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Karlsruhe/Pforzheim In Karlsruhe und Pforzheim: Polizisten verletzt, bespuckt und beleidigt

In den vergangenen Tagen mussten Polizeibeamte in Karlsruhe und Pforzheim einiges aushalten: Sie wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums Karlsruhe teilweise verletzt, bespuckt aber auch beleidigt.

So wurde am vergangenen Dienstag um kurz vor 20 Uhr eine Streife nach einer vorausgegangenen Körperverletzung in die Karlsruher Kreuzstraße gerufen. Dort wartete ein 43-Jähriger, der von einem stark betrunkenen 33-Jährigen in der gemeinsamen Wohnung geschlagen worden war. "Beim Erkennen der Polizeibeamten zeigte sich der Beschuldigte sofort aggressiv und wollte erneut auf seinen Mitbewohner losgehen", so die Polizei am Mittwoch.

Er konnte allerdings zurückgehalten werden, wehrte sich aber nach Polizeiangaben massiv gegen den Haltegriff. Nur mit Mühe und durch den Einsatz einer weiteren Streife konnten dem 33-Jährigen schließlich Handschellen angelegt werden. Er musste anschließend in Gewahrsam genommen werden.

In Kaiserstraße: Polizei bespuckt und geschlagen

Außerdem wurden Dienstagnacht gegen 23 Uhr im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen nach vorausgegangenen Körperverletzungen zwei Tatverdächtige in einem Schnellrestaurant in der Kaiserstraße in Karlsruhe festgestellt. Während einer der Verdächtigen die polizeiliche Kontrolle über sich ergehen ließ, versuchte der zweite zu flüchten.

Er konnte jedoch eingeholt und festgehalten werden. "Sofort wehrte sich der 32-Jährige gegen die Maßnahme", berichtet die Polizei. Weiter heißt es, dass er nach den Polizisten spuckte und schlug. Hierbei wurde ein Beamter durch einen Ellbogenstoß im Gesicht verletzt. Nach einer Blutentnahme wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Er war den Einsatzkräften beim Umzug bereits aufgefallen und hatte wegen seines aggressiven Verhaltens einen Platzverweis erhalten.

In Pfinzstraße: Tritt gegen Knie eines Polizisten

Wie die Polizei in ihrer Pressemitteilung weiter berichtet, wurde am frühen Mittwochmorgen eine Streifenwagenbesatzung bei einem Einsatz in der Karlsruher Pfinzstraße leicht verletzt. Gegen 2 Uhr versuchte ein 25-Jähriger gewaltsam in die Wohnung seiner ehemaligen Freundin zu kommen. Sie hatte die  Polizei verständigt.

Beim Eintreffen der Streife hatte sich der alkoholisierte Mann in einem Gebüsch in der Nähe des Hauses versteckt. "Auf Ansprache sprang er plötzlich aus dem Gebüsch und trat gegen das Knie eines Beamten", teilt die Polizei mit. Bei seiner anschließenden Festnahme leistete auch er erheblichen Widerstand und musste nach einer Blutentnahme in Gewahrsam genommen werden.

In Pforzheim: Polizei wird nach Umzug beleidigt

Auch in Pforzheim mussten Polizeibeamte einiges aushalten: "Im Nachgang zum Umzug in Dillweißenstein kam es an der Behelfsbushaltestelle in der Ganghoferstraße beim Einsteigen in den Bus zu Handgreiflichkeiten", heißt es. Von den Einsatzkräften vor Ort wurde laut Polizei beobachtet, wie zwei Männer gegen 17.30 Uhr auf zwei Fahrgäste einschlugen.

Einer der Männer, ein alkoholisierter 20-Jähriger, konnte durch einen Beamten festgehalten werden. Bei seiner Festnahme leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte die eingesetzten Beamten. Nach Durchführung der erforderlichen polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß entlassen.

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Kommentare (10)
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  •   kuba
    (975 Beiträge)

    15.02.2018 17:30 Uhr
    "linken staatsfeindlichen Propaganda"
    Wenn es keine Ausländer sind, dann sind es linke Staatsfeinde. Dabei ist das Potential der Rechten, die hier aufmarschieren an Gewalt und schlimmen Verfehlungen (siehe Poggenburg oder so) riesig. In den USA ist die Polizeigewalt insbesondere gegen Schwarze für diese oft tötlich. Wollen wir das? Ich empfehle allen, die das wollen, unseren linksversifften (Meuthen) Staat zu verlassen und in die USA auszuwandern.
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  •   ProKA
    (693 Beiträge)

    15.02.2018 19:03 Uhr
    In die USA auswandern?
    Warum sollte man in die USA auswandern, wenn man die Politischen Machtverhältnisse durch eine Demokratische Wahl ändern kann und somit wieder Recht und Ordnung in Deutschland herstellen kann? Nix auswandern sondern wählen!
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  •   Ein_Wanderer
    (252 Beiträge)

    15.02.2018 18:20 Uhr
    Echt schlimm
    wie man euch aufrichtigen Demokratieverteidigern mitspielt. Frag mal beim Leader, was du da machen kannst.
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  •   Ein_Wanderer
    (252 Beiträge)

    15.02.2018 12:45 Uhr
    Die zunehmende Respektlosigkeit
    gegenüber Polizei und Behörden ist auch ein Produkt der linken staatsfeindlichen Propaganda.
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  •   ProKA
    (693 Beiträge)

    14.02.2018 20:27 Uhr
    In den USA
    hat die Polizei die nötigen Mittel und Befugnisse sich Respekt zu verschaffen. Es wäre wünschenswert, das die Politik auch hier in Deutschland endlich handelt und den Beamten diese Mittel und Befugnisse gibt.
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  •   Winston_Smith
    (401 Beiträge)

    14.02.2018 23:05 Uhr
    Bei der Randale anlässlich meines feierlichen Gelöbnisses
    ...hieß es damals "Koppel frei".
    Das Thema war schnell erledigt. Die pseudobunten Antidemokraten sind gerannt wie die Hasen.
    Damals gab es noch keine Schmierfinken, die die angegriffenen Wehrpflichtigen zu Tätern geschrieben haben.
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  •   Joerg_Rupp
    (2255 Beiträge)

    15.02.2018 00:47 Uhr
    da bleibt nur
    an Tucholsky zu erinnern. Wie recht er offensichtlich hatte.
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  •   Winston_Smith
    (401 Beiträge)

    15.02.2018 22:16 Uhr
    Ich mag ja auch Goethe
    ZB sein Schauspiel "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand".

    Und was das Tucholsky Zitat anbetrifft: "Nichts ist schwerer und erfordert mehr Charakter, als sich in offenem Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!"

    Nichts anderes tun auch heute viele. zwinkern

    #Eigentor
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  •   Ein_Wanderer
    (252 Beiträge)

    15.02.2018 12:43 Uhr
    Finden Sie gut,
    wie sich die 'friedliebenden Bürger' hier gegen die 'böse aggressive Polizei' gewehrt haben?

    Sie haben da ja gewisse Erfahrungen.
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  •   betablocker
    (2905 Beiträge)

    15.02.2018 10:19 Uhr
    Selbst
    nie dabeigewesen, aber rumlabern.
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