - kein Auto mit Navi fahren
    - nie etwas bestellen
    - nicht im öffentlichen Raum bewegen
    - nie verreisen
    - nichts arbeiten
    - ...
    Überall wird erfasst und analysiert, idealerweise mauert man sich und sein unwichtiges Leben, das keinen interessiert, im Keller ein und geht der Menschheit nicht länger auf den Senkel.
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  •   art5gg
    (537 Beiträge)

    27.01.2019 08:38 Uhr
    Jetzt ist das Chaos halt mal da!
    Das Chaos war abzusehen - und es sind die selben, die damals ihr leeres Stroh von wegen Fahrrad und ÖPNV gedroschen haben die auch heute nichts Konstruktives dazu sagen können.
    Der ÖPNV ist auch nicht leistungsfähiger geworden und ist bei jeder passender und unpassender Gelegenheit auf "Schienenersatzverkehr" über ein verstopftes Nadelöhr angewiesen.
    Selbst wer ausweichen könnte: Nicht jeder ist so glücksspielaffin, dass er es als bereichernd empfindet, jeden Tag zu wetten, ob die Bahn kommt, wieviel Verspätung sie hat und ob sie tatsächlich zum Zielbahnhof fährt.
    Wer seinen Arbeitstag hinter sich hat, möchte möglichst schnell heim zur Familie.
    Und da ist in der Regel das Stehen im Stau stressfreier als das Abenteuer ÖPNV.
    Die Staus quer durch die Stadt sind seit Jahrzehnten Realität und wurden bewusst in Kauf genommen durch Verweigerungshaltung von realitätsverweigernden ÖPNV-Aposteln und blinden Märchenerzählern gegenüber Nordtangente und zweiter Rheinbrücke.
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  •   schoenix
    (113 Beiträge)

    29.01.2019 10:16 Uhr
    Thema
    Und was genau hat das jetzt mit Kamerafahrten zu tun?
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  •   glaubnetalles
    (399 Beiträge)

    27.01.2019 09:50 Uhr
    Lieber im Stau
    im warmen und trockenen Auto, als an der kalten zugigen nassen Haltestelle und die Bahn kommt nicht!
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  •   art5gg
    (537 Beiträge)

    27.01.2019 08:43 Uhr
    ## Gehört zu Verkehrschaos Knielingen ##
    Der Beitrag ist leider beim falschen Artikel gelandet, eine Kopie findet sich am Platz, wo er hin sollte!
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  •   DerSpinner
    (1986 Beiträge)

    26.01.2019 22:53 Uhr
    Da werden ganz andere Dinge "überprüft",
    die bestimmt nicht zu unserem Vorteil benutzt werden. Was sagt eigentlich die Datenschutzgrundverordnung dazu? Hier werden erst einmal viele Personen in den unmöglichsten Situationen gefilmt, um das dann wieder manuell unkenntlich zu machen.
    Strahlkotzen könnte ich. Bleibt die Googlepest weg, kommt die Stadt. Man glaube mir. Diese Daten werden über kurz oder lang der Masse zugänglich sein.
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