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Karlsruhe Im April geht es los: Auswahl der Angebote für Marktplatz-Neugestaltung läuft, Infoveranstaltung im März

Die Tage der Bauzäune und des Baulärms sind gezählt, die Kombilösung hat den Marktplatz - zumindest oberflächlich - verlassen. Ab April steht daher nun die Neugestaltung des Platzes an. Die Wahl des ausführenden Unternehmens aus verschiedenen - darunter auch regionalen - Angeboten soll in den kommenden Wochen getroffen werden.

Eine erste Sichtung der bis zum vorgegebenen Termin eingetroffenen Angebote ist allerdings bereits geschehen. Das teilt die Stadt Karlsruhe in einer Meldung an die Presse mit. "Wir haben bei der EU-weiten Ausschreibung erfreulicherweise genügend Angebote erhalten und sind damit der Umsetzung der bis etwa Ende 2020 dauernden Arbeiten ein gutes Stück nähergekommen", sagt Martin Kissel, Leiter des für die Umgestaltung verantwortlichen Tiefbauamtes.

Neugestaltung Marktplatz
Bild: Mettler Landschaftsarchitektur/Stadt Karlsruhe

Besonders erfreulich dabei sei, dass auch regionale Unternehmen Interesse daran zeigen würden, am künftigen Aussehen der insgesamt 7.000 Quadratmeter großen Fläche mitzuwirken, so die Stadt weiter.

Auswahl eines Angebots steht noch aus

Derzeit werden die eingegangenen Angebote geprüft und gewertet. Dabei werde nach Angaben der Stadt besonders darauf geachtet, ob die Angebote auch den in der Ausschreibung genannten Anforderungen entsprechen, ob das richtige Material für die Pflasterung verwendet wird und ob die anbietenden Unternehmen auch die Eignung zum Ausführen der Arbeiten besitzen.

Visualisierung Marktplatz
Bild: Stadtplanungsamt

Anschließend durchläuft die getroffene Auswahl für ein Unternehmen zur Genehmigung den Bauausschuss und den Gemeinderat. "Erst nach dessen Votum wird mit dem Unternehmen der endgültige Bauablauf festgelegt", so die Stadtverwaltung. "Grundsätzlich bleibt es jedoch bei dem Verfahren, den Marktplatz in einzelnen Abschnitten von Norden nach Süden und von den Innenflächen nach außen umzugestalten."

Infoveranstaltung im März geplant 

Bevor die Bagger anrücken ist nach Aussage der Stadt für etwa Mitte März aber noch eine weitere Informationsveranstaltung geplant. Das Tiefbauamt, das Gartenbauamt, die Stadtwerke Karlsruhe, die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig), die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) sowie die Telekom werden dort über die geplanten Maßnahmen informieren, "damit die direkten Anlieger detailliert wissen, was auf sie zukommt", heißt es in der Meldung abschließend.

Visualisierung Marktplatz
Bild: Stadtplanungsamt

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  •   IchKA
    (720 Beiträge)

    03.02.2019 08:38 Uhr
    In Karlsruhe scheint die Sonne von Norden
    wie auf dem Schattenwurf des Bildes mit den Wasserspielen zu sehen. Die Mauern der Auf -und Abgänge zur kleinsten U-Bahn der Welt erscheinen viel zu wuchtig für den kleinen Marktplatz. Ganz unverständlich, dass man da nicht mit blickdurchlässigen filigranen Kunstschmidebegrenzungen gestaltet. Völlig daneben sind die grässlichen Lichtstelen für den historischen Marktplatz, die wie die Faust aufs Auge passen und eher an eine flächige Sportplatzbeleuchtung erinnern Zusammen mit den Stelen am Zirkel wird das zur Karlsruher Stelenallee und zu einer Via Triumphalis der Hässlichkeit eines nunmehr 10 Jahre alten Entwurfs unter der Ägide Obert. Kann so Atmosphäre entstehen?
    Die Pflasterung konkurriert mit der unmöglichen Farbe des Rathauses. Gestalterisch fragwürdig. Alles in allem wohl wenig Gewinn für die Stadt für das viele Geld.
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  •   wolkenschauer
    (1341 Beiträge)

    03.02.2019 12:18 Uhr
    Kein liebenswerter Fortschritt jenseites von Kommerz und Profit
    Der Grossteil des Gemeinderats betreibt Versiegelung, Verdichtung und andere SUV-Mentalitäten. Ein FDP-Baubürgermeister steht da nur ikonenhaft als Sinnbild für protzende Verschandelung, städtebauliche Versteinerung und grossinvestorgesteuerte vorauseilende Verwerterei zulasten von beruhigter vielfältiger Natur (liebe) und liebgewonnenen Lebenswelten (Tier, Mensch)...

    Das blicklose Hamsterrad dreht sicht weiter, immer dem Zucker nach ...
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