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Köln Justizbehörde aus Karlsruhe ermittelt: Tunesier stellte Bio-Waffen in Köln her

Ermittler finden eine Rizin-haltige Substanz in einer Wohnung in Köln. Gegen den Wohnungsinhaber wird Haftbefehl erlassen. Jetzt stellt sich heraus: Der Mann hatte bereits Bio-Waffen hergestellt.

Der Tunesier, in dessen Kölner Wohnung hochgiftiges Rizin gefunden wurden, hat nach Erkenntnissen der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe vorsätzlich biologische Waffen hergestellt.

Es bestehe deswegen dringender Tatverdacht, teilte die Justizbehörde am Donnerstag in Karlsruhe mit. Es gebe jedoch keine Anhaltspunkte für eine "konkretisierte Anschlagplanung" oder eine Mitgliedschaft des Beschuldigten in einer terroristischen Vereinigung.

Auf den in Köln lebenden Tunesier waren Sicherheitsbehörden wegen auffälliger Interneteinkäufe gestoßen. Unter anderem hatte der Mann bei einem Internet-Versandhändler 1000 Rizinus-Samen und eine elektrische Kaffeemühle gekauft. "Anfang Juni 2018 setzte der Beschuldigte sein Vorhaben um und stellte erfolgreich Rizin her", teilte die Bundesanwaltschaft mit. "Dieses konnte bei dem Beschuldigten sichergestellt werden."

Es sei zwar "nicht abschließend geklärt", ob der Tunesier Sief Allah H. einen islamistisch motivierten Anschlag begehen wollte, hieß es weiter. Aber: "Vor diesem Hintergrund besteht derzeit kein dringender Tatverdacht wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat." Auch Hinweise auf einen Ort oder einen Zeitpunkt für einen möglichen Anschlag gebe es nicht.

Haftbefehl erlassen

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hatte am Mittwochabend Haftbefehl gegen den 29-jährigen Tunesier erlassen. Es bestehe der dringende Verdacht des Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, sagte ein Sprecher des Generalbundesanwaltes.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" und "Express" soll der Tatverdächtige erst im November 2016 nach Deutschland eingereist und polizeilich nicht in Erscheinung getreten sein. Staatsschutz und Ermittlungsbehörden hätten einen Hinweis auf den Mann erhalten, der dann observiert wurde, bis es am Dienstagabend zu seiner Festnahme kam. Spezialkräfte stürmten die Wohnung des Mannes, seiner Frau und Kinder in einem Hochhaus.

Das angesehene Robert Koch-Institut (RKI) stuft das leicht erhältliche Rizin aus dem Samen des Wunderbaums als "potenziellen biologischen Kampfstoff" ein. Handel und Umgang mit der Reinsubstanz seien nach dem Chemiewaffen-Übereinkommen von 1997 beschränkt. Schon in geringer Konzentration kann Rizin tödlich sein. Sollte das Gift gespritzt werden, wirkt es nach RKI-Angaben binnen 36 bis 48 Stunden tödlich.

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Kommentare (113)
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  •   Malerdoerfler
    (4560 Beiträge)

    17.06.2018 22:37 Uhr
    Ich habe keine Ahnung wie man dieses Gift herstellt
    Dann haben wir also doch einige Fachkräfte........
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  •   diwd
    (960 Beiträge)

    16.06.2018 20:27 Uhr
    Zur ganzen Diskussion fällt mir wieder ein:
    Sie jaulen, kläffen und schlagen wild um sich.
    Sie wissen, dass ihre Zeit abläuft. Der LinksGrüne Einheitsblock ist im Panikmodus.
    Es macht richtig Spaß zu beobachten wie diese Versager die Nerven verlieren.
    Die AFD macht diesen Kaspern im Reichstag richtig Feuer unter’m Arsch und das Volk geht auf die Straße.
    Die Angst geht um im LinksGrünen Lager.


    Und nachher, wenn man vor den Scherben liegt, will's wieder keiner gewesen sein.
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  •   Pilsi57
    (265 Beiträge)

    16.06.2018 19:40 Uhr
    Uns fliegt das eh alles um die Ohren.
    Spätestens wenn die Wirtschaft einbricht. Handelsstreit USA, China, Europa.€ Krise wegen Italien. Dann wird es wirklich lustig. Wo soll dann das Geld herkommen wenn Steuereinnahmen wegbrechen und Sozialausgaben extrem steigen?
    Die ganzen Flüchtlingsversteher verschließen die Augen vor diesem Szenario. Und das wird immer wahrscheinlicher.
    Zwei Drittel der Deutschen sind für Seehofer Plan. 85% sogar fürs konsequentes Abschieben. Die Willkommenskultur ist tot, und das ist umso trauriger, da es auch die Flüchtlinge betrifft, die wirklich unsere Hilfe benötigen und sich anständig verhalten.
    Zur Kriminalität, zwei getötete Mädche, Gruppenvergewaltigung von einer 13 jährigen durch Jugendliche mit Migrationshintergrund. Ein Radfahrer wird von Migranter vor den Augen seiner Frau und seines Kindes brutal zusammen geschlagen. Jetzt nicht mit der Floskel kommen, hat es früher auch gegeben. Ein ganz klares Nein.
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  •   Joerg_Rupp
    (2390 Beiträge)

    17.06.2018 07:24 Uhr
    hat es
    und es passiert immer noch. Hier ein aktuelles Beispiel für einen "Messermord" durch einen Deutschen. Die "Gruppenvergewaltigung" hat nichts mit dem Migrationshintergrund zu tun - Täter und Opfer leben schon lange in Deutschland.

    Und nochmal: derzeit kommen keine 200.000 Geflüchtete hier an - Unterkünfte werden zurückgebaut. Menschlichkeit kann nicht an Geld gebunden werden - Menschenrechte sind nämlich nicht verhandelbar. Und ärere Länder als wir nehmen mehr Menschen auf - es wäre also mal gut, wenn all die Menschenhasser sich mit den Fakten beschäftigen würden.
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  •   Mammut
    (738 Beiträge)

    17.06.2018 22:09 Uhr
    Menschenhasser sind vor allem die jenigen, die Macht....
    ...über andere ausüben wollen.
    Das ist eine perfide Methode die besonders im linksgrünbunten Milieu zur Anwendung kommt:
    Dazu benutzen sie Rassimus, "political correctness" und als Extremform "Antirassismus".
    Damit wird mit selbstgezimmerten Konstrukten der Mitmensch ins virtuelle Unrecht gesetzt,um dann als Alleinguter ganz primitive, unterdrückende Macht ausüben zu können.
    Es wird irgend eine an sich positive Haltung mit selbst gezimmertem Hintergrund belegt und die Opfer fühlen sich plötzlich auch schuldig, weil sie gar nicht auf die Idee kommen, die wahren Motive der Unterdrücker zu hinterfragen.
    Da diese Methode aber mehr und mehr durchschaut wird, schlagen diese Menschenhasser immer wilder mit haltlose Unterstellungen, falschen Behauptungen, Relativierungen, Verallgemeinerungen, Diffamierungen und leeren Phrasen um sich.
    (..hat es immer schon gegeben, machen (Pass!-)Deutsche auch, manipulieren von Statistiken, platte Lügen...)
    Hier im Forum ganz hautnah zu erleben!
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  •   Pilsi57
    (265 Beiträge)

    17.06.2018 08:20 Uhr
    Es streitet niemand ab
    das es auch Deutsche Messerstecher gibt, und auch schon früher solche Taten gab.
    Aber nicht in solch einer Häufung. Ich hole eine Informationen nicht aus der BILD sondern Focus ode Spiegel online. Bei all den Taten lesen Sie, Täter hatte südländisches Aussehen, Täter mit dunkler Hautfarbe, mit Migrationshintergrund.
    Das sind leider die Mehrzahl.
    Ihr Engagement für Flüchtlingen in alle Ehren, nur Leute, die ihr Bedenken zu gewissen Dingen äussern als Menschenfeinde hinzustellen ist zu einfach. Ich selbst kenne viele Migranten die sich einwandfrei verhalten, über Türken, Tunesier usw die bei Gesprächen auch ein härteres Vorgehen gegen diese Leute.
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  •   Joerg_Rupp
    (2390 Beiträge)

    17.06.2018 08:33 Uhr
    sprich
    Sie nehmen nur das wahr, über das berichtet wird. Deutlicher kann man nicht machen, wie wenig man sich für Fakten interessiert. Denn es herrscht
    a) bei Tätern mit Migrationshintergrund, selbst wenn sie lange Jahre hier leben, oder sogar Deutsche sind, eine höhere Anzeigebereitschaft
    b) eine größeres Interesse an der Berichterstattung.
    Die Kriminalitätsstatistik gibt ein anderes Bild her. Und vor allem: man kann nicht einfach die Zahl der Verdächtigen nehmen, sondern muss sich Verurteilte und auch Dunkelfeld mit in Betracht ziehen.
    Alleine schon die Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung haben ein erhebliches Dunkelfeld - zeigt z. B. dieser Bericht der SZ aus 2016
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  •   Mondgesicht
    (1893 Beiträge)

    17.06.2018 09:21 Uhr
    Anzeigebereitschaft
    Ich halte dieses Gerede von höherer Anzeigebereitschaft für eine Verschwörungstheorie. Mir konnte noch kein Anhänger dieser Theorie erklären, warum ich als Opfer eines Raubüberfalls durch einen Nordafrikaner eine Anzeige erstatten sollte, aber beim Raubüberfall durch einen Einheimischen nicht. Schwachsinn.
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  •   Joerg_Rupp
    (2390 Beiträge)

    17.06.2018 09:32 Uhr
    die Statistik
    zeigt ja nur Verdächtige.
    Ich erinnere nur an den Fall des Studenten aus Tunesien, der verdächtigt wurde, eine Frau belästigt zu haben. Er wurde ja hier im Forum schon fast gelyncht, man war nur zu gerne bereit, zu glauben, dass er es war. Wer "Unschuldsvermutung" gesagt hat, wurde virtuell neben ihm aufgeknüpft. Aber er war es nicht.
    Das genau ist der Mechanismus.
    Und der passende Mechanismus dazu ist - dass die Leute, die ihn nur zu gerne gelyncht,abgeschoben oder sonstwas hätten, keinerlei Lehre aus dieser Sache gezogen haben - sondern beim nächsten Verdächtigen genauso weiter hetzen.
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  •   Ein_Wanderer
    (254 Beiträge)

    17.06.2018 11:27 Uhr
    Ach was
    Der tunesische Student wurde Opfer einer vorsätzlichen Falschbeschuldigung durch eine junge Frau. Das hat mit Ihrer oben geäusserten These von höherer Anzeigenbereitschaft gar nix zu tun.
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