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Karlsruhe Hochwasserschutz: Regierungspräsidium beantragt "Deich" in Rappenwört

Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat beim Landratsamt Karlsruhe das Planfeststellungsverfahren zum Bau und Betrieb eines neuen Hochwasserrückhalteraums, einem so genannten Polder, im Bereich Bellenkopf/Rappenwört beantragt. Der so genannte Polder ist auf den Gemarkungen der Städte Karlsruhe und Rheinstetten sowie der Gemeinde Au am Rhein geplant.

Auf einer Fläche von 510 Hektar soll ein Rückhaltevolumen von 14 Millionen Kubikmeter geschaffen werden. Nach der Planungsphase wird das Projekt und die damit verfolgten Ziele den Bürgern sowie den Kommunen, Verbänden und Fachbehörden in mehreren Veranstaltungen vorgestellt. Vorgesehen sei, dass der Landesbetrieb Gewässer des Regierungspräsidiums als Vorhabenträger Informationsveranstaltungen in Karlsruhe und Rheinstetten anbietet, so das Regierungspräsidium in einer Pressemitteilung.

Pläne werden für Bürger offen gelegt

In den Informationsveranstaltungen des Regierungspräsidiums besteht für alle Bürger die Möglichkeit, sich zu informieren. Das Planfeststellungsverfahren mit seinen gesetzlich vorgesehenen Beteiligungs- und Erörterungsschritten wird vom Landratsamt Karlsruhe als der zuständigen unteren Wasserbehörde durchgeführt. Nach den Sommerferien sollen die Planunterlagen allen Kommunen, Verbänden und zu beteiligenden Fachbehörden zur förmlichen Anhörung übergeben werden.

Nach Auswertung der eingehenden Vorschläge und Anregungen sowie nach den Rückmeldungen aus den Bürgerinformationsveranstaltungen, ist die Planung gegebenenfalls anzupassen. Im Anschluss werden die Unterlagen durch das Landratsamt öffentlich ausgelegt und jeder Betroffene und Interessierte kann sich zum Vorhaben äußern. Die genauen Termine und Fristen hierfür werden vom Landratsamt rechtzeitig bekannt gegeben. Das Regierungspräsidium rechnet mit einer mindestens zweijährigen Verfahrensdauer, ehe eine Entscheidung über den Genehmigungsantrag fallen kann.

Wie das Regierungspräsidium mitteilt, wird der geplante Polder "Bellenkopf/Rappenwört" einer von vier großen Hochwasserrückhalteräumen im Rahmen des sogenannten Integrierten Rheinprogramms im Bereich des Regierungsbezirks Karlsruhe sein. Die Planung für den künftigen Polder ist abgestimmt auf die im benachbarten Kastenwört geplante Trinkwassergewinnung der Stadtwerke Karlsruhe.

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Kommentare (5)
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  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    05.09.2011 13:44 Uhr
    Vermutlich
    kennt der Praktikant Deiche nur von der Nordsee oder anderen Meeren. Am Rhein und anderen Flüssen sind es für ihn nur sogenannte "Deiche".
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    27.07.2011 18:18 Uhr
    komisch
    Es scheint tatsächlich so, daß die meisten "Leute" diese "Deiche" garnicht kennen sonst wären hier viel mehr "Kommentare".

    Mein "Verdacht" ist ja, daß diese Leute lieber in dieser Zeit ein sogenanntes Bier trinken.

    Das mache ich jetzt auch, ein gekühltes Hansa.
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  •   hajmo
    (4253 Beiträge)

    27.07.2011 12:16 Uhr
    zweimal "s"
    Einmal "s" hätte bei deinem "dass" auch gereicht. grinsen grinsen grinsen
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   tessarakt
    (2356 Beiträge)

    27.07.2011 11:41 Uhr
    zweimal "so genannt"
    Einmal "so genannt" hätte für dieses Wort, dass der Praktikant anscheinend nicht kannte, auch gereicht.
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  •  hat kein leider Bild
    unbekannt
    (11392 Beiträge)

    27.07.2011 12:17 Uhr
    sogenannte Polder
    Der wird durch einen sogenannten Deich eingegrenzt, damit bei sogenanntem Hochwasser eine sogenannte Ausweichfläche geschaffen wird.

    Das Ganze wird im sogenannten Rappenwört gebaut, aber auch in dem manchen Leuten vielleicht bekannten Rheinstetten und sogar in "Au am Rhein".

    Das Ganze gehört zum sogenannten "Integrierten Rheinprogramm", benannt nach einem sogenannten Fluß (eigentlich Strom) - dem Rhein.

    Dieser Strom fließt von der sogenannten Schweiz bis in die holländische Nordsee*.

    *Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Meer, d.h. ein Gewässer das aus sehr viel (Salz)wasser besteht. Auch dort gibt es sogenannte Deiche, die in dem Falle aber vor sogenannten Sturmfluten schützen.
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