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Speyer Kabs bekämpft blutsaugende Plagegeister: Stechmückenjäger erstmals wieder mit Hubschrauber im Einsatz

Im Kampf gegen Stechmücken sind die Schnakenjäger am Rhein erstmals wieder mit einem Hubschrauber ausgerückt. Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) sei am Dienstag unter anderem im Raum Groß-Gerau (Hessen) unterwegs gewesen, sagte der wissenschaftliche Direktor Norbert Becker. An diesem Mittwoch sei ein Helikopter-Einsatz in Nordbaden geplant.

Zuletzt hatte die Kabs auf Hubschrauber verzichten müssen, da beide Maschinen defekt waren. Seit einigen Tagen sind die Geräte aber wieder flugtauglich. "Wir sind im Einsatz, weil die Pegel etwas gestiegen sind", sagte Becker. Das könne zu mehr Stechmücken führen.

Vom Hubschrauber aus verteilen die Schnakenjäger den biologischen Wirkstoff Bti. Er zerstört den Darm der Larven und tötet sie. Viele Brutstätten können nur aus der Luft bekämpft werden. Das Einsatzgebiet der Kabs reicht vom Kaiserstuhl in Baden-Württemberg bis nach Hessen und zum rheinland-pfälzischen Bingen.

 

Im Video: Kontrollgang durch die Rheinauen und warum die Arbeit der Kabs so wichtig ist: 

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Kommentare (10)
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  •   Holzbierebub
    (295 Beiträge)

    19.06.2019 11:30 Uhr
    Mein Muggebatscher
    kommt kaum zum Einsatz. Wann kommt die Schnaken-Plage denn endlich?
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  •   Waterman
    (6370 Beiträge)

    19.06.2019 12:14 Uhr
    Muggebatscher isch fer Mugge
    daugd net fer Schnooge..
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  •   Mondgesicht
    (2152 Beiträge)

    19.06.2019 12:11 Uhr
    Gehen Sie
    doch abends ein bisschen in den Rheinauen spazieren. Da könnten Sie welche treffen...
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  •   andip
    (9872 Beiträge)

    18.06.2019 15:53 Uhr
    Was war denn nun mit der angedrohten Mückenplage?
    Gab es die tatsächlich, sind in der letzten Tagen Milliarden von Mücken unterwegs gewesen, die den Himmel verdunkelten, jedem das Blut bis auf den letzten Tropfen aussaugten und mit tödlichen Krankheiten infizierten?
    Oder wurden mal wieder im Vorfeld Horrorszenarien aufgetischt, dann wieder nicht eintraten?
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  •   lynx1984
    (3223 Beiträge)

    19.06.2019 10:51 Uhr
    Schnakenplage extrem lokal
    Es gab Schnakenplagen. Glücklicherweise nicht bei Karlsruhe. Dafür ist die Situation z.B. in Dettenheim und Russheim eine ganz große Katastrophe. Da ist der Aufenthalt im Freien zur Dämmerung nahezu unmöglich.
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  •   hajmo
    (4183 Beiträge)

    19.06.2019 10:56 Uhr
    Rappenwörth
    Wir waren gestern Nachmittag beim Rappenwörth. Dort wurde man fast aufgefressen von den Viechern. OK, da gibt es immer Schnaken, aber das war gestern schon extrem.
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  •   Der_dunkle_Turm
    (649 Beiträge)

    19.06.2019 16:30 Uhr
    Kenne ich.
    Ein mal mit der Hand in die Luft gegriffen, und schon drei oder vier geschnappt. War direkt am Altrheinarm und zugegeben etliche Jahre her. Aber wenn es irgendwo Schnaken gibt, dann dort.
    Gut, dass es mit der Rheinstadt nix geworden ist.
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  •   VielVorNixDahinter
    (243 Beiträge)

    19.06.2019 07:45 Uhr
    Schnaken-Horror fällt aus wegen is nich ...
    Wäre über die Helikopter-Ausfälle kein Bericht erschienen, hätte wahrscheinlich keiner was gemerkt und stattdessen wäre vom "drastischen Rückgang" der Schnaken (Alarm! Insektensterben!) berichtet worden. Aber so lief es halt wie beim Wetterdienst. Seit Lothar, als blöderweise den "Richtigen" die Fetzen um die Ohren geflogen sind, wird wegen jedem drohendem Windhauch und Regentropfen ganz Deutschland mit "Unwetter"warnungen närrisch gemacht.

    Treib eine Sau durchs Dorf und du bekommst Klicks. Nach diesem Erfolgsmodell arbeiten Online-Portale überregionaler Nachrichtenmagazine (die mit den Werbe-Einnahmen aus Deppen-Klicks womöglich die Ausfälle bei den Print-Ausgaben auffangen). Dann kommt (und warum sollten ka-news die Idee auch nicht kopieren) eine Paywall, die Seriosität suggeriert. Dahinter geht's aber auf demselben Quacksalber-Niveau weiter. Bis das auch wieder der letzte Eumel merkt und die Klickzahlen auch dort sinken. Und dann? Schaun mer mal. Denen fällt schon was ein.
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  •   ALFPFIN
    (6843 Beiträge)

    18.06.2019 19:13 Uhr
    Das ist ganz einfach,
    die Mücken, Schnaken und sonstige Angreifer dieser Sorte wussten ganz genau, dass demnächst die Hubschrauber kommen und sind wo anders hingeflogen. Die kennen Ihre Einsatzgebiete. 😃
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  •   silberahorn
    (9980 Beiträge)

    18.06.2019 16:11 Uhr
    Horrorszenarien
    oder nicht? Auf Kuba mussten sie zwangläufig per Hand damals gegen Zika vorgehen und ich war eher extrem genervt von den Matratzenflöhen und von den hellhörigen Zimmern in den landestypischen Hotels (also nicht die Luxusressorts) in denen man ständig die nervenden Schreie von gestochenen Gästen hören konnte. Allerdings sicherlich nichts im Verhältnis zu Guantanamo.
    Alles relativ, aber die Nachrichten über Heuschreckenplagen und Millionen von Schwammspinner-Raupen, die in Leipzig Laubbäume befallen, nehmen zu.
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